Die elfte Jungfrau

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Blanvalet, 2007, Titel: 'Die elfte Jungfrau', Originalausgabe

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Köln, zur Karnevalszeit des Jahres 1377. Vor Beginn der Fastenzeit herrscht ausgelassene Stimmung in der Stadt. Doch die junge Begine Almut Bossart ist beunruhigt: In den letzten Monaten häufen sich Unfälle, bei denen junge Frauen zu Tode kommen. Dann verschwindet eine der Schülerinnen aus dem Beginen-Konvent - ihre Leiche wird kurz darauf mit gebrochenem Genick aufgefunden. Almut und Pater Ivo bringen eine erschreckende Mordserie ans Tageslicht, der bereits zehn Jungfrauen zum Opfer gefallen sind! Und inmitten des Narrentreibens stoßen sie auf einen schwunghaften Reliquienhandel mit geschnitzten Büsten der heiligen Ursula und ihrer elf Jungfrauen ...

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Letzte Kommentare:
06.02.2014 11:32:05
Izy

"Die elfte Jungrau" ist mein erstes Buch von Andrea Schacht, sodass ich mich beim Lesen des oberen Kommentars, schon auf die anderen Bände freue.
Es fiel mir schwer, mich davon zu lösen. Bei jedem neu angefangenen Kapitel, kam das Versprechen "ok, beim nächsten Kapitel höre ich aber wirklich auf !" :) Meines Erachtens, ist dies ja der ausschlaggebende Punkt, ob ein Buch gut ist oder nicht.
Was mir gefehlt hat, war,dass auf Gepflogenheiten und Sitten zu jener Zeit zu wenig eingegangen wurde b.z.w. es fehlte die gekonnte Übermittlung, die es mir (da es nur meine persönliche Meinung ist) ermöglichte, vollkommen in diese Zeit und die Stadt Köln einzutauchen. Was nicht bedeutet, dass die Autorin nicht über die damaligen Gegebenheiten berichtete, nur hätte es für meinen Geschmack auch ein wenig mehr sein können. Dies ist jedoch wiederum Kritik auf hohem Niveau- ergo- das Buch ist zu empfehlen und ich bin froh, dass es in meiner Sammlung ein Plätzchen gefunden hat.

28.02.2009 14:38:46
MyLady

Ich finde bewundernswert, vor allem an den Roman und der Autorin, das Andrea Schacht es trotz Fortsetzungsroman es immer wieder schafft die Handlung nicht bis zum letzten Tropfen "auszulutschen"! Leider kommt das zu oft bei anderen Serien vor.
Dieser Roman ist in gewisser Weise ganz anders als die ersten drei und ihnen doch sehr ähnlich. Almut´s kriminalistische Ader tritt etwas langsam an dafür erfährt man mehr über Pater Ivo welcher nun auch langsam etwas menschlich wird. Wenn die Handlung auch nicht ganz so spannend war wie bei den letzten Büchern so hatte sie im Gegensatz dazu mehr Tiefe und offenbarte mehr Hintergrundwissen zu den Protagonisten.

14.09.2008 22:35:24
Klaus Kröger

Das Buch kommt doch recht zähflüssig daher. Bevor die Geschichte ab Seite 450 endlich an Fahrt gewinnt, muss man sich durch eine recht biedere Handlung quälen. Wäre diese nicht gelegentlich durch humorvolle Szenen aufgelockert worden, hätte ich wohl aufgegeben. Ich werde noch "das brennende Gewand" lesen aber dann ist auch gut!
Frau Schacht sollte künftig darauf achten, auch im ersten Teil ihrer Romane Spannungselemente einzubauen, um die Leser bei der Stange zu halten.

02.07.2008 09:44:01
tassieteufel

Köln zur Karnevalszeit 1377: in den letzten Monaten häuften sich Unfälle, bei denen junge Frauen zu Tode kamen. Doch der Vogt und die Schöffen, die gerade mit dem Erzbischof Frieden geschlossen haben, schenken dem keine Aufmerksamkeit und Begine Almut und Pater Ivo sind wieder einmal gezwungen, eigene Ermittlungen anzustellen und stoßen auf eine erschreckende Mordserie und auch Rigmundis Vision läßt Almut schlimmes ahnen. Auch der 4. Teil um Almut und Ivo ist in gewohnt unterhaltsamer und spannender Weise geschrieben, und auch diesmal kommen wieder gepfefferte Bibelverse zum Einsatz. Allerdings tritt der Krimifall ein wenig in
den Hintergrund und es geht mehr um Ivo und Almut, was durchaus ok ist, denn man hofft ja auf ein gutes Ende für die Beiden. Auch wird Pater Ivos Vergangenheit wieder ein Stück mehr erhellt.
Fazit: wieder ein wundervoll atmosphärischer Krimi vor mittelalterlicher Kulisse der hervorragend in das historische Geschehen eingefügt ist, alle liebgewonnenen Figuren aus den vorhergehenden Teilen sind wieder mit dabei und Almut und Ivo muß man einfach mögen. Lesevergnügen pur!

04.06.2008 17:24:13
Marianne-Therese

Bin nicht so arg begeistert von diesen Büchern, weil sie doch recht bieder und einfach gestrickt sind. Was hätte man alles aus dem Beginen-Stoff zaubern können! Andrea Schachtr aber beschränkt sich auf überschaubare kleine Krimifälle, die mich ehrlich gesagt ziemlich gelangweilt haben. Auch die Sprache hat mich nicht vom Hocker gerissen - wo blieben da die historischen Recherchen? Klingt manchmal f. meinen Geschamck zu sehr nach einem Ratsch aus dem Café von nebenan.

Für mich leider nur Durchschnitt!

04.06.2008 15:49:23
Cait

Wer bereits die ersten drei Teile der Roman-Reihe um die Begine Almut gelesen hat – und ich kann nur nachdrücklich empfehlen, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen-, wird schnell merken, dass Andrea Schacht ihrem Stil treu geblieben ist und man wie gehabt blitzschnell in die Geschichte reinkommt und sich das Buch angenehm lesen lässt. Böse Überraschungen erwarten den Leser hier nicht. Im Gegenteil. Meiner Meinung nach, ist „Die elfte Jungfrau“ das bisher beste Buch der Reihe. Warum kann ich gar nicht genau sagen, vermutlich weil das Buch emotionaler als die bisher erschienen Romane ist, am Ende musste ich doch tatsächlich ein paar Tränen wegblinzeln.

Die Handlung konzentriert sich in erster Linie wieder auf den Kriminalfall, der spannend und in diesem Roman auch etwas krank daher kommt. Hier geschieht nicht nur ein Mord, sondern eine ganze Reihe von toten Mädchen wird nach und nach gefunden. Der Verdacht liegt nahe, dass ein Serienmörder sein Unwesen treibt und natürlich kann sich die Begine Almut nicht zurück halten und steckt ihre neugierige Nase wieder in Angelegenheiten, die sie nichts angehen. Mit viel Witz und Esprit, Scharfsinnigkeit und gesundem Menschenverstand macht sich Almut an die Auflösung des Falles. Ich fand ihn äußerst spannend, auch wenn ich recht früh einen konkreten Verdacht hatte, um wen es sich bei dem Mörder handelt. Aber ich lese diese Romane auch nicht in erster Linie wegen der Kriminalgeschichten, sondern wegen Almut und Pater Ivo, die ein so hinreißendes Gespann sind. Gerade das Zwischenmenschliche gefällt mir an diesen Romanen so gut, ebenso die Einblicke, die wir in das Leben einer Begine, aber auch eines Mönches bekommen, sowie die anschaulichen Beschreibungen des Alltags in Köln im 14. Jahrhundert. Und natürlich können es sich Pater Ivo und Almut nicht verkneifen, sich wieder gegenseitig Bibelzitate um die Ohren zu pfeffern. Neben dem bekannten Humor schleichen sich aber auch Sehnsucht und Wehmut in diesen Roman, was mich wirklich berührt hat und mich gespannt auf „Das brennende Gewand“ warten lässt.

Auch in diesem Roman entwickeln sich die Figuren unglaublich weiter. Seit dem ersten Teil haben sich die wiederkehrenden Figuren unheimlich verändert, ohne dabei unglaubwürdig zu werden. Sie sind an ihren Erlebnissen und Erfahrungen gewachsen und das äußert sich auch ausdrücklich in Wesen und Charakter. Almut mit ihrer bissigen Zunge, ihrer Schlagfertigkeit und ihrem dabei so großem Herzen, Pater Ivo mit seinem Ernst, seiner Fürsorglichkeit und seiner Autorität, Trine mit ihrem offenen freundlichen Wesen, der kecke und ausgefuchste Pitter, der freundliche, intelligente Krudener, die geschäftstüchtige und lebensfrohe Aziza wie auch die gesamte Beginenschar am Eigelstein, haben sich eindringlich in mein Herz gespielt. Ich liebe einfach die Figuren, die Andrea Schacht in dieser Roman-Reihe geschaffen hat und werde sie unglaublich vermissen, wenn mit dem fünften Teil, „Das brennende Gewand“, die Reihe abgeschlossen sein wird.

Leider fehlen eine Karte von Köln und auch ein Glossar. Ich kann mir vorstellen, dass Leseanfänger in diesem Genre doch einige Verständnisprobleme bekommen könnten, da sich nicht alle Begriffe von selbst erklären und einige schon sehr speziell sind.

14.10.2007 20:13:58
Esther Heck

Ich konnte nicht aufhören zu lesen und so ging es mir mit allen Romanen über die Begine. Auch "Die Lauscherin im Beichtstuhl" habe ich verschlungen. Als nächstes kommen "Kreuzblume" und "Rheines Gold" an die Reihe, dann die Ring-Triologie. Hoffentlich ist bald ein weiteres "Beginen-Buch" fertig.

05.10.2007 16:54:12
Tringin

Erfrischend, witzig und spritzig, mit der nötigen Dosis Spannung und Dramatik; kurzum:prima Unterhaltung mit sehr schönem Lokalkolorit und Einbindung der politischen und zeitlichen Gegebenheiten in die Handlung. Dies trifft meiner Meinung nach auf alle 4 Bücher der Reihe zu und schürt die Hoffnung, dass es weitere Fälle gibt. Weiterhin positiv: Hier werden/wird Mann-Frau-Beziehung(en) mal ein wenig anders (dezenter, subtiler) geschildert, als es gemeinhin in historischen Romanen üblich ist.