Jonathan Littell

Jonathan Littell ist der Sohn des Reporters und Autors von Spionageromanen Robert Littell und kam 1967 in New York zur Welt. Er ging in Frankreich zur Schule und studierte anschließend in Yale. Seit 2007 ist er französischer Staatsbürger.

1989 erschien sein erster Roman Bad Voltage: A Fantasy in 4/4 in englischer Sprache, ein Science Fiction-Roman. 2006 folgte in französischer Sprache der umstrittene Roman Les Bienveillantes (dt. Die Wohlgesinnten), in dem er die fiktive Lebensgeschichte des homosexuellen SS-Offiziers Max Aue erzählt. Schon wenige Wochen nach Erscheinen erhielt er für diesen Roman den Prix Goncourt und den Preis der Académie Française. In Deutschland ist der Roman im Berlin Verlag erschienen.

Jonathan Littell war zwischen 1993 und 2001 als Mitarbeiter von Action Contre La Faim (Aktion gegen den Hunger) unter anderem in Bosnien, Tschetschenien, Ruanda und im Kongo. Er lebt heute mit seiner Frau und seinen beiden Kindern in Barcelona.

Historische Romane von Jonathan Littell:

Weitere Romane von Jonathan Littell:

  • (1989) Bad Voltage: A Fantasy in 4/4