Percival Everett

Der schwarze us-amerikanische Schriftsteller Percival Everett wurde 1956 in Ford Gordon, Georgia, geboren. Noch während seines Studiums an der Brown University schrieb er seinen ersten Roman Suder, der 1983 erschien und über den Baseballspieler Craig Suder der Seattle Mariners handelt.

Dies war der Beginn seiner literarischen Karriere, und neben Romanen verfasste er auch Kurzgeschichten, die in mehrere Sammlungen erschienen sind, und auch zwei Bücher, in denen er die griechische Mythologie neu interpretiert. Mit The One That Got Away erschien 1992 ein Kinderbuch von ihm, ein Western mit drei Cowboys.

Diesem folgte 1994 sein Western-Roman God’s Country (dt. God’s Country), der eine Parodie ist und zudem die Amerikanische Politik in Hinsicht auf Geschlecht und Rasse kritisiert, mit einem eleganten Auftritt des Generals George Armstrong Custer.

Für seine bislang 18 Romane ist er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden, darunter den PEN USA 2006 Literary Award und den Academy Award for Literature of the American Academy of Arts and Letters.

Percival Everett ist Professor für Literatur an der University of Southern California und lebt mit seiner Frau, der Schriftstellerin Danzy Senna, und ihren beiden gemeinsamen Söhnen in Los Angeles, Kalifornien.

Historische Romane von Percival Everett:

Weitere Romane von Percival Everett:

  • (1983) Suder
  • (1985) Walk Me to the Distance
  • (1986) Cutting Lisa
  • (1990) Zulus
  • (1990) For Her Dark Skin
  • (1996) Watershed
  • (1997) Frenzy
  • (1999) Glyph
  • (2001) Grand Canyon, Inc.
  • (2001) Ausradiert
    Erasure
  • (2003) The Body of Martin Aguilera
  • (2004) American Desert
  • (2005) Wounded
  • (2007) The Water Cure
  • (2009) I am Not Sidney Poitier
  • (2011) Assumption
  • (2015) Little Faith