Das Medaillon

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Heyne, 2007, Titel: 'Das Medaillon', Originalausgabe

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Die Entdeckung der Neandertalerknochen 1856 sorgt in der pietistischen Kleinstadt Elberfeld für Aufsehen. In jener Zeit träumen auch die beiden Freundinnen Rosalie und Dorothea von einem Leben jenseits der strengen Tabus ihrer Erziehung. Und tatsächlich: Rosalie beginnt als Apothekersgehilfin zu arbeiten, während Dorothea heimlich in der Leihbücherei aushilft. Doch schon bald sind beide in leidenschaftliche Affären verstrickt. Und nicht alle in der Stadt sind damit einverstanden, dass Frauen ihre eigenen Wege gehen ... 150 Jahre später stößt ein archäologisches Forscherteam erneut auf Knochen. Nora, eine Expeditionsteilnehmerin, findet bei dem Skelett ein Medaillon. Je mehr sie über das Schmuckstück herausfindet, desto enger scheint ihr Schicksal mit dem der Toten verknüpft.

Das Medaillon

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Letzte Kommentare:
05.11.2009 20:08:35
brigitte david-klutse

habe gerade mit einem starken gefühl das buch zu ende gelesen
da ich ein düsseldorfer kind bin und kaiserswerth der lieblingsort als meine kinder nochklein waren-zummspazieren gehen war,war es eine besondere freude.
zum anderen sehr gut geschrieben und leicht zu lesen.dankan die autorin.es war sehr lehrreich und fesselnd.

21.02.2009 16:41:33
toma

Soeben habe ich dieses wunderbare Buch beendet.
Da ich von beiden Schauplätzen, dem Neandertal und (Wuppertal-)Elberfeld, nur ein paar Autominuten entfernt wohne, war ich sehr gespannt auf die Lektüre.
Die Geschichte ist wirklich sehr gut recherchiert und liebevoll erzählt.
Auch ich hatte "den Wunsch nach mehr" und konnte ihn Dank Internet auch tatsächlich befriedigen. Der Friedhof der Niederländisch-reformierten Gemeinde ist wohl wirklich einen Besuch wert....im Sommer, wenn dort die Rosen blühen.

Jetzt freue ich mich auf DIE PROTESTANTIN, denn auch Kaiserswerth ist nicht weit und zu den Diakonissen (an der "Bleibergquelle" in Velbert) bin ich vor über 50 Jahren zum Kindergottesdienst gegangen.

23.01.2008 14:06:38
silesia

Von der Protestantin war ich so begeistert, daß ich mir das Medaillon habe schenken lassen. Aber... gut recherchiert ist es ja, an sich auch gut geschrieben, aber ich habe leichte Probleme mit den drei Erzählsträngen. Zumal ich gerne auch im Bus lese und dann doch den Anschluß zum Geschehen im Buch verliere. Inhaltlich, wenn ich die Geschichten zu einem Guß zusammen nehme, ist das Buch wieder unschlagbar gut!

08.10.2007 14:12:26
Heike

Schon die Protestantin hat mich so sehr fasziniert, dass ich es genau für 3 Tage nicht aus der Hand legen konnte um einfach so schnell wie möglich zu erfahren wie es den Frauen erging zur Zeit Theodor Fliedners. Nun habe ich das Medaillon gelesen und auch hier wurde ich wieder gefesselt von einem gut recherchiertem Buch und konnte es kaum aus der Hand legen. Bin gespannt, in welche Welt Gina Mayer uns als nächstes entführen wird!!!!!!!!!!!

30.09.2007 10:21:58
Bertha Nilsen

"Das Medaillon" bestätigt es: Gina Mayer schreibt faszinierend anders. Sie steckt nicht unsere Zeitgenossen in historische Kostüme, sondern schildert - in plastischer Sprache übrigens- Charaktere, die durch ihre Zeit geprägt werden. Ein Buch für diejenigen, die das besondere zu lesen wissen.

28.09.2007 09:13:55
Angelika K.

Nach nur wenigen Sätzen war ich an dieses Buch gebunden.
Gina Mayers Schreibstil macht es möglich nicht nur ein Roman zu lesen,
sondern ein Abenteuer zu erleben.
Dieser Roman beschreibt lebendig und anschaulich, mit viel Gefühl fürs Detail.
Das Geschehen um Dorothea, Rosalie, Nora, Falk und Co bezaubernd und einfühlsam beschrieben, hervorragend miteinander verbunden.
Ihr Werk „Die Protestantin“ hat mir schon gut gefallen. Doch ihr neues Werk „Das Medaillon“ ist ein Erlebnis, das mich am Ende des Romans zurück lässt, mit dem Wunsch nach mehr.

18.09.2007 12:05:16
Silvia Prange

Das Medaillon, ein historischer Roman übrigens, kein Krimi, hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Ob Dorothea, Rosalie, Nora, Falk.. alle Charaktere beschäftigten mich gleichermaßen und ließen mich nicht aufhören, zu lesen. Gina Mayers flüssiger Schreibstil, die genaue Recherche oder auch die authentisch wirkenden Personen haben mich auch in diesem Buch überzeugt. Ein absolutes Lesevergnügen in der Hoffnung auf mehr!!!

17.09.2007 19:31:59
Paul Thrasse

Waltraud hat wirklich ein anderes Buch gelesen - da stimme ich Kurt Kemnat zu. Und ich fand "Das Medaillon" schon aufregend und wunderbar erzählt. Kein Thriller zum Nägelkauen und Gruseln, aber ein spannender Roman, den man schon allein deshalb nicht mehr weglegen will, weil er auf mehreren Ebenen seine Geschichte entwickelt. Und die Frauenfiguren sind großartig - von der neurotischen Nora bis zur ehrgeizigen Rosalie. Also, mir hat es richtig gut gefallen.

17.09.2007 17:16:25
Tom

Fand das Buch eher so lala, nichts besonders Aufregendes, aber auch nichts besonders Negatives. Vieles kannte ich schon, manches an der Heldin hat mich eher angenehm überrascht.
Aber eine Gefahr für meine Nägel (Kauen, wenn es überspannend wird) war es wirklich nicht.

17.09.2007 14:56:53
Kurt Kemnat

@ Waltraud: Sorry, aber welches Buch haben Sie denn gelesen? Ich bin zwar auch sauer auf die Autorin, allerdings nur, weil sie mir eine Woche lang den Schlaf geraubt hat - konnte das Buch im Bett einfach nicht aus der Hand legen. Beeindruckend gut recherchiert, von unglaublicher Präsenz in der Handlung, verschiedene Erzählstränge toll verknüpfend, sprachlich einfühlsam und in tollen Bildern erzählt. Aber wie gesagt: Wahrscheinlich haben Sie das Buch ohnehin verwechselt. Anders ist auch Ihr Hinweis auf den Konflikt Protestanten/Katholiken (was hat das mit der Handlung zu tun?!) nicht zu verstehen.

16.09.2007 14:57:30
Waltraud

War mir zu eng und zu steif - und so aufregend erzählt fand ich den Konflikt zwischen Katholiken und Protestanten leider auch nicht. Auch sprachlich gibt es von meiner Seite einiges zu meckern, alles recht einfach und schlicht, ein bisschen mehr Schliff und Brillanz hätten es von mir aus durchaus sein dürfen -auch wenn der Protestantismus bekanntlich ja bilderstürmend allen Glanz aus seinen Gotteshäusern und dem alltäglichen Leben verbannt hat.
Diesmal wäre "mehr" auch "mehr gewesen!

16.09.2007 11:49:48
Heike Strate

"Das Medaillon" fasziert, weil es klar macht, wie sehr sich die Welt in rund 150 Jahren vor unserer Haustür (wir wohnen beim Neandertal) gesellschaftlich und weltanschaulich verändert hat! Kaum zu glauben, dass es noch zu Lebzeiten meiner Urgroßmutter ein Frevel war anzunehmen, der Mensch könnte sich vom Affen zum heutigen Menschen entwickelt haben: Diese These stünde im Widerspruch zur Bibel! Interessant: Religiöser Fanatismus und Intoleranz unter Christen sind keine Relikte des Mittelalters sondern offenbar auch vor 150 Jahren in unserer unmittelbaren Umgebung nicht ungewöhnlich gewesen! Lehrreich, akribisch recherchiert und extrem stimmungsvoll zieht das Buch den Leser in seinen Bann!