Andreas Gößling

Der 1958 in der Barbarossastadt Gelnhausen geborene Andreas Gößling studierte nach seinem Schulbesuch zunächst von 1977 bis 1986 Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft und Publizistik an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster. Ab 1984 erhielt er hierfür ein Promotionsstipendium der Stiftung des Deutschen Volkes. Nach seiner Promotion 1986 zum Dr. phil. über Thomas Bernhards Romane erhielt er ein Postdoktorandenstipendium der Deutschen Forschungsgesellschaft für ein dreijähriges Forschungsprojekt über Robert Walsers Romane, das einen dreimonatigen Arbeitsaufenthalt am Robert-Walser-Archiv in Zürich einschloss.

Neben seinen Romanen hat Gößling auch Sachbücher über verschiedene Themen veröffentlicht, so zu Engel- und Drachenmythen, über die Maya-Kultur, den Voodoo-Kult und die Freimaurerei, die seit den neunziger Jahren – teilweise unter dem Pseudonym Pietro Bandini – erschienen sind.

Zudem schreibt Gößling auch Jugendromane, die, wie seine Romane für Erwachsene, ebenfalls mit fantastischen oder historischen Themen belegt sind. So erschien 2007 neben Faust, der Magier das Jugendbuch Der Sohn des Alchimisten, das erstaunliche Querverweise zu Faust hat. Außerdem hat Gößling wissenschaftliche Bücher veröffentlicht und Sammlungen von Mythen und Märchen herausgegeben.

Gößling ist mit der Autorin Anne Löhr-Gößling verheiratet, mir der er einen gemeinsamen Sohn hat. Sie leben heute in Coburg. Neben seiner Autorentätigkeit gründete Andreas Gößling 1999 den Spezialverlag MayaMedia, in dem überwiegend Sachbücher zu Gesundheitsthemen und über die Maya-Kultur erscheinen.

Historische Romane von Andreas Gößling:

Weitere Romane von Andreas Gößling: 

  • (1993) Irrlauf
  • (2005) Dea Mortis – Der Tempel der Dunklen Göttin

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