Die Kaufmannstochter

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Weltbild, 2007, Titel: 'Die Kaufmannstochter', Originalausgabe

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Volker Faßnacht
Gelungenes Sittenbild der Frankfurter Kaufleute im 16. Jahrhundert

Buch-Rezension von Volker Faßnacht Okt 2007

Geboren zum Jahrhundertwechsel 1499/1500, in Steißlage zur Welt gekommen, haftet an ihm der Aberglaube des Unglücksbringers. Dass er verstoßen wird, ist in der damaligen Zeit kein Wunder, eher schon, dass sein Leben überhaupt geschont wurde. Nicht einmal einen Namen erhält er und mit acht Jahren, als er hinter ein fürchterliches Geheimnis seines Vaters kommt, muss er überstürzt fliehen.

Die Kaufmannstochter

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Letzte Kommentare:
12.06.2016 09:26:15
Ute_L.

Die Kaufmannstochter ist der 1. Teil der 4-teiligen Frankfurt-Saga. Ein sehr gutes Buch. Spannend von Anfang bis Ende. Ines Thorn schildert die Lebensweg eines Mannes, der in seinen ersten Lebensjahren einen schweren Stand hatte. Seine Mutter stirbt bei seiner Geburt und die ganzen Umstände, wie er auf die Welt kam sind von Aberglauben geprägt. Sein Vater behandelt ihn wie Abschaum und so wächst er ohne Liebe und Fürsorge auf. Nicht einmal einen Namen bekommt er. Als er dann eines Tages ein Geheimnis seines Vaters herausfindet muss er um sein Leben fürchten und flieht. Er findet Schutz in einem Kloster, erfährt dort zum ersten Mal in seinem Leben Freundlichkeit und Wertschätzung. Er bekommt einen Namen -Bertram- und er erhält Bildung, denn er ist wissbegierig und intelligent.
Nach einigen Jahren werden ihm die Klostermauern zu eng und er kommt nach Frankfurt, denn er will es zu etwas bringen. Vor der ersten bis zur letzten Seite wird Bertrams Lebensweg beschrieben. Wie er sich Stück für Stück immer weiter nach oben arbeitet und wie er es mit Hartnäckigkeit und Geschick letztendlich zu Wohlstand und Ansehen bringt.

26.09.2011 21:18:34
Summerkass86

Dies war mein erstes Buch von Ines Thorn. Ich war von der ersten Seite an gefesselt und hatte Schwierigkeiten das Buch beseite zu legen. Da ich immer wissen wollte, wie es den weiter gegangen ist. Auch fand ich toll, dass im Mittelpunkt der Geschichte ein Mann stand. Ich kann dieses Buch nur empfehlen und ich werde weitere Bücher der Autorin nun in Angriff nehmen.

30.12.2008 14:30:26
MyLady

Der Roman war für mich wieder ein typischer von Ines Thorn.
Es beschlagnahmt den Leser für sich, die Personen lassen einen durch ihre Augen blicken und man hat es nie mit ellenlangen, verwirrenden Sätzen zu tun. Die Sprache ist nüchtern und doch fesselt sie oft mit ihrem vielsagendem Nichtssagen an die Handlung. Die Geschichte an sich finde ich wunderbar dargestellt und sie zeigt auch mal auf was in anderen Histo-Romanen in denen Ehepaare die Hauptrolle spielen nicht erwähnt wird, nämlich deren Schwierigkeiten.
Auch mich hat der Buchtitel etwas verwirrt, aber positiv ist auch noch anzumerken, das einmal (wenn im Titel auch nicht ersichtlich) ein selbstbewusster, starker Mann die Hauptrolle spielt (zumindest für mich wenn es von der Autorin vielleicht auch nicht so gedacht war).
Im Großen und Ganzen ein sehr guter Roman und ich habe die Fortsetzung schon in der Hand:-)

14.12.2008 13:59:28
gerthie

Das Buch liest sich gant toll, absolut flüssig geschrieben und die Charaktere sehr glaubhaft. Ich fühlte mich total in die Zeit versetzt. Gutta und Bertram, zwei sehr eigenwillige und doch liebenswerte Charaktere. Den Schluss fand ich ein wenig kurz, bin aber trotzdem oder gerade deswegen sehr neugierig, wie es weiter geht. Ich kann "Die Kaufmannstochter" nur empfehlen, auch wenn man Frankfurt vielleicht nicht kennt.

12.11.2008 20:23:21
stella_bella

Ein gaaanz gaanz schönes Buch, hat mir auch sehr gut gefallen.
Ganz besonders schön ist es natürlich, wenn man die Umgebung in der die Geschichte spielt (Frankfurt) ein bisschen kennt.
Aber auch die Figuren haben mich sehr angesprochen und in ihren Bann gezogen. Ich freue mich schon sehr auf den hoffentlich bald folgenden nächsten Teil.
Neben dem ist aber auch die Beziehung zwischen Bertram und Gutta sehr gut beschrieben.
Absolut zu empfehlen. Also lesen ,lesen, lesen....

13.07.2008 11:04:39
ximox04

Der Roman liest sich flüssig und kommt ohne "hochgestochene" Wortwendungen und unnötige Fremdwörter aus.
Auch geht es stehts vorran. Es wird nicht ewig an einer Stelle verweilt und lang hingezogen, wie es in vielen Romanen üblich ist..
Es geht um einen Zeitraum von etwa 40 Jahren und alles wird sehr bildhaft und lebendig beschrieben.
Gerade weil ich jahrelang in der Nähe von Frankfurt gelebt habe und die Stadt sehr liebe, ist mir das Buch und die Geschichte noch mehr ans Herz gewachsen.
Aber auch wenn man die Stadt nicht kennt, kann man sich der Faszination dieser Geschichte nicht entziehen.

Es ist eine Art "The American Dream" auf deutsch und im 16. Jahrhundert.

Absolut empfehlenswert und auf jeden Fall vergleichbar mit Rebecca Gable und Iny Lorentz.

10.12.2007 13:18:11
olympia

Ein Buch das mir wirklich von Beginn an bis zum Schluss sehr gut gefallen hat. Einzig mit dem Titel kam ich lang nicht zurande, da für mich die Hauptfigur Betram ist.......

Endlich mal eine Beziehung ohne Kitsch. Realistisch dargestellt sind die Gefühle des Ehepaares, endlich einmal hintergründig und mit Tiefgang. Auch die Einblicke in den Umbruch der Zeit durch Martin Luther finde ich gelungen.

Meines Erachtens ein empfehlenswertes Buch auf dessen Nachfolgebände ich schon sehr gespannt bin!

20.11.2007 09:37:54
Heike

Wieder steht eine starke Frau im Mittelpunkt des neuesten Romans von Ines Thorn. Doch diesmal hat die Autorin ihr einen ebenso eigensinnigen und (willens-)starken Mann an die Seite gestellt. Spannend lässt Ines Thorn den Leser teilhaben an deren Leben, Lieben, Wünschen, Hoffen. Wie bei allen Büchern der Bestsellerautorin fühlte ich mich auch diesmal wieder völlig in den Bann gezogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen! ich bin schon ganz gespannt auf die Nachfolgebände!!!

19.11.2007 17:17:46
Bert Pfalzgraf

Es ist nicht das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Mir gefaellt der Schreibstil und die profunden Kenntnisse des Mittelalters, die mich foermlich in jedes Werk hineinziehen und mit erleben lassen, mit welchen Irrungen und Wirrungen die Menschen zur damaligen Zeit zu kaempfen hatten. Es war mich genau der richtige Schmoeker fuer ein kaltes Wochenende, das man getrost auf der Couch verbringen kann, ohne etwas zu verpassen. Praedikat besonders empfehlenswert, ansonsten einfach selber lesen !!!

26.10.2007 21:35:56
Phoebe

verschmähte liebe und intrigen bringen den leser ins gefühlschaos...ich persönlich fühlte mich in das geschehen hineinversetzt und konnte mitfühlen...in mir selbst regte sich mitgefühl, mut, willensstärke, liebe und hass...ich wurde quasi eins mit den beiden protagonisten....auch wenn das ende etwas kurz gehalten ist...ein meines erachtens nach sehr gutes und mitreißendes buch...ich habe es in 3 tagen durchgelesen..

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