Reinhard Hauschild

Reinhard Hauschild wurde 1921 in Koblenz geboren und besuchte dort auch ein humanistisches Gymnasium und war im Arbeitsdienst tätig. Nach dem Zweiten Weltkrieg beendete er den Kriegsdienst als Oberleutnant der Reserve. Nach seiner Rückkehr aus der Gefangenschaft wurde er Journalist bei der Frankfurter Zeitung und beim Hessischen Rundfunk. In dieser Zeit entstand auch sein wohl berühmtester Roman plus minus null?, der 1952 herauskam und später unter dem Titel Flammendes Haff weltberühmt wurde.

1955 trat er in die Bundeswehr ein und war zudem zeitweise Rundfunknachrichtenredakteur beim SR, anschließend Chefredakteur und Programmchef und schließlich Kommandeur des Rundfunkbataillons Andernach. Von 1974 bis 1980 war er Kommandeur der Schule für Psychologische Verteidigung und von 1984 bis 1990 Präsident des Wirtschaftspolitischen VCC-Clubs in Bonn.

Reinhard Hauschild war zudem langjähriges Mitglied des FDA (Freier Deutscher Autorenverband) Nordrhein-Westfalen und auch lange Jahre dessen Landesvorsitzender. Später wurde er dessen geschäftsführender Vizepräsident und als besondere Ehrung nach seinem Ausscheiden aus der aktiven Mitarbeit zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Neben seinen Romanen war er auch Herausgeber einiger Sachbücher über den Zweiten Weltkrieg, Herausgeber des Jahrbuches der Bundeswehr 1958 und Herausgeber der Jahresbücher des Heeres 1967-1979. Zu seinen amüsanten Veröffentlichungen gehören die beiden Sprüchesammlungen der Bundeswehr Ich glaub’ mich knutscht ein Elch von 1980 und dessen Nachfolger von 1983 Ich glaub’ mich tritt ein Pferd, die beide vielfach wiederaufgelegt wurden.

Zuletzt wohnte er in Bonn, wo er 1985 eine FDA-Werkstatt gründete, an deren Sitzungen er noch bis ins hohe Alter teilnahm. Er starb im Jahr 2005.

Historische Romane von Reinhard Hauschild:

Weitere Romane von Reinhard Hauschild:

  • (1974) Beurteilung für Hauptmann Brencken
  • (2001) Im Rachen der Schlange