Dieter Kühn

Der vielseitige Schriftsteller Dieter Kühn wurde am 1. Februar 1935 in Köln geboren. Er besuchte die Volksschule in Herrsching am Ammersee und das Gymnasium in München. Im Jahr 1949 zog die Familie nach Düren. Nach seinem Abitur 1955 studierte er in Freiburg im Breisgau, München und Bonn Germanistik und Anglistik.

Nach seinen bestandenen Prüfungen ging er in die USA und war ein Jahr lang Assistent am Haverford College. Seine Promotion legte er 1964 über Robert Musils Roman Der Mann ohne Eigenschaften ab und ist seit 1965 als freier Schriftsteller tätig.

Sein schriftstellerisches Werk umfasst verschiedene Genres wie Romane, Erzählungen, Biografien, Essays, Gedichte, Kinderbücher, Theaterstücke und Hörspiele. Zudem hat er diverse mittelhochdeutsche Klassiker übersetzt.

1993 hielt Dieter Kühn an der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe-Universität die Frankfurter Vorlesungen. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen und Ehrungen ausgezeichnet, so 1974 mit dem Georg-Mackensen-Literaturpreis, 1975 mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden, 1977 mit dem Hermann-Hesse-Preis, 1989 mit dem Großen Literaturpreis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste und 2004 mit dem Jan Polak Jugoslawien-Preis. Zudem war er 1980/81 Stadtschreiber von Bergen und 1993 Stadtschreiber von Mainz.

Dieter Kühn war Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland und lebte zuletzt in Brühl bei Köln. Er verstarb dort am 25. Juli 2015.

Historische Romane von Dieter Kühn:

Weitere Romane von Dieter Kühn:

  • (1966) Das Ärgernis
  • (1972) Siam-Siam
  • (1976) Op der Parkbank
  • (1984) Die Kammer des schwarzen Lichts
  • (1985) Der König von Grönland