Die Pfeiler der Macht von Ken Follett

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Originalausgabe erschienen 1993 unter dem Titel „A Dangerous Fortune“, deutsche Ausgabe erstmals 1994 , 636 Seiten. ISBN 3-404-12501-0.

Kurzgefasst:

Das Haus Pilaster, eine der angesehensten Bankiersfamilien Londons zur viktorianischen Zeit, wird insgeheim von der schönen Augusta beherrscht. Hinter einer Fassade der Wohlanständigkeit treibt sie rücksichtslos ihre ehrgeizigen Pläne voran, die schon bald das Fundament des Finanzimperiums erschüttern und die Pfeiler der Macht ins Wanken bringen. Wird es Hugh Pilaster gelingen, den drohenden Ruin des Bankhauses abzuwenden und damit sein eigenes Lebensglück und das vieler anderer Menschen zu retten? 

Ihre Meinung zu »Ken Follett: Die Pfeiler der Macht«

Julie zu »Ken Follett: Die Pfeiler der Macht« 28.01.2012
Ich kann einfach nur sagen, dass ich Ken Follett liebe! Ich habe ungefähr seit 2 Jahren Lesefieber. In der Zeit las ich allein von Ken Follett die Bücher Die Säulen der Erde, Tore der Welt und Sturz der Titanen, Pfeiler der Macht, die Kinder von Eden, der Mann aus St. Petersburg, die Löwen, die Leopardin, die Nadel, Nacht über den Wassern, das zweite Gedächnis, der dritte Zwilling............. ich hoffe ich habe keins übersehen. Zwischendurch hatte ich noch Zeit der Name der Rose, das Verlorene Symbol, (und hier zeigt es sich das ich 14 bin) alle bereits erschiehenen Teile von House of Night. Tai-Pan hab ich angelesen, aber abgebrochen. Ach ja und den 4. Teil von Twilight. Die Schrift und der Buchdruck ist das beste, was mir passieren konnte!!!!!!
stefanz zu »Ken Follett: Die Pfeiler der Macht« 05.03.2010
Nachdem ich schon die anderen Bücher von Ken Follett gelsesen habe, hatte ich natürlich eine gewisse Erwartungshaltung an die Familensaga:"Die Pfeiler der Macht". Um es kurz zu machen, ich wurde nicht enttäuscht. Follett, unumstrittener klischeehafter Meister der Intrigen- und Ränkespiele, schreibt jederzeit spannend, flüssig und versteht es, das Ende offen zu lassen. Man will einfach wissen, wie der Roman endet. Aufkommende Intrigen einzelner Protagonisten, werden innerhalb kürzester Zeit gelöst. So nach dem Motto: Intrige erkannt, Gefahr gebannt! Der Roman hat einen hohen Unterhaltungswert, und ist zumindest von mir, zu empfehlen.
Seel zu »Ken Follett: Die Pfeiler der Macht« 16.04.2009
Das Buch fand ich sehr spannend und man konnte nicht aufhören mit dem Lesen. Habe schon die „Nadel „ und „die Leopardin“ von Follett gelesen!
Dieses Buch war sehr stark und die Geschichte ist sehr spannend!
Der Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen ist sehr gut dargestellt auch wie eine Intrige die andere jagt!
Dieses Buch kann ich wirklich empfehlen!
Kinsey zu »Ken Follett: Die Pfeiler der Macht« 20.03.2009
Eine Familiensaga. Sozusagen „Buddenbrooks light“. Leider ohne deren Tiefgang und sprachliche Präzision. Nicht daß ich Follett mit Thomas Mann vergleichen wollte...
Zugegeben: Spannend war’s. Solide, kurzweilige Unterhaltung ohne große Längen. Der historische Hintergrund scheint gründlich recherchiert. Aber wenn man Folletts andere historischen Romane gelesen hat, so wie ich vor kurzem erst „Die Tore der Welt“, glaubt man, die Figuren wiederzuerkennen. Obwohl sie andere Namen haben und diesmal im 19. Jahrhundert anstatt im Mittelalter agieren. Wie immer sind die Rollen klar verteilt: hier die Guten, die eventuell ein paar kleinere Schwächen haben dürfen, da die Bösen. Auch das Grundschema – ausgehend von einem Schlüsselerlebnis in der Kindheit durchlebt die charismatische Hauptfigur bewegte Jahre mit Höhen und Tiefen, um am Ende den (verdienten?) Lohn zu bekommen – ist nur leicht variiert. Angesichts der momentanen Finanz- und Bankenkrise weckte das mir wenig vertraute Milieu der Finanzwelt allerdings mein besonderes Interesse, zumal ich annehme, daß sich an den grundlegenden Strukturen im Bankenwesen bis heute wenig geändert hat.
Marion zu »Ken Follett: Die Pfeiler der Macht« 02.09.2008
Ich habe das Buch eben zu Ende gelesen und ich muss sagen, dass es zum Schluss so spannend war, dass ich es selbst auf dem Fussweg von Bahn zu Auto nicht aus der Hand legen konnte und im Gehen weiter gelesen habe!
Dabei beginnt die Spannung gleich schon mit den ersten paar Wörtern des Buchen. Sofort nimmt Follet einen mit an der abartigen/erstaunlichen Entwicklung diverser Charaktäre teilzuhaben. Man will förmlich wissen, wie es weiter geht bzw. was noch alles passieren kann. Sonst eher ein Fan von mittelalterlichen Romanen, fand ich es sehr interessant die Unterschiede auf gesellschaftlicher Ebene zwischen dem 14. und dem 19. Jahrhundert festzustellen. Und allein schon aus diesem Grund kann man das Buch überhaupt nicht mit den Säulen vergleichen. Zwei völlig von einander losgelöste Geschichten.
Da ich selber Bankerin bin, hatte ich auch von dieser Warte her großes Interesse an dem Buch, welches alles in allem kurz, knackig und super spannend ist. Ein toller Follet!
Georg zu »Ken Follett: Die Pfeiler der Macht« 28.08.2008
Ich habe das Buch gerade zum wiederholten Mal gelesen, und ich muss sagen: Eine klare 100, in meinen Augen sogar Folletts Meisterwerk. Denn im Gegensatz zu den "Säulen" weist dieser Roman keine "Längen" auf. Der Überbau, und somit auch der Handlungsstrang ist einfach, fast trivial: Eine Londoner Bankierfamilie im19. Jahrhundert wird durch die intriganten und kriminellen Machenschaften der Patriarchin und eines skrupellosen Emporkömlings ruiniert. Folletts Leistung besteht nun m.E. darin, erstens, den eigentlichen Handlungsstrang mit ständigen in sich schlüssigen Synkopen auszuschmücken, zweitens, die Charaktere feingliedrig und der jeweiligen Situation, und damit auch der Stimmung entsprechend, aufzuzeichnen, um zum Ende hin eine für alle befriedigende Lösung zu schaffen. Klassisch Follett, das teilweise "Happy End". Zum Meisterwerk jedoch macht dieser Roman seine sprachliche Gewandheit. Selten hat mich das Gelesene die Situation so sehr empfinden lassen, selten konnte ich mich so in die Personen hinein versetzen, wie in diesem Roman. Er ist viel, spannend und realistisch. Er ist eine Saga, ein Kriminalroman und eine Liebesgeschichte. Viel Spaß
norman zu »Ken Follett: Die Pfeiler der Macht« 20.08.2008
Nach einem Krimi von Follett war ich echt bedient: Der dritte Zwilling.
Nun versuchte ich es auf Anraten meiner Tochter mal mit einem historischen Roman; sie war von Säulen der Erde begeistert. Da ich es seitenmäßig nicht gleich so heftig wollte, entschied ich mich für diesen Roman. Ich habe es bald aufgegeben.
Eine Folge von Wege zum Glück oder Reich und schön im TV ist weniger zeitaufwendig aber genauso elend banal; fader geht es wirklich nicht.
Nie wieder Follet.
WelpeMax zu »Ken Follett: Die Pfeiler der Macht« 29.07.2008
Ich habe "Die Säulen der Erde" zuerst gelesen und danach "Die Pfeiler der Macht" und meine Wertung wird 100° sein das Buch ist sehr stark geschrieben, die Charaktere sind stark geschrieben und die Geschichte ist sehr verwoben mit Intrigen, halte es aber auch für sinnvoll erst "Die Pfeiler der Macht" zu lesen und dann "Die Säulen der Erde", meiner Meinung nach hat dieses Buch diese durchschnittliche Bewertung nicht verdient, gibt sehr wenig Bücher die mit "Die Säulen der Erde" mithalten, doch dieses gehört unbedingt dazu! Ein fantastisches Buch
Brigitte Alexandra zu »Ken Follett: Die Pfeiler der Macht« 11.07.2006
Schade, dass die meisten Leser dieses tolle Buch immer mit "Die Säulen der Erde" vergleichen.
Für sich allein betrachtet ist es wirklich herausragend. Augusta, die böse Intrigen spinnt, möchte man im wahren Leben nicht begegnen, schon gar nicht als Feind - als Leser schon, denn sie hat höchsten Unterhaltungswert. Dies gilt auch für andere Hauptfiguren, die teilweise einseitig miteinander verstrickt sind, ohne dass sein Weggefährte ahnt, was ihn mit dem anderen wirklich verbindet.
Für mich ebenso ein Muss - wer beide Bücher nicht kennt, sollte "Die Pfeiler der Macht" zuerst lesen, denn wie gesagt, die Geschichte ist charakterlich faszinierend und abstoßend zugleich - während man als Leser manche Hauptdarsteller in "Die Säulen der Erde" einfach lieben muss.

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