Darius der Große - König der Perser von Hanns Kneifel

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Darius der Große - König der Perser von Hanns Kneifel

Originalausgabe erschienen 1998unter dem Titel „Darius der Große - König der Perser“,, 927 Seiten.ISBN 3795116406.

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Kurzgefasst:

Nur widerwillig läßt sich Darius I., genannt „der Große“, zum König des Perserreichs ausrufen. Ihm graut vor der Last der Verantwortung und der damit verbundenen Entfremdung von Freunden und Kampfgefährten. In den ersten Jahren sieht er sich gezwungen, zahlreiche Aufstände in seinem von militärischen Machtkämpfen durchsetzten Riesenreich – von Ägypten bis fast zum Aralsee, von den Grenzen Nubiens bis zum Kaspischen Meer – niederzuschlagen.

Darius geht es um die Verwirklichung seiner Vision eines wohlorganisierten, modernen Reiches.

 

Ihre Meinung zu »Hanns Kneifel: Darius der Große - König der Perser«

Heinz F. Schöller zu »Hanns Kneifel: Darius der Große - König der Perser«02.10.2010
Auf etwa 900 Seiten schildert Hanns Kneifel in epischer Breite Leben und Herrschaft von Darius I., der von 522 bis 486 v. Chr. das persische Weltreich regierte. Mit diesem Werk kehrt Hanns Kneifel nach seinen Ausflügen in die griechische Sagenwelt (Die Spur des Widders (1996), Telegonos (1997)) wieder zu historisch belegten Personen und Ereignissen zurück; somit erinnert "Darius" stellenweise durchaus an Kneifels große Romanbiographie "Hatschepsut – die Pharaonin" (1995).
Darius der Große war eine schillernde Persönlichkeit und wird von Hanns Kneifel glaubhaft und nachvollziehbar dargestellt. Durch einen kühnen Handstreich auf den Thron gelangt, hat es sich Darius zum Ziel gesetzt, das Reich und seine Grenzen zu festigen. Dabei ging es weniger um das eigentliche Kernreich (Pârsa und Mada, also Persien und Medien), als vielmehr um die etwa 23 Satrapien – Provinzen des Reiches, die unter der Herrschaft persischer Statthalter (sog. Satrapen) standen. Immer wieder versuchten einzelne Satrapen, sich vom Reich loszusagen. Der Kampf um den Erhalt des Reiches unter dem Dâtam, dem allgemeingültigen Gesetz des Königs, gegen den Widerstand abtrünniger Satrapen, der sogenannten “Lügenkönige”, wurde zu Darius‘ Lebensinhalt. Dabei versuchte er stets, seinem Grundsatz treu zu blieben, nach dem Krieg die teuerste und blutigste Art des Herrschens ist.
Dem Leser, der historische Romane mag, sei Hanns Kneifels "Darius" wärmstens empfohlen – der gebotene Lesestoff ist durchaus beeindruckend. Auf vordergründige action wurde - vermutlich zu Gunsten angemessener Sachlichkeit - weitgehend verzichtet; Feldzüge und Schlachten werden stattdessen zumeist in Form anschaulicher Berichte wiedergegeben. Vielmehr ist es die Person des Darius, die Hanns Kneifel ausgiebig schildert, seine Gedanken und Empfindungen, seine Zweifel, seine Visionen, seine Beziehungen. Darüber hinaus gibt Hanns Kneifels Buch, offensichtlich gut recherchiert, detaillierte Einblicke in die Lebensumstände jener Zeit. Abgerundet wird das Ganze durch einein ausführlichen Anhang, dessen Erklärungen bei der Lektüre durchaus hilfreich sind.
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