Die Königsmacherin

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Piper, 2005, Titel: 'Die Königsmacherin', Originalausgabe

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Sommer 741. Ein prunkvoller Reisezug begleitet die junge Grafentochter Bertrada von Laon auf dem Weg nach Saint Denis, wo Pippin, der Sohn Karl Martells, sie zur Hochzeit erwartet. Doch die Braut fällt einer Intrige zum Opfer, und Pippin heiratet eine falsche Frau. Jahre später tritt Bertrada dem getäuschten Ehemann gegenüber und nimmt Rache für die erlittene Demütigung. Damit beginnt der Aufstieg der Grafentochter zur einflußreichsten Frau des Frühmittelalters. Dank ihres Muts und ihres diplomatischen Geschicks wird sie an der Seite Pippins zur Königin gesalbt und als Mutter Karls des Großen zur Ratgeberin des mächtigsten Mannes seiner Zeit.

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Letzte Kommentare:
07.01.2010 23:51:59
anath

Sehr interessantes und informatives Buch! Bedauerlicherweise war ich gerade Kreide holen als Karl der Große und seine Zeit im Unterricht dran waren, jetzt konnte ich zumindest einen Teil meiner Wissenslücken schließen.
Aber nicht nur so rein als Nachhilfe ist das Buch für mich ein Glücksgriff gewesen. Mir hat auch gefallen, wie die Autorin ihre Protagonisten agieren und fühlen läßt. der Einstieg in die Zeit und in die erzählte Geschichte gelang mir mühelos, auch wenn ich meine Probleme habe, die Sache mit der vertauschten Braut für bare Münze zu nehmen. Spannend ist das jedoch allemal und warum sollte sich nicht tatsächlich einmal das ereignet haben,wovon so viele Märchen erzählen -viellleicht ist Bertas Geschichte ja die Vorlage für spätere Sagen und Märchen geworden?
Als bekennender Fan der \\\\\\"Fidelma\\\\\\"-Bücher war es für mich besonders interessant, den religiösen Richtungsstreit mal aus einer anderen Perspektive zu lesen,auch Bertas Argumente haben etwas für sich. Überhaupt fand ich die Darstellung der Berta sehr gelungen,sehr vielschichtig. Mir persönlich ist die Dame nicht unbedingt sympathisch, aber wäre sie es,dann hätte sie wohl nicht das Zeug zur Politik gehabt.
Insgesamt ein gelungenes Buch und die Folgebände stehen schon auf meinem Merkzettel.

04.06.2008 15:48:28
Cait

„Die Königsmacherin“ ist der Auftakt zu einer Trilogie über die Karolinger und hat mir ausnehmend gut gefallen. Nach nur wenigen Seiten war ich mitten im Geschehen und konnte mich nur schwer der Geschichte um die Mutter Karl des Großen entziehen. Bertrada muss eine beeindruckende und willensstarke Frau gewesen sein. Schade, dass es so wenig historische belegte Fakten über sie gibt, denn zu gern hätte ich noch mehr über sie gelesen.

Die Handlung ist fesselnd und äußerst spannend erzählt. Martina Kempff versteht es, ihre Leser in eine andere Zeit und Welt zu entführen, ohne dabei auf Effekthascherei zu setzen. So werden nicht nur brutale Episoden, sondern auch Bettszenen auf ein Minimum reduziert und gerade einmal angedeutet. Der Rest bleibt der Phantasie des Lesers überlassen, was ich unheimlich erfrischend fand. So hebt sich „Die Königsmacherin“ doch deutlich von vielen anderen historischen Romanen ab, die derzeit den Markt überschwemmen. Vielmehr konzentriert sich die Autorin um eine ausgewogene Erzählung, die sich mit den wesentlichen und vor allem wichtigen Ereignissen in Betradas Leben und ihrer Familie befasst. Und das mindert den Roman keineswegs, im Gegenteil, in meinen Augen wertet dies den Roman durchaus auf.

Die Figuren sind nicht unbedingt alle ungeheuer facettenreich, aber das braucht es auch nicht, da es Martina Kempff trotz allem gelungen ist, durchaus glaubwürdige und lebendige Charaktere zu schaffen. Mich haben die Figuren überzeugt und in meinen Augen ist das die Hauptsache. Außerdem konnte ich recht schnell zu Bertrada und auch einigen Nebenfiguren eine Beziehung aufbauen und habe das ein oder andere Mal doch sehr emotional am Schicksal der Figuren teilgenommen.

Eine Karte, ein ausführliches und aufschlussreiches Nachwort, was an Bertradas Leben historisch belegt ist, sowie ein äußerst ergiebiges Glossar, Stammbaum, Personenregister und Quellenverzeichnis lassen jedes bibliophile Herz höher schlagen und runden den Roman perfekt ab.

Teil zwei und drei liegen schon bereit und ich bin gespannt auf die weiteren Romane von Martina Kempff und natürlich hoffe ich, dass sie an „Die Königsmacherin“ anschließen können, die mir wunderbare und informative Lesestunden geschenkt hat.

11.02.2008 10:32:04
adhara

Irgendwo habe ich als Beschreibung zu diesem Buch mal gelesen, dass es sich um eine ganz nette Aufzählung von historischen Fakten geht. Also bin ich wohl mit nicht allzu hohen Erwartungen an das Buch heran gegangen. Was ich dann aber vorgefunden habe, ist alles andere als nur eine Anreihung von Fakten. Es ist die gut lesbare und spannend geschriebene Geschichte der Mutter von Karl dem Grossen. Ihr Schicksal wird einfühlsam und nachvollziehbar geschildert und das Buch kommt ohne eine einzige Länge aus. Für mich war das wieder einmal ein historischer Roman, in den ich mich richtig hinein fallen lassen konnte - übrigens trotz einer Vergewaltigungsszene zu Beginn, die allerdings eine elementare Auswirkung auf den Verlauf von Bertradas Leben hatte. Mir hat die Königsmacherin gefallen und ich freue mich auf den Nachfolgeband "Die Beutefrau