Javier Moro

Der spanische Autor Javier Moro wurde 1955 in Madrid geboren. Sein Vater war Spanier und seine Mutter Französin, und schon in seiner Kindheit ist die Familie viel gereist, so nach Afrika, Asien und Amerika. Hier lernte er viel über Umwelt und Umweltschutz und ging mit 17 für einige Zeit nach Kanada, wo er bei den Eingeborenen lebte.

Von 1973 bis 1978 studierte er Geschichte und Anthropologie an der Universität Jussieu in Paris. Hier lernte er auch Dominique Lapierre kennen, mit dem er später zusammen Sachbücher veröffentlichte. Ab 1980 schrieb er Drehbücher für das spanische Fernsehen und ging 1984 in die USA nach Los Angeles, wo er ebenfalls Drehbücher für Fernsehen und Kinoleinwand schrieb und auch als Produzent tätig war.

Daneben hat er sich als freier Journalist und Sachbuchautor einen Namen gemacht. 1991 erschien mit Senderos de libertad (dt. Im Spiegel der Zeit) ein Reisebericht, in dem er über drei Jahre durch das Amazonasgebiet berichtet. Über eines der schlimmsten Chemieunglücke schreibt er zusammen mit Dominique Lapierre im viel beachteten Era medianoche en Bhopal (dt. Fünf nach zwölf in Bhopal) aus dem Jahr 2001. Als aktiver Unterstützer der Greenpeace-Inititative Autoren für den Urwald schreibt er viele Bücher mit sozialem oder umweltrechtlichem Bezug.

Nach seiner Rückkehr nach Spanien im Jahr 1990 schreibt er viel für Zeitungen und Zeitschriften wie El País und El Mundo und viele weitere.

Für seinen ersten Roman Pasión India (dt. Die indische Prinzessin) recherchierte er drei Jahre in Spanien, Frankreich, England und Indien über das Leben der Flamencotänzerin Anita Delgado, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Indien von einem Maharadscha geheiratet wird. Das Buch wurde in Spanien ein herausragender Bestseller und in mehr als 12 Sprachen übersetzt.

Javier Moro lebt mit seiner Familie seit seiner Rückkehr aus den USA in Alicante, Ibiza, Madrid und Neu Delhi und malt und liest gerne.

Historische Romane von Javier Moro:

Weitere Romane von Javier Moro:

  • (2008) El Sari rojo

Mehr über Javier Moro: