Lucia St. Clair Robson

Die us-amerikanische Schriftstellerin Lucia St. Clair Robson wurde in Baltimore geboren und wuchs im Süden Floridas auf. Die Familie lebte in unmittelbarer Nähe der Everglades, wo der Vater eine Tierhandlung betrieb, jedoch weit genug weg von den Sümpfen, als dass die Alligatoren sie hätten anfallen können.

Sie studierte Lehramt an der Universität von Florida und trat anschließend dem Friedenskorps bei. So lebte sie zwei Jahre in Venezuela, ehe sie mit einer Fülle interessanter Krankheiten zurückkehrte. Sie ging nach Brooklyn, wo sie unter einem Dach Viertklässler unterrichtete, ehe sie wieder in den Süden der USA zog.

Sie heiratete ihre College-Liebe, der bei der Armee war und zog mit ihm durch die Lande. Als er nach Vietnam ging, ging sie stattdessen nach Japan, wo sie in einem Teehaus mit Garten, Teich und vielen roten Krebsen lebte, die nachts in ihren Futon kletterten. Da Papierwände im Winter schlecht für die Gesundheit sind, verbrachte sie viel Zeit in Badehäusern, wo sie japanisch lernte.

Über einen Umweg über Columbia zog sie nach Fort Huachuca in Arizona, wobei sie dachte, sie würde die Wüste hassen, aber sie begann sie zu mögen. Sie campierte an verschiedenen Plätzen, was sie später als Inspiration für ihre Indianer-Romane erkannte. Schließlich ging sie nach Tallahassee in Florida, wo sich eine Ausbildung zur Bibliothekarin an der Florida State University machte.

Einen Job fand sie in der Bibliothek von Maryland, wo sie eines Tages auf die Geschichte von Cynthia Ann Parker stieß, die unter Komantschen gelebt hat. Auf einem Vortrag traf sie den Autopr Brian Daley, dem sie davon erzählte, und er ermutigte sie, daraus einen Roman zu machen. So erschien nach zweieinhalbjähriger Arbeit im Jahr 1982 ihr erster historischer Roman Ride the Wind (dt. Die mit dem Wind reitet), der es sofort in die Bestsellerlisten der New York Times und der Washington Post schaffte.

Der Erfolg ermutigte sie, ihren Job zu kündigen, und seitdem ist sie als Schriftstellerin tätig. Ihre Romane, die hauptsächlich im Indianermilieu spielen, sind für mehrere Preise nominiert worden.

Historische Romane von Lucia St. Clair Robson:

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