Schlafes Bruder

Erschienen: Januar 1992

Bibliographische Angaben

  • , 1992, Titel: 'Schlafes Bruder', Originalausgabe

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"Das ist die Geschichte des Musikers Johannes Elias Alder, der zweiundzwanzigjährig sein Leben zu Tode brachte, nachdem er beschlossen hatte, nicht mehr zu schlafen. Denn er war in unsägliche und darum unglückliche Liebe zu seiner Cousine Elsbeth entbrannt..."

Zu Beginn des neuzehnten Jahrhunderts vernimmt der fünfjährige Knirpseines Tages alle nur erdenklichen Töne, Klänge und Geräusche des Universums. Dieses Hörwunder ist die Ouvertüre zu einem großen, elenden Musikerleben, das dem Bauernsohn in einem Bergdorf im mittleren Vorarlberg beschieden ist.

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Letzte Kommentare:
05.03.2017 17:15:33
Franziska Müller

Ich habe bei einer Ballettproduktion von "Schlafes Bruder" mitgewirkt und kam so erst dazu das Buch zu lesen.
Es ist nun mein neues absolutes Lieblingsbuch!
"Schlafes Bruder" ist so emotional geschrieben, dass ich mit meinen zarten 17 Jahren das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und sofort in die Geschichte eingetaucht bin! Man kann als Leser nicht anders, als sich mit den Charakteren auseinanderzusetzen und mit ihnen mitzuleiden. Vor allem die Tatsache, dass der Leser oft direkt angesprochen wird, gibt einem das wunderbare Gefühl, Teil der Geschichte zu sein.
Ich hätte nie gedacht, dass mich das Buch so sehr begeistern kann - ich lese es gerade ein drittes Mal und schreibe mir immernoch Passagen und Zitate raus.

Auch wenn die Geschichte und die detaillierten Beschreibungen einen am Anfang des Buches etwas erschrecken können, ist es bis zum Ende hin spannend und einfach wunderbar!

15.04.2013 22:23:39
Olav Arnheim

Wenn man etwas gegen gewalttätige Computerspiele hat fragt man sich, warum ein solch gruselig brutal geschriebenes Buch solch positive Rezensionen erhält. Man muss schon reichlich abgehärtet sein um die Beschreibung der Vorgänge und noch mehr das fürchterliche Verhalten der Protagonisten ohne seelischen Schaden oder zumindest Widerwillen wegzustecken.

Das Verhalten der Personen ist dermaßen fern von dieser Welt, und so ätzend pathologisch, dass es nicht verwundert, dass es zur Standardlektüre im Deutschunterricht in Deutschland gehört. Wie beklagte sich selbst ein Deutschlehrer: egal welches Buch, am Ende sind sie entweder alle tot oder zumindest für ihr restliches Leben fertig mit der Welt.
Hier auch.

18.02.2013 19:17:54
M. Steffen

Anfangs ist man als Leser ein wenig verwirrt, da nicht nur die Geschichte von dem Elias erzählt wird, sondern auch die von anderen, wie z.B. seine Hebamme. Doch das Weiterlesen lohnte sich auf jeden Fall, da es zunehmend gefühlsdetaillierter und leichter zu verstehen ist. Zwischendurch nimmt der Autor auch kein Blatt vor dem Mund und beschreibt die Geschehnisse aufs genauste und grausamste. Aber das macht das Buch auch so einzigartig. Ich muss echt sagen, dass ich das Buch selten aus der Hand legen wollte, weil es mich einfach zu stark gepackt hatte.
Der Titel "Schlafes Bruder" wird im Buch nur indirekt angesprochen und deshalb ist es auch kaum zu verstehen, weshalb das Buch so heißt. Weiß man jedoch das der Bruder des Schlafes der Tod ist (Mythologie) so erschließen sich viele Fragen.

Ich war im Gesamten sehr begeistert und muss dieses Buch nun als mein Lieblingsbuch abstempeln, weil es mich am meisten mitgerissen hat.

Es ist ein MUSS für jeden Leser, der sich für das Schicksal anderer interessiert und noch vieles vom Leben lernen möchte.

9 von 10 Punkten von mir.

PS: Danke Robert Schneider für das großartige Werk!!!

26.08.2009 22:29:33
RK

Man muss sich schon mehr mit dem Buch beschäftigen als es einmal zu lesen. Viele Begriffe waren mir nur schwammig bekannt, man kann auch ohne nachschlagen weiterlesen es erklärt sich dann im nachhinein oder wird unwichtig.
Wenn ich das Buch für Freunde kurz wiedergeben will finde ich die Geschichte jedes mal spannend, beim lesen allerdings hat sie mir nicht gefallen. Eine moderner geschriebende Fassung des Buches würde mir eher zusagen da die Geschichte wie gesagt sehr interessant und dramatisch-traurig ist.
"Mal was anderes" so mein Kurzfazit.

26.02.2009 20:15:43
Christoph Macher

Mir selbst hat das Buch einigermaßen gut gefallen. Es ist zwar an manchen Stellen sehr schwer verständlich geschrieben jedoch muss ich sagen, dass es einen guten Lesefluss hatte. Ich muss sagen, dass manche Ausdrücke einen großen Wortschatz erfordern doch es ist durchaus schön solche Ausdrücke mal im Wörterbuch nachzuschlagen - für was hat man das Ding den auch. Alles in Allem muss ich sagen würde ich dem Buch 7/10 Punkten geben. Nur so angelehnt: "Schlafes Bruder" ist der "Tod".

07.01.2009 16:36:15
Mo

Ich hab dieses Buch eig. nur gelesen, weil ich darüber ne Buchpräsentation machen muss!!!
Aber ich fand die Art zu schreiben total faszinierend!
Es ist ungrfähr so, als würde man die ganze Zeit im Zug neben ihm herfahren, oder andere auch ein mal ein kurzes Stück per zug begleiten!

Und trotzdem ist man mitten drin!
Wie gesagt, einfach toll und faszinierend!!

29.05.2008 21:23:32
Julian

Julian
Ich weiß nicht welches Buch mit dem Titel "Schlafes Bruder" gelesen haben, aber es kann nicht Robert Schneiders Ausführung gewesen sein... ein solch literarisch anspruchvolles, wie systematisch durchdachtes Werk habe ich bisher selten lesen dürfen. Die Balance zwischen exlaborierter Fachsprache, mittelalterlich, regionalem Dialekt und satirischer Übertreibung kann kein anderer mir bekannter Autor so außerordentlich passend gewichten wie Robert Schneider. Schon die daraus resultierende Kunstsprache ist das Lesen des Buches wert!

21.01.2008 19:07:05
Lisa Seidenberg

Meiner Meinung nach ist seitens des Autors durch aus ein Talent für das geschriebene Wort vorhanden, jedoch kann dieses im Falle seines Debüt Romanes keinesfalls gelten gemacht werden, da die Handlung an Spannungsminimalität wohl kaum zu übertreffen ist.

04.10.2007 14:07:27
Rena

Fand es einfach nur schrecklich, schlecht geschrieben und so gewollt auf "Literarisch" gequält, dass mir schon nach der Hälfte die Lust am Lesen vergangen ist. Ein ganz, ganz schlechter Ganghofer-Abklatsch, wenngleich dieser Vergleich natürlich hinkt. Und dann auch noch dieser unerträgliche Vilshofer-Film dazu: das war einfach too much!

04.10.2007 13:53:05
adhara

Ich habe so viel Widersprüchliches über "Schlafes Bruder" gelesen, dass ich das Buch schliesslich selber zur Hand genommen habe. Und ich war nicht nur überrascht sondern nachhaltig beeindruckt. Mir hat das Buch total gut gefallen, ich bin mir aber bewusst, dass es polarisiert. Entweder man mags, oder man mags nicht.