Das Lied der Rosen

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Ullstein, 2007, Titel: 'The Blood of Flowers', Originalausgabe

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Persien im 17. Jahrhundert. Das Erscheinen eines Kometen über dem Dorf bringt Unheil über ein junges Mädchen und seine Familie: Der Vater verunglückt tödlich, noch ehe er einen guten Mann für seine Tochter finden kann. Um überleben zu können, muss sie mit ihrer Mutter zu Verwandten in die große Stadt Isfahan ziehen. Ein hartes und arbeitsames Leben ohne eigene Familie scheint ihr bevorzustehen, denn die nötige Mitgift für eine Heirat wird sie wohl nie aufbringen können. Geld verdienen kann sie nur durch ihre Kunstfertigkeit im Knüpfen von Teppichen und ihr Talent im Umgang mit den Mustern und den leuchtenden Farben. Doch im Reich von Schah Abbas sind Frauen allenfalls als stumme Arbeiterinnen geduldet, Teppiche selbst entwerfen oder gar verkaufen dürfen sie nicht. Da lernt die junge Frau einen reichen und gutaussehenden Mann kennen und plötzlich ahnt sie, dass die Liebe ihr Schicksal wenden könnte.

Das Lied der Rosen

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Letzte Kommentare:
09.03.2015 13:49:58
Lavender

Schön geschrieben, im Stil der Märchen von 1001 Nacht, aber ohne kitschig oder altmodisch zu wirken, wird uns die Geschichte eines jungen persischen Mädchens erzählt. Für Historienleser ein unverbrauchter Schauplatz, und für alle, die sich lesetechnisch nur im europäischen Raum rumtreiben, eine schöne, interessante Abwechslung.

Die junge namenlose Frau ist keine Rebellin, zwar versucht sie, so weit zu kommen wie sie kann in dieser von Männern dominierten Gesellschaft, aber immer, wenn sie einen Schritt zu weit geht, bekommt sie einen schmerzhaften Dämpfer. Sie bleibt im Rahmen ihrer Möglichkeiten und erreicht doch einiges. Auch gibt es keine kitschige Liebesgeschichte. Der Teil, in dem sie den Sex entdeckt, ist nur eine weitere Stufe auf ihrer Entwicklung. Die Entwicklung und Reifung der Frau in dieser Gesellschaft ist interessant und fesselnd. Die eingeflochtenen Geschichten im Stil der orientalischen Geschichtenerzähler machen das ganze rund. Auch gibt es interessante Details über die Teppichknüpfung.

Ein interessantes Nachwort der Autorin runden das Buch ab. Hoffentlich gibt es noch mehr solch schöne und andersartige Bücher von dieser Autorin!

31.07.2011 10:47:35
anetta jones

das buch war im großen und ganzen leicht verständlich. es hat den leser meiner meinung nach in eine andere welt geführt. auch die geschichte von der erzählt wird ist sehr interessant. den titel jedoch konnte auch ich niergends zuordnen. das buch würde ich eher teenies und erwachsenen empfehlen, zumal manche stellen ziemlich erotisch sin.

21.10.2009 14:27:17
Sa

Die Kulisse wurde von Amirrezvani sehr schön beschrieben, fast so als müsse man nur die Augen schliessen um sich am Schauplatz der Handlung wieder zu finden, welches mein erster Kritikpunkt ist. "Da lernt die junge Frau einen reichen und gutaussehenden Mann kennen und plötzlich ahnt sie, dass die Liebe ihr Schicksal wenden könnte." - die Hauptdarstelleren sagt selbst, dass sie ihn anfänglich nicht schön findet. Ebenso auch "die Liebe ihr Schicksal wenden" ist auch bisl übertrieben. Das Geschehen ist im vergleich zum Hintergrund alles andere als oriantalisch üppig. Ebenso seh ich auch wenig Bezug zum Titel. "Rosen" konnt ich höchstens den Teppichmotiven zuordnen.

Abschliessend war es doch ein unterhaltsames Leseerlebnis, empfehle es jedem, der sich gerne mit fremden Kulturen und Ländern beschäftigt. Man da rf sich allerdings nicht von Inhaltsangabe und Titel verwirren lassen. Meine Erwartungshaltung hat in mir etwas Enttäuschung geweckt.

06.05.2008 18:17:58
uli

solche Romane mit exotischem Schauplatz lese ich ja sehr gerne und war sehr gespannt auf dieses Buch. Das Thema hat mich sehr angesprochen, aber etwas enttäuscht war ich dann doch. Die Autorin hat sicherlich ein erzählerisches Talent und sprachlich ist das Werk auch teilweise sehr schön, sogar poetisch. Die Leser bekommen auch einen guten Eindruck von dem Leben im Persien des siebzehnten Jahrhunders, das im Gegensatz zu Europa sehr kultiviert war.
Allerdings hat der Roman arge Längen. Die Spannungsbögen bleiben meist auch eher flach, viel passiert nicht in dem Roman. Für kulturhistorisch interessierte leser, die auf Spannung verzichten können, ist das Buch vielleicht empfehlenswert.