Die Rebellin

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Droemer-Knaur, 2005, Titel: 'Miss Emily Paxton', Originalausgabe

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London, 1851. Schon immer war Emily der Liebling ihres Vaters Joseph Paxton. Jetzt ist sie seine engste Mitarbeiterin beim Bau des gigantischen Kristallpalasts anlässlich der Weltausstellung. Emily ist voller Bewunderung für ihren Vater und ebenso wie er erfüllt vom Glauben an den Fortschritt. Doch dann trifft sie Victor wieder, den Freund aus Kindertagen. Die beiden verlieben sich ineinander - und Victor zeigt ihr seine Welt. Bisher kannte Emily nur das strahlende, moderne London ihres Vaters, jetzt sieht sie Hunger, Armut, Krankheit und Tod. Emily fühlt sich von ihrem Vater betrogen und rebelliert gegen seine Sicht der Welt. Und dann kommt der Tag, an dem sie sich entscheiden muss: zwischen ihrem bewunderten Vater und ihrem Geliebten.

Die Rebellin

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Letzte Kommentare:
08.08.2008 15:00:35
olympia

von Kuchenesser und Steckrübenesser........


..........handelt dieses Buch. Die Bezeichnung "Kuchenesser" steht für die reiche, wohlhabende Gesellschaft, wogegen als "Steckrübenesser" die arme, arbeitende Gesellschaftsschicht bezeichnet wird.
Emiliy Paxton, verwöhnte Tochter des bekannten Gärtners, Eisenbahnkönigs und Architekten Joseph Paxton, bekommt durch die Schule des Lebens gezeigt, wie das Leben außerhalb der "besseren" Gesellschaft ist. Mit Victor, ihrem Jugendfreund, verbindet sie mehr als nur innige Freundschaft, was Emily aber lange nicht wahrhaben will. Sie ist mit Henry Cole, dem Initiator der Weltausstellung, verlobt. Die Weltausstellung ist das gemeinsame Ziel von Joseph Paxton und Henry Cole, weshalb Emiliys Eltern diese Verbindung nicht nur begrüßen sondern auch fördern. Emily nimmt aber schließlich - durch einen Zufall auf einen anderen Weg geführt - ihr Leben selbst in die Hand und schlägt sich auf Victors Seite, der ihren Vater hasst. Der Weg für die beiden scheint geebnet, als das Schicksal mit voller Härte zuschlägt und sie vor die Trümmer ihres Zukunftstraumes stellt.

Prange hat in die exakt recherchierten Begebenheiten rund um die erste Weltausstellung in London, die Liebesgeschichte von Emily und Victor mit eingebaut, um der Erzählung mehr Schwung und Emotion zu verleihen. Wer nun glaubt, dass dies ein reiner und schnulziger Liebesroman ist, wird durch die realistischen Einblicke in das Alltagsleben der armen Bevölkerung und harten Bedingungen der damaligen Arbeiter, eines besseren belehrt. Die Protagonisten sind mit viel Feingefühl gezeichnet und nie hat der Leser das Gefühl, die Geschichte von außen zu erleben, sondern er steht mitten im Geschehen. Die einzig fiktive Gestalt des Romans ist Victor. Diese Figur ist so geschickt mit der Erzählung rund um den Kristallpalast verflochten, dass sie übergangslos in die Welt der "Steckrübenesser", also der armen arbeitenden Klasse, führt.

Fazit:
Eine feinfühlige und absolut audentische Erzählung Ende der Biedermeier-Zeit in London. Gut recherchiert die politischen Geschehnisse und die Doppelmoral der damaligen Zeit. Der Leser wird durch die so genannte bessere Gesellschaft ebenso geführt, wie er auch realistische Einblicke in die untere Schicht des Proletendaseins erhält. London von 1850 entsteht vor dem geistigen Auge und der Autor nimmt den Leser mit in ein London, das als die Weltstadt des 19. Jahrhunderts schlechthin erscheint. Kurzweilige, spannende, leicht zu lesende und empfehlenswerte Lektüre.