Das 19. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert ist eine Zeit, in der vor allem in Deutschland große Ereignisse ihre Schatten voraus warfen. In der modernen Forschung entspricht diese Epoche allerdings nicht den Jahre 1801-1900. Die Wissenschaft spricht inzwischen vielmehr von einem „;Langen 19. Jahrhundert“;, das man üblicherweise mit der Französischen Revolution 1789 beginnen und kurz vor dem Ersten Weltkrieg 1914 enden lässt.

Wiener Kongress und „;Deutsche Frage“;

Als 1814 Friedrich Wilhelm III. von Preußen und Zar Alexander I. über Napoleon siegten, wurde schnell die Frage nach einer Neuordnung Europas laut. Diese wurde während des Wiener Kongresses geklärt, der von September 1814 bis Juni 1815 tagte. Der österreichische Außenminister und spätere Staatskanzler Fürst Clemens von Metternich war die beherrschende Person dieser Zusammenkunft. 

Nachdem in einer Bundesakte von 1815 der Deutsche Bund gegründet wurde, dem fast 40 souveräne Staatsfürsten angehörten, scheiterte der Versuch der Frankfurter Nationalversammlung 1848, ein deutsches Reich auf der Grundlage einer freiheitlichen Verfassung zu gründen. Die „;Deutsche Frage“; nach der kulturellen, wirtschaftlichen und territorialen Neuordnung Deutschlands war noch immer nicht geklärt. 

Die Gründung des Deutschen Kaiserreiches

Erst nach den Reichseinigungskriegen von 1866 bis 1871 konnte im gleichen Jahr das Deutsche Kaiserreich gegründet werden. Am 18. Januar 1871 wurde König Wilhelm I. von Preußen gekrönt und herrschte fortan über das neue Deutsche Reich.

Bekannte Werke und Autoren

Es gibt eine Vielzahl an Autoren, die sich dem 19. Jahrhundert in ihren Büchern widmen. Vor allem einige Romane von Petra Durst-Benning, wie „;Die Amerikanerin“; oder „;Die Glasbläserin“;, dürften aus dieser Epoche bekannt sein, ebenso wie Peter Pranges „;Ms. Emily Paxton“; oder Nikola Hahns „;Die Farbe von Kristall“;. Wir wünschen Ihnen in jedem Falle viel Spaß beim Entdecken dieser Epoche.