Sapphira und das Sklavenmädchen

Erschienen: Januar 1992

Bibliographische Angaben

  • Knaus, 1940, Titel: 'Sapphira and the Slave Girl', Originalausgabe

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Die Südstaaten am Vorabend des Amerikanischen Bürgerkriegs: Sapphira ist eine der letzten Sklavenhalterinnen. Sie herrscht mit Güte, aber auch rücksichtsloser Härte. Ihre Ehe ist zur bloßen Farce verkommen, und ihre Tochter Rachel versteht sich als Sklavenbefreierin. Als die kranke Sapphira schließlich erfährt, dass ihrem Mann ein Verhältnis mit dem Sklavenmädchen Nancy nachgesagt wird, und er sich weigert, diese zu verkaufen, eskaliert der Konflikt innerhalb der Familie.

 

Sapphira und das Sklavenmädchen

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Letzte Kommentare:
26.01.2011 20:20:54
MariaAmalia

Willa Cather gehört zu den Klassikern der amerikanischen Literatur, die erst sehr spät für den deutschen Buchmarkt wiederentdeckt wurde.

Willa Cathers Roman „Sapphira und das Sklavenmädchen“ wird gern mit Margaret Mitchells Epos „Vom Winde verweht“ in einem Atemzug genannt. Das finde ich ziemlich unglücklich, denn das ist gerade so als würde man Äpfel mit Birnen vergleichen. Während Mitchells Roman doch eher ein ausuferndes patriotisch-sentimentales Werk ist, zeichnet sich Cathers Roman nicht nur durch eine atmosphärische Dichte und eine glasklare und feine Prosa aus, sondern bleibt auch erfreulich klischeefrei. Angelehnt ist die Handlung des Romans an Cathers eigene Familiengeschichte, im Epilog kommt die kleine Willa als Ich-Erzählerin dann auch selbst zu Wort.

Beim Lesen des Romans merkt man sehr schnell, das Cathers Sympathien auf Seiten der Gegner der Sklaverei liegen, jedoch verurteilt sie auf der anderen Seite nicht zwangsläufig Sapphiras Festhalten an alten Strukturen und Traditionen, sondern zeigt auch Verständnis für deren Sichtweisen, ohne dabei die Sklavenhaltung an sich gutzuheißen. Eine Gradwanderung, die die Autorin meiner Meinung nach sehr gut meistert.

Cathers unaufgeregte und ruhige Erzählweise habe ich sehr genossen und es ist für mich wieder einmal eine Bestätigung, dass weniger oft mehr ist. Dass ein guter Roman keine „getunte“ Action braucht um spannend zu sein und auch kein riesiger Wälzer sein muss, um dem Leser ein so komplexes Thema wie Sklaverei zu vermitteln.

Aufgefallen sind mir auch noch Cathers wundervolle Landschaftsbeschreibungen. Liebevoll, ja fast ein bisschen wehmütig beschreibt sie die Natur; wehmütig deshalb, weil vieles heute so nicht mehr vorhanden ist, sondern dem modernen Straßenbau zum Opfer fiel.

Willa Cather war für mich 2009 eine Autorenneuentdeckung und ich freue mich, noch einige ihrer Romane lesen zu dürfen. Mein persönlicher Dank geht hier an die Verlage Manesse und Albert Knaus, die Willa Cathers Werk – teilweise in neuen Übersetzungen – nach und nach wieder auflegen und damit diese wunderbare Autorin wieder aus der Versenkung geholt haben.

Zeitpunkt.
Menschen, Schicksale und Ereignisse.

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