Historische Romane über das Zeitalter Ludwigs XIV.

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Hungersbräute von Paul Anderson

68 (3 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2005,1350 Seiten

auf 3 Merkzetteln,
in 3 Bücherregalen.

Neuspanien, 17. Jahrhundert: Mit drei Jahren bringt sich Juana Inés de la Cruz selbst das Lesen bei. Fortan verschlingt das Wunderkind alles, was sie in der Bibliothek ihres Großvaters findet. Doch erst das Leben im Kloster bietet ihr die Möglichkeit, ihren Hunger nach Bildung zu stillen und wahrhaft schöne Poesie zu schaffen. Nur die Inquisition verbrämt ihr Werk... [...]

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Magdalenes Geheimnis Rezension, Buchbesprechungvon Christina Auerswald

Tipp der Redaktion
90 (2 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2015,320 Seiten

auf 1 Merkzettel,
in keinem Bücherregal.

Halle an der Saale im Jahr 1690. Die Mitglieder der französischen Kolonie in der Stadt sind sich einig: Der Mörder Jean de Morin muss sterben. Nur die Hallenserin Magdalene will den Franzosen nicht am Galgen enden sehen. Sie hat genug an den Folgen der Missverständnisse zu tragen, die sie zur Mutter eines unehelichen Kindes gemacht haben. Aber wie soll die junge Frau das ihrem Vormund, dem Kirchenvorstand Conrad Bertram, erklären? Oder ihrem zukünftigen Ehemann? [...]

direkt zum Buch Christina Auerswald: Magdalenes Geheimnis

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Die Seifensiederin Rezension, Buchbesprechungvon Angeline Bauer

Tipp der Redaktion
75 (46 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2006,361 Seiten

auf 10 Merkzetteln,
in 21 Bücherregalen.

Frankreich im 17. Jahrhundert. Für manche ist die schöne Ambra eine Hexe, weil sie es versteht, betörend duftende Seifen zu sieden. Als man sie festnehmen will, verhilft ihr der junge Mathieu zur Flucht. In Paris will sie sich als Seifensiederin niederlassen. Bald schon erhält sie einen besonderen Auftrag: Eine Marquise will mit ihren Düften keinen Geringeren als den König verführen... [...]

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Das Haus der schwarzen Schwäne von Jelle Behnert

64 (1 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2017,491 Seiten

auf 3 Merkzetteln,
in keinem Bücherregal.

Tøndern 1693, ganz Europa ist verrückt nach Spitze. Doch bei der Herstellung der filigranen Stoffe werden Tausende von Mädchen in Fabriken ausgebeutet und unterdrückt. Falka ist eine von ihnen. Nach dem Tod ihres Vaters hat sie die Heimat verlassen, um in Tøndern ihren Lebensunterhalt durch Klöppeln zu verdienen. Aber anders als ihre Leidensgenossinnen fügen sich Falka und ihre Freundinnen nicht ihrem Schicksal, sondern wagen etwas nie Dagewesenes: Sie lehnen sich gegen die Herrschenden auf. Und während sich auf der Weltbühne der Große Nordische Krieg anbahnt, kämpfen die Frauen ihre eigene Schlacht. [...]

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Eiswinter Rezension, Buchbesprechungvon Brigitte Beil

Tipp der Redaktion
78 (8 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2011,384 Seiten

auf 8 Merkzetteln,
in 9 Bücherregalen.

Schleswig-Holstein im Winter 1683: Raureif überzieht die Landschaft. Es ist bitterkalt, und ganz Plön vergnügt sich beim Schlittschuhlaufen auf dem zugefrorenen See. Als Gesches Bruder einbricht, ist es ausgerechnet ein Schwarzer, der Feldtrompeter Christian, der ihn aus dem eisigen Nass fischt. Und die 17-jährige Ratsherrntochter verliebt sich Hals über Kopf in den misstrauisch beäugten Fremdling. Für ihre Liebe nimmt sie in Kauf, selbst zur Außenseiterin zu werden. Als ihr erstes Kind geboren wird, scheint die Idylle perfekt. Doch dann brennt mitten in der Nacht das Strohdach auf dem abgelegenen Hof des jungen Paares. Und irgendwann sind die Räder von Christians Jagdwagen gelockert. Ist alles nur Einbildung? Gesche spürt, dass sie für ihr Glück kämpfen muss. [...]

direkt zum Buch Brigitte Beil: Eiswinter

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Die gefährlichen Intrigen des Marquis de Cinq-Mars von Nora Berger

100 (1 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2017,544 Seiten

auf keinem Merkzettel,
in 1 Bücherregal.

Ein heißer Sommer in Venedig, 1640: Julien de Rochebonne, ein Pariser Adeliger mit einer hohen Meinung von sich und noch höheren Spielschulden, hält um die Hand von Gabriella di Montadori an. Denn mit dem Vermögen der schwerreichen Familie, aus der die junge Frau stammt, lockt ein Ausweg aus seiner Misere. Doch Gabriella wehrt sich mit Kräften gegen die Heirat, denn sie hat ihr Herz bereits verschenkt - an Angelo, einen Hirtenjungen ... Da belauscht sie ein Gespräch zwischen Julien und dem Marquis de Cinq-Mars, seinem besten Freund und einem ehrgeizigen Günstling König Ludwigs XIII. Gabriella ist schockiert: Kardinal Richelieu soll aus dem Weg geräumt werden! Als sie Nachforschungen anstellt, stößt die junge Frau auf ein streng gehütetes Geheimnis des Kardinals - und gerät in Lebensgefahr. Denn Mademoiselle Praslin, die dem Kardinal bedingungslos ergebene Gouvernante, setzt alles daran, Gabriella zum Schweigen zu bringen ... [...]

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Die Heilerin von London Rezension, Buchbesprechungvon Charlotte Betts

72 (7 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2012,528 Seiten

auf 5 Merkzetteln,
in 10 Bücherregalen.

London, 1665. Von der Stiefmutter vertrieben, steht Susannah, die Tochter des Apothekers, vollkommen mittellos da. Notgedrungen fügt sie sich in die Heirat mit einem reichen Kaufmann. Henry ist weitgereist, charmant und weltgewandt, doch ein dunkles Geheimnis umgibt ihn. In dem fremden Haus wird Susannah zunehmend von Albträumen heimgesucht. Nur die Besuche von Henrys Cousin können sie ein wenig aufheitern. William ist Arzt, er weiß Susannhs medizinische Kenntnisse zu schätzen. Denn die junge Frau kennt sich aus mit den heilenden Kräften von Lavendel, Rosmarin und Süßholz. Als die Pest in der Stadt ausbricht und London kurz darauf in Flammen steht, wird Susannahs Wissen immer wertvoller. Bis zur Erschöpfung kämpft sie um die Menschen, die sie liebt. Aber kann sie auch ihr eigenes Herz heilen? [...]

direkt zum Buch Charlotte Betts: Die Heilerin von London

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Catherine von Wattenwyl von Therese Bichsel

89 (1 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2004,320 Seiten

auf 3 Merkzetteln,
in keinem Bücherregal.

Eine Verhaftung wirbelte Ende des 17. Jahrhunderts viel Staub auf: Die Berner Adlige Catherine von Wattenwyl wurde als Spionin des Franzosenkönigs Louis XIV. festgenommen. Der folgende Prozess rückte das Leben einer Frau ins Zentrum, die sich nie an die Vorgaben ihrer Zeit hielt. Früh schon verlor Catherine ihre Eltern. Das Mädchen interessierte sich mehr für Pistolen als für Puppen und Nähzeug und hätte liebend gern wie ihre Brüder eine Karriere im französischen Heer angetreten. Auch als junge Frau erregte Catherine Aufsehen: Sie duellierte sich, ritt besser als viele Männer, stand einem Schattenhof vor und mischte sich in die Politik ein. Mit diesem unweiblichen Verhalten fiel sie ihrer Familie zur Last. Catherine wurde ein erstes Mal verheiratet - unter ihrem Stand - mit einem jungen Pfarrer. Die erzwungene Ehe vermochte sie nicht zu brechen; wider Erwarten fand sie auf dem Land sogar etwas wie ein bescheidenes Glück. Aber der Mann starb an einer Seuche, und als junge Witwe kehrte sie nach Bern zurück. Die zweite Ehe war passender: Samuel Perregaux - Gerichtsschreiber aus Neuenburg - teilte ihre Leidenschaft für den Sonnenkönig. Nur reichten seine Mittel für eine angemessene Erziehung des einzigen Sohnes nicht aus. Catherine nutzte deshalb ihre Beziehungen zu den besten Familien Berns und verdingte sich als Informantin des französischen Botschafters. Sie war nicht allein in diesem kühnen Vorhaben; höchste Staatsträger unterstützten sie. Die vielen Hugenottenflüchtlinge, die nach Bern strömten, drehten indes die Stimmung gegen Frankreich und Catherine von Wattenwyl wurde verraten. Nun war sie doch allein - inhaftiert im Käfigturm, gefoltert, gedemütigt, vom Tod bedroht. [...]

direkt zum Buch Therese Bichsel: Catherine von Wattenwyl

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Das kalte Licht von Ludger Bollen

93 (3 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2017,437 Seiten

auf 3 Merkzetteln,
in keinem Bücherregal.

Hamburg, im Februar des Jahres 1670. Widerwillig ist der junge Medizinstudent Ulrich Hesenius von Leyden nach Hamburg, ins väterliche Kontorhaus, zurückgekehrt. Als er gebeten wird, den Leichnam des nächtlich verunglückten Ratsherrn Heinrich von Brempt zu beschauen, widmet er sich der Aufgabe mit besonderem Eifer. Außer manchen Ungereimtheiten, die auf eine Gewalttat hindeuten, entdeckt er an einer Hand des Toten einen geisterhaften, unerklärlichen Lichtschimmer. Beeindruckt von seinem Scharfsinn, beauftragen ihn die Stadtoberen weitere Nachforschungen anzustellen. Zusammen mit Meinhardt, einem wortkargen Kriegsveteranen, führt ihn die Untersuchung zu Kaufleuten und Kirchenmännern, in das Viertel der sephardischen Juden und in die verborgene Werkstatt eines Alchemisten. Bald tun sich hinter der bürgerlichen Fassade der reichen Hansestadt Abgründe auf, die den Ermittler zu verschlingen drohen. Hilfe kommt von Rebeca, der faszinierend klugen Enkelin des alten Mateus Cabrais. Vermag Hesenius durch sie auch das undurchsichtige Treiben einer geheimen Bruderschaft aufzudecken? [...]

direkt zum Buch Ludger Bollen: Das kalte Licht

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Der Lilienpakt Rezension, Buchbesprechungvon Corina Bomann

Tipp der Redaktion
83 (27 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2011,365 Seiten

auf 5 Merkzetteln,
in 4 Bücherregalen.

Frankreich 1643: Die siebzehnjährige Christine muss den Mord an ihrer Familie miterleben und befindet sich seitdem auf der Flucht getrieben von dem Plan, die Schuldigen zu entlarven. Ein Schmied nimmt sie nur widerwillig auf, denn er hat Angst vor dem Geheimbund Schwarze Lilie... [...]

direkt zum Buch Corina Bomann: Der Lilienpakt

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