Dewey Lambdin

Der US-amerikanische Autor Dewey Lambdin wurde 1945 in San Diego, Kalifornien geboren und wurde bereits als Kind mit der Seefahrt konfrontiert. Sein Vater diente in der US Navy und nahm die Familie überall mit hin. 1954 kam sein Vater schließlich bei einem Unglück auf dem Flugzeugträger USS Bennington ums Leben, bei dem über 100 Seeleute ihr Leben ließen.

Lambdin besuchte die Castle Heights Militärakademie und machte dort 1962 seinen Abschluss. Nachdem er feststellte, dass er vor allem für den mathematischen Bereich über 10 ungeeignet war, beendete er seine Militärkarriere und studierte Liberal Arts und Theater an der Universität in Knoxville, Tennessee. Auch hier scheiterte er mit einem schlachten Schnitt und flog von der Schule und wechselte an die Univiersität von Montana State in Bozeman. Hier errang er 1969 einen Abschluss in Film & TV Produktion.

Schon während seiner Studienzeit in Knoxville begann er, erste Geschichten zu schreiben, von denen sogar einige 1963 in The Theme Vault erschienen. Diese Erfahrungen ermutigten ihn, sich weiterhin mit dem Schreiben zu beschäftigen. Für zwölf Jahre war er für eine TV-Station als Produzent und danach für drei Jahre als Direktor und Autor für eine unabhängige Station in Memphis tätig. Danach zog er wieder nach Nashville, wo er für eine Werbe- und Produktionsfirma unter anderem als Autor tätig war.

1988 hängte er seinen Beruf als Fernsehregisseur und Produzent an den Nagel, um sich nur mehr dem Schreiben zu widmen. So erschien 1989 der erste Band seiner Reihe um Alan Lewrie, der in der Royal Navy zur Zeit Napoleons seine Militärkarriere auf See startet.

Seit seiner Jugend selbst ein passionierter Segler, ist Lambdin Mitglied des U.S. Naval Institutes, des National Maritime Museums in Greenwich in England, der Cousteau Gesellschaft, des früheren American Film Institutes und der National Academy of Television, Arts & Sciences.

In seiner Freizeit segelt er gerne mit seiner Scoop „;Wind Dancer“ herum, die im Golf von Mexiko liegt. Seinen Sitz auf dem Festland hat er in Nashville, wo er auch arbeitet. Dies tut er immer noch auf einer antiken Schreibmaschine, da er sich nicht dazu durchringen kann, sich einen Computer zu kaufen.

Von seiner Alan Lewrie-Reihe sind einige Bände, die im Original nur ein Band sind, auf deutsch in zwei Teilen erschienen. Einige Bände sind noch gar nicht auf deutsch erschienen.

Historische Romane von Dewey Lambdin:

  • (2005) What Lies Buried: A Novel of Old Cape Fear