Wölfe im Olivenhain von Helga Glaesener

Buchvorstellung

Wölfe im Olivenhain von Helga Glaesener

Originalausgabe erschienen 2007unter dem Titel „Wölfe im Olivenhain“,, 400 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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Kurzgefasst:

Die Toskana im 18. Jahrhundert: Der grausame Mord an einem Fischer erschüttert das kleine Städtchen Montecatini. Wer hat die riesigen Hunde auf Menschen abgerichtet? Die Florentinerin Cecilia Barghini macht sich mit Bezirksrichter Enzo Rossi auf die Suche nach dem Täter.

Ihre Meinung zu »Helga Glaesener: Wölfe im Olivenhain«

Judith zu »Helga Glaesener: Wölfe im Olivenhain«28.04.2009
Gerade erst habe ich den "Wespensommer" gelesen und schon bin ich in den Genuß von diesem Buch gekommen, das nun leider auch schon wieder zu Ende ist. Die Romane der Schriftstellerin fesseln mich immer mehr. Wie wird es nun weiter gehen? Können wir am Ende eine Ehe zwischen Signora Cecilia und Enzo Rossi mit erleben? Ich bin gespannt!
tassieteufel zu »Helga Glaesener: Wölfe im Olivenhain«16.01.2009
Der kleine Ort Montecatini in der Toscana wird von dem grausamen Mord an einem Fischer erschüttert. Der Tote wurde von großen Hunden zu Tode gebissen und die Fischer, die sowieso schon aufgebracht sind, weil ihnen durch den Bau der Thermen die
Lebensgrundlage entzogen wird, haben schnell einen Schuldigen gefunden. Enzo Rossi der sich an erster Stelle Recht und Gesetz verpflichtet fühlt, gerät mal wieder zwischen die Fronten und auch Cecilia, die eigentlich genug eigene Sorgen hat, wird in den Fall ver-
wickelt.
Wie schon im ersten Teil, so gelingt der Autorin auch hier wieder wunderbar ein überzeugendes Bild der Toskana zur Zeit des Grannduca und seiner Justizreform und der damit verbundenen Schwierigkeiten zu zeichen. Die Figuren sind liebevoll dargestellt und man trifft alle lieb gewonnen Figuren aus dem Vorgänger wieder. Cecilias und Enzo Rossis schwierige Beziehung entwickelt sich zusehends weiter, auch wenn die Beiden nicht zu merken scheinen, was da zwischen ihnen vorgeht. Auch die innere Entwicklung der Beiden hat mich überzeugt, Enzo Rossi, dem Gesetz und Recht über alles gehen und am Ende doch gezwungen ist, das Gesetzt zu beugen um die schützen, die ihm etwas bedeuten und Cecilia, deren Position im Ort immer schwieriger wird und die viel lieber auf eigenen Füßen stehen würde, als sich in eine unliebsame Heirat drängen zu lassen.
Der Schreibstil hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen, ebenso wie die etwas ungewöhnlichen Dialoge zwischen Rossi und Cecilia.
Der krimifall ist hier noch spannender und undurchschaubarer als im 1. Teil, bis zum Schluß wußte man nicht, wer der Täter war und was letztendlich hinter allem stand.

Fazit: gelungene Fortsetzung, die mir noch besser als der Vorgänger gefallen hat, die Spannung wird durchweg aufrecht erhalten, die Mischung von Histo und Krimi ist hier wieder gut gelungen und die interessanten Figuren machen gespannt auf die Fortsetzung.
Astrid zu »Helga Glaesener: Wölfe im Olivenhain«26.02.2008
Wiedersehen mit bekannten Charakteren aus "Wespensommer". Neue Morde, neue Erzählstränge, alte die wieder aufgenommen werden - und alles in der wunderschönen Toskana zur Zeit des österreichischen Granduca und seiner großen Justizreform. Glaesener produziert mit ihrem Kriminalroman ein interessantes Sittengemälde mit einer Protagonistin, die sich ihrer zerbrechlichen und immer angreifbareren Stellung bewusst ist und mit Kopfschütteln aber ohne zu resignieren den Kopf oben behält und versucht vernünftig und am Leben zu bleiben. Ein Leben das irgendwo und irgendwie auch den idealistischen aber unmöglichen Richter Enzo Rossi enthält.
Wann kommt die Fortsetzung?
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