Der Himmel über Darjeeling

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Lübbe, 2006, Titel: 'Der Himmel über Darjeeling', Originalausgabe

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Cornwall, 1876: Nach dem Tod ihres Vaters Vollwaise, sieht sich die junge Helena Lawrence vor dem finanziellen Ruin stehen. Der geheimnisvolle Ian Neville, der wie aus dem Nichts in ihr Leben tritt, macht ihr ein Angebot: Er wird für ihr Auskommen sorgen - wenn sie ihn heiratet und auf seine Teeplantage im indischen Darjeeling begleitet. Zuerst widerwillig, sieht Helena schließlich keinen anderen Ausweg mehr, als mit ihm zu gehen. Das fremde, exotische Indien mit seinen Farben und Düften schlägt Helena in seinen Bann und sie glaubt fast schon daran, hier glücklich zu werden. Doch trotz Momenten der Nähe bleibt Ian ihr fremd. Sein Geheimnis droht Helenas Leben und ihre aufkeimende Liebe zu ihm für immer zu zerstören.

Der Himmel über Darjeeling

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Letzte Kommentare:
12.09.2013 09:23:00
LettersFromJuliet

Inhalt

Cornwall 1876, die 17jährige Helena Lawrence sieht für sich und ihren kleinen Bruder keinen anderen Ausweg, als das Angebot des reichen Ian Neville anzunehmen und die beiden gehen mit ihm nach Indien. Sie reisen zu Ian’s Teeplantage nach Darjeeling und Helena entdeckt, dass sie diesen Mann doch lieben kann, aber er verbirgt ein dunkles Geheimniss. Dieses wird im zweiten Teil des Buches nach und nach aufgedeckt… .

Meine Meinung

Wahrscheinlich gibt es Leser, die sich über die vielen geschichtlichen Fakten bei diesem Buch ärgern werden, ich finde gerade das aber sehr gut gelungen. Ganz toll recherchiert und in das Buch mit eingebunden.
Es hat mich jedoch irritiert, das dass Buch eigentlich aus zwei Teilen besteht. Der erste Teil handelt von Helena und Ian und dann wird auf einmal Ian’s Vorgeschichte erzählt. Der Übergang (der nicht wirklich stattfindet) ist meiner Meinung nach zu abruppt und ich hatte das Gefühl, dass es zwei Bücher sind. Trotzdem kann ich es nur weiterempfehlen!

07.06.2010 22:38:51
Kathrin Nussbaumer

Der HIMMEL UEBER DARJEELING ... ein Traum
dieser Roman .... besonders wenn man schon einige Male in Indien war und sich die ganze Szenerie gut vor Augen halten kann. Ein freudiges fliessendes und vom historischen Standpunkt her, tolles Leseerlebnis. Die Geschichte Indiens, die Liebesgeschichte, Fiktion, wahre Ereignisse, all die Düfte Häuser
Naturbeschreibungen, ein wunderbares Buch, dass ich ganz sicher ein zweites Mal lesen werde und auch weitere Bücher von Frau Vosseler zur Hand nehmen werde. Gratulation

07.06.2010 22:38:51
Kathrin Nussbaumer

Der HIMMEL UEBER DARJEELING ... ein Traum
dieser Roman .... besonders wenn man schon einige Male in Indien war und sich die ganze Szenerie gut vor Augen halten kann. Ein freudiges fliessendes und vom historischen Standpunkt her, tolles Leseerlebnis. Die Geschichte Indiens, die Liebesgeschichte, Fiktion, wahre Ereignisse, all die Düfte Häuser
Naturbeschreibungen, ein wunderbares Buch, dass ich ganz sicher ein zweites Mal lesen werde und auch weitere Bücher von Frau Vosseler zur Hand nehmen werde. Gratulation

12.07.2009 21:44:22
Zascha

Das Buch ist wirklich wunderschön. Die Geschichte zwischen Ian und Helena ist sehr gut beschrieben. Beosnders fesselt ein der Teil, in dem Ian´s Vergangenheit beschrieben wird. Nach und nach lernt man die Charaktere besser kennen und versteht, warum z.B. Ian sehr kalt und unbahrherzig ist.
Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen. Der geschichtliche Einfluss ist auch sehr gut gelunge.
Allerdings werden manche Dinge zu genau beschrieben, weswegen man einige Stellen nur überfliegt.

05.06.2008 14:33:02
HelgaR

Was für eine fantastische Geschichte, Indien wie es leibt und lebt. Man erfährt sehr viel über das Leben in Indien, die schrecklichen aber zum Glück auch die sehr schönen Seiten dieses wunderbaren Indiens. Ich konnte dieses Land förmlich riechen, mit seinen vielen Düften und die herrlichen Farben, die überall zum Ausdruck kommen, man hat das Gefühl man befindet sich mitten drinnen.

Besonders interessant ist die Geschichte über den Anbau und die Verarbeitung von Tee. Die riesigen Teeplantagen und die Erntezeit, wenn die Blätter gepflückt werden und was man alles wissen muss, um guten Tee zu erhalten. Es ist wirklich sehr detailliert und informativ beschrieben.

Der Roman erzählt die Lebensgeschichte bzw. das Schicksal von Helena Lawrence und Ian Neville. Man erfährt es in zwei großen Handlungssträngen. Der erste beginnt 1876 und beschreibt wie Ian Helena in Cornwall kennenlernt, sie nach dem Tod ihres Vaters vor dem Ruin rettet, in dem er sie heiratet und mit nach Indien nimmt. Helena hat allerdings nur widerwillig zugestimmt, hauptsächlich wegen ihrem jüngeren Bruder Jason. Ian ist für Helena ein Fremder und sie spürt, dass er vor ihr ein Geheimnis verbirgt.

Der zweite Handlungsstrang geht als Rückblick 32 Jahre in die Vergangenheit zurück und beginnt 1844 in Indien und erzählt ein weiteres Schicksal, bei dem man sehr viel über Indien erfährt, vor allem auch über die vielen Kämpfe und dem bekannten Sepoys-Aufstand am 12. Mai 1857, wo es sehr viele Tote gab.

Danach verläuft der Rest der Geschichte wieder in der Gegenwart und es klärt sich alles auf. Die Personen sind alle sehr markant gezeichnet und man fühlt sich mit allen gleich eng verbunden. Die Schicksale gehen einem sehr zu Herzen, sie sind aufreibend, traurig, aber auch schön. Ein Buch, welches mir unglaublich gut gefallen hat und nun auch zu meinen Lieblingsbüchern gehört.

04.06.2008 15:52:53
Cait

„Der Himmel über Darjeeling“ ist ein kurzweiliges, flott zu lesendes Buch. Zumindest flogen bei mir die Seiten nur so dahin, bis zu 200 Seiten am Stück. Sprachlich und stilistisch ist es sehr angenehm zu lesen und Nicole C. Vosseler schwafelt zu Beginn auch nicht herum, sondern kommt gleich zur Sache. So viel mir der Einstieg in diesen Roman unsagbar leicht. Wunderbar! Allerdings ist mir im Laufe der Handlung aufgefallen, dass die Autorin eine – zumindest für mich persönlich – umständliche und wenig überzeugende Art des Beschreibens hat. Beschreibungen äußern sich häufig in viel zu langen, leider manchmal dadurch langatmigen Aufzählungen von Gegenständen, Gerüchen, Personen u.ä. Mich konnte das überhaupt nicht überzeugen und leider konnte ich damit so wenig anfangen, dass ich mir das, was Frau Vosseler auf diese Weise beschrieben hat, kaum vorstellen konnte.

Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt, beginnend mit der Handlung um Helena. Etwa zur Hälfte des Romans schwenkt Nicole C. Vosseler zurück in die Vergangenheit und erzählt Ians Geschichte. Am Ende treffen beide Zeitebenen wieder aufeinander. Diese Art des Erzählens hat mich zwar zunächst ziemlich entrüstet – ich wollte unbedingt bei Helena bleiben-, aber nach nur wenigen Seiten in der Vergangenheit, war ich davon absolut angetan und restlos überzeugt. Beide Erzählebenen sind unglaublich fesselnd und spannend erzählt. Ich kann gar nicht sagen, welcher ich den Vorzug geben würde. Beide haben ihre Vorzüge und spannende, atemberaubende Aspekte.
Zwar steht die Liebesgeschichte zwischen Ian und Helena meist im Vordergrund, dabei wird aber auch eingehend auf deren frühere Leben und Erfahrungen und die „aktuellen“ Ereignisse eingegangen. Und das überwiegend sehr lebendig und farbenfroh. Hier konnte ich auch mit dem Teeanbau etwas anfangen und mir die Landschaft sehr genau vorstellen, was mit bei „Tage des Monsuns“ nicht so gelingen wollte. Die Geschichte, Religion und Kultur Indiens kommen ebenfalls nicht zu kurz. Allerdings war mir die Autorin hier manchmal zu genau, zu detailliert. Ich hatte oft das Gefühl, von der Fülle an Informationen erschlagen zu werden und muss ehrlich gestehen, ab und zu habe ich solche Passagen eher überflogen. Aber Nicole C. Vosseler hat eine grandiose, ausgefeilte Geschichte gewoben, die mich unglaublich fasziniert und rundherum zufriedengestellt hat. An der Handlung selbst gibt es rein gar nichts auszusetzen, wenn auch hier und da die Umsetzung nicht so ganz rund war. Dafür hat mich das Ende absolut versöhnt, es gab einen Epilog, so dass keine Fragen offen blieben und ich mich aufseufzend und zufrieden zurück lehnen konnte.

Und nicht nur die Geschichte konnte mich überzeugen, sondern auch die Figuren. Helena und Ian sind unheimlich facettenreich und lebendig. Ians Charakterisierung und die Beschreibungen seines Äußeren haben ihn nicht nur bildlich vor meinem geistigen Auge erscheinen lassen, sondern ich hatte zudem das Gefühl, ich könnte ihn fast berühren, spüren. Ähnlich erging es mir mit Helena, eine faszinierende Frau. Auch die Nebenfiguren sind unglaublich greifbar und konnten mich verzaubern. Ich muss der Autorin wirklich ein großes Lob für diese wunderbaren Figuren aussprechen, die mir unheimlich nah waren und mich sehr berühren konnten.

Insgesamt ist „Der Himmel über Darjeeling“ ein wunderbares Buch, das mir unglaublich schöne Lesestunden geschenkt hat und je länger ich über das Buch nachdenke, desto besser gefällt es mir im Nachhinein. Ich freue mich schon sehr auf mehr von dieser vielversprechenden Autorin. Das Buch ist sehr schön gestaltet, einziger Wehrmutstropfen in der Ausstattung des Taschenbuches: es fehlt eine Karte. Diese hätte ich wirklich hilfreich gefunden.