Die Säulen der Erde von Ken Follett

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 1989unter dem Titel „The Pillars of the Earth“,deutsche Ausgabe erstmals 1990, 1151 Seiten.ISBN 3-7857-0577-8.Übersetzung ins Deutsche von Jürgen Speh, Gabriele Conrad.

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Kurzgefasst:

England 1123-1173, eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Krone und Adel, Klerus und Volk. Der junge Prior Philip träumt von einem Zeichen des Friedens, von einer gotischen Kathedrale. Doch bis der kühne Traum Wirklichkeit geworden ist und in Kingsbridge das großartige Gotteshaus endlich emporragt, müssen der Klosterherr, sein Baumeister Tom und die Grafentochter Aliena sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten. 

 

Ihre Meinung zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«

Marlene Müller zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«21.09.2016
Ich finde das Buch einfach atemberaubend! Ich muss sagen, dass ich eigentlich selten lese und ich hätte nie gedacht das ich 1300 Seiten lesen will. Aber das Buch hat mich so gefesselt, dass ich nicht aufhören konnte. Am Anfang war das Buch ein wenig unspannend, aber nach ca. 130 Seiten ging die Spannung dann in die Höhe. Ich finde auch die Art wie er schreibt sehr interresant, weil er aus verschiedenen Ansichten schreibt und man kann sich sehr gut mit den einzelnen Personen identifizieren. Die Beschreibungen der Kathedrale waren für mich ein bisschen abschweifend und ein wenig kompliziert. Gegen Ende ist das Buch wirklich spannend geworden und ich finde das Ende von William sehr sehr gut, weil das Ereignis in der Kathedrale eine wahre Begebenheit ist. Ich empfehle es jedem der gerne Historische Romane liest, und lasst euch nicht abschrecken von den vielen Seiten, den wenn man mal drinnen ist, kann man nicht mehr aufhören.
Jossele zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«06.07.2016
Ken Follett: Die Säulen der Erde
Dieses Buch ist im Grunde ein Meisterwerk des historischen Romans. Follett erzählt eine Geschichte in der Zeit von 1123 – 1174, also quasi die Geschichte einer Generation in England. Er tut das so lebendig und fundiert – auch gerade mit historischen Fakten -, dass mir das Lesen unheimlichen Spaß gemacht hat, trotz der Länge des Werks (über 1000 Seiten). Ich hätte noch weiterlesen können. Es wird die Lebenssituation vieler Schichten dargestellt, von ganz unten bis ganz oben. Was mir nicht gefallen hat, war die Darstellung der Charaktere – das war mir zu schwarz-weiß. Bei den „Guten“ hat Follett das noch prima gemacht und auch deren Fehler und Schwächen gezeichnet, aber bei den „Bösen“ ist ihm das völlig misslungen. Die waren ausnahmslos alle irgendwie nur böse. Das hat der Spannung nicht geschadet, aber glaubwürdig ist es halt nicht. Deshalb „nur“ 85°.
sillie zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«19.02.2015
Ab Seite 1021/ Kapitel XIV habe ich kapituliert, das Buch nach zunehmender Lesemüdigkeit endlich auf die Seite gelegt. Das ewige Hin und Her um die Kathedrale zu Kingsbridge, die besessenen Rachefeldzüge eines geschassten Grafen, bestechliche Geistliche...irgendwie wiederholte sich das alles zum x-ten Male.
Vielleicht bin ich aber auch einfach kein eingefleischter Historie-Fan bzw. von seitenreichen Wälzern?
Pluspunkte: Die Charaktere, das Mittelalter-Feeling und die -atmosphäre wurden gut heraus gearbeitet und kamen authentisch herüber.
Gabriele zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«19.05.2014
Von der "runden" Geschichte war ich gefesselt. Gegen Ende taucht Person aus dem Beginn des Buches wieder auf. Mir gefallen die vulgären Ausdrücke überhaupt nicht, wie auch sehr oft kam "ich wette" - wahrscheinlich waren einige Ausdrücke damals noch nicht bekannt.
Ich lese mit Begeisterung, habe diese Kritiken gelesen und schlussendlich: ja, es ist letztendlich ein Dreigroschenroman. Aber er gibt Anstöße und weckt das Interesse an den Tatsachen des Mittelalters, das "Gott-sei-Dank" vorüber ist.
bamberg89 zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«07.04.2014
Ich lese schon mein ganzes Leben lang mit Vorliebe historische Romane, und dieses (und die Fortsetzung) sind die besten bisher. Während ich auf Mengen an Sex und Gewalt in Büchern grundsätzlich verzichten kann, halte ich die Dosis hier, anders als viele Kommentatoren, für absolut angemessen, da realistisch. Ich bedaure nur, dass es nicht noch mehr Fortsetzungen gibt. Unbedingt lesen!
Auffinger zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«21.03.2013
Nachdem ich als Ahnenforscher in eigener Person bis 1160 gekommen bin, 1000e von Seiten in diversen Archiven gelesen habe, bewundere ich die durchgeführten Recherchen zur Authentität in diesem Buch. Von Kleinigkeiten abgesehen die immer irgend jemand nicht passen, finde ich es eine grossartige Geschichte die einem in diese Zeit versetzt.
Als einziges Negative finde ich die Beschreibungen von Vergewaltigungen, die in diesem Buch, als auch in anderen Büchern die von dieser Epoche schreiben, so genau beschrieben werden, dass man den Eindruck hat, hier leben sich die Autoren in Wunschdenken aus!!!
Alles in allem: ich war begeistert.
Eglfinger zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«02.01.2013
Das Buch spielt in der Zeit 1123 - 1173 in England in einer dunklen Zeit während eines 20-jährigen Bürgerkriegs der aus dem Thronfolgekrieg zwischen dem ungekrönten König Stephan und Kaiserin Matilda hervorging. In dieser Zeit träumt der Steinmetzmeister Tom Builder davon, Dombaumeister zu werden und eine Kathedrale zu bauen. Als er in Kingsbridge auf den Prior Philip trifft geht sein Wunsch in Erfüllung. Bis zur Fertigstellung der Kathedrale müssen sich Tom und Philip mithilfe der Adelstochter Aliena jedoch immer wieder gegen Ihre Widersacher Lord William und Bischof Waleran Bigod durchsetzen.

Nach einem sehr langatmigen Beginn ist es dem Autor aber doch noch sehr gut gelungen, einen Spannungsaufbau zu entwickeln, der bis zum Ende des Buches - knapp 1200 Seiten - erhalten bleibt. Nachdem ich mich durch die ersten 120 Seiten durchgekämpft habe, wollte ich bis zum Ende wissen, wie es mit den einzelnen Personen weitergeht.
Ein großer Teil der Geschichte handelt von der Architektur von Kirchen im Mittelalter. Bildhaft ist beschrieben, wie sich die Architektur von der Romantik in die Gotik verwandelt hat.

Was mich an dem Buch gestört hatte, waren zum Teil die detaillierte Beschreibungen von mehreren Vergewaltigungen. Diese wurden vom Autor teilweise so ausführlich beschrieben, dass sich bei mir der Eindruck erweckt hat, dass der Autor hier seine unterdrückten sexuellen Phantasien ausgelebt hat. Hier hätte ich mir gewünscht, dass auch Schlachten dann so detailiert beschrieben worden wären, diese kamen eher zu kurz. Auch kommen Vulgärworte wie Titten und Fotze vor, die erst weit nach dem 12 Jahrhundert in den Sprachgebrauch geflossen sind. Vielleicht lag das aber auch an einer schwachen Übersetzung.

Lesenswert ist dieses Buch auf jeden Fall, auch wenn ich mir am Anfang sehr schwer tat. Doch nach einem zähen Beginn überzeugt das Buch und ich gebe 80 von 100 Punkten. Warum jedoch dieses Buch zu eines der Besten gehören soll, das bleibt mir auch nach dem Lesen noch ein Rätsel.
Robin_of_Waringham zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«05.12.2012
Das Buch gehört einfach zu den Büchern, die jeder gelesen haben sollte, vor allem diejenige, die Historische Romane lieben.
Ich habe das Buch verschlungen und konnte am Abend gar nichts mehr aufhören, wodurch ich auch öfters unausgeschlafen zur Schule gehen musste. Aber das war es mir wert.

Ich habe das Buch dann auch für mein Referat im Deutschuntersicht verwendet und eine eins bekommen.
Der Lehrer sagte zu mir, dass es er noch nie ein Referat über so ein gutes Buch gehört habe und es sein absolutes Lieblingsbuch sei.

Also ich kann jedem nur raten das Buch zu lesen. Man wird garantiert nicht enttäuscht sein.
Sandra zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«24.06.2012
Ken Follett hat eine Reihe wirklich super Bücher geschrieben, dieses gehört meiner Meinung nach leider nicht dazu. Ich habe mich durch das ganze Buch hindurch schwer getan, mich die einzelnen Charaktere hineinzuversetzen. Aufgrund der vielen "Hauptfiguren" verliert das Buch seinen "roten Faden".
Aber man lernt viel über die damalige Zeit, daher empfehle ich diese Buch trotzdem als "lesenswert".
JinJin zu »Ken Follett: Die Säulen der Erde«20.02.2012
Ich finde, dass diese Buch einfach super gut und total toll ist (Genau wie sein Nachfolger " Die Tore der Welt ")! Mir gefallen am liebsten die Charaktere Jack, Aliena,Phillip,und Ellen ! Die Personen und ihre Arten sind nämlich tatsächlich eines der besten Sachen an diesem Buch ( die anderen Sachen sind die interessanten Stellen " der Liebe :P ", und natürlich die Länge des Buches) ! Was mir auch gut gefäält , ist dass das Buch so vielfältig ist, es geht um Mord,Intrigen,Kirche und Religion,Architektur,Freundschaft uund natrlich Liebe !! Es ist einfach total toll dieses Buch zu lesen, denn man kann viel lesen, zB über England im 12. Jahrhundert, über Rechtschreibung, sowie im jeden Buch, über Geschichte generell und alte Wörter..... ! Ich empfehle jedem es zu lesen !! :D

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