Nehmt Herrin diesen Kranz

Erschienen: Januar 2010

Bibliographische Angaben

  • Blanvalet, 2010, Titel: 'Nehmt Herrin diesen Kranz', Originalausgabe

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Während Köln sich für die Erntedankfeiern schmückt, hängt im Hauswesen derer van Doorne der Segen schief. Ausgerechnet zur bevorstehenden Weinlese erfährt Alyss, dass ihr Gatte Arndt den geliebten Weingarten verkauft hat, um Geld für seine undurchsichtigen Geschäfte in den Beutel zu bekommen. Alyss' Zorn entzieht er sich, indem er eilends auf Handelsfahrt geht. Nach seiner Abreise nimmt Alyss vorübergehend den sechsjährigen Kilian auf. Doch der goldlockige Sohn eines befreundeten Kürschners sorgt gleichermaßen für Unruhe: ein veritabler Satansbraten, der nur Unfug im Sinn hat.

Dann wird Kilian entführt. Und mit ihm zusammen verschwindet Alyss' Brautkrone, der wertvollste Bestandteil ihrer Mitgift. Wer steckt dahinter - und warum? Hartnäckig und gewitzt lässt Alyss nicht locker, bis sie den Fall gelöst hat.

 

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13.01.2011 23:39:20
Tigo

Köln im Herbst des Jahres 1402: Eisige Zeiten im Hause van Doorne. Das Eheglück von Alyss und Arndt erfährt einen erneuten Tiefpunkt, als er ihren geliebten Weingarten verkauft, um seine Schulden bei Alyss begleichen zu können. Es wundert nicht, dass Alyss erleichtert ist, als Arndt erneut zu einer längeren Geschäftsreise aufbricht. Zum Traurigsein bleibt bei dem stets quirligen Hauswesen allerdings ohnehin kaum Raum. Das Verschwinden Yskalts aus dem Gefängnis, der einst ihren Schwager Robert ermordete, ist nur der Anfang von vielen Kümmernissen, die Alyss in diesem Buch zu erdulden hat. Verliebte Jungfern, biestige Intrigantinnen, stolze Ritter, ein junger von ihr in Obhut genommener (B)Engel, der zeitgleich mit ihrer Brautkrone zu verschwinden scheint - für Schwermut bleibt da keine Zeit. Almut und Ivo vom Spiegel, ihr Bruder Marian und die handlesende Siglindis sind ebenfalls wieder mit an Bord, in mehr oder weniger tragenden Rollen. Und auch Master John ist punktgenau wieder zur Stelle, um Alyss selbstlos in dieser schweren Zeit zur Seite zu stehen.

Der zweite Band der Reihe um die Tochter der Begine Almut braucht sehr lange bis er Fahrt aufnimmt, die Geschichte eine Struktur zeigt. Und selbst dann bleibt sie ein wenig lieblos runtererzählt, es werden Fakten aneinander gereiht, Ereignis an Ereignis geknüpft, ohne dass dabei wirklich Spannung aufkommt oder die Geschichte einen wirklich in Bann zieht.

War es bei früheren Büchern eine Stärke von Andrea Schacht, die Personen und Orte der Handlung so lebendig zu beschreiben, dass man glaubte die Atmosphäre der Zeit fast fühlen zu können, so bleiben die Figuren hier seltsam konturlos. Ich habe gestaunt, als über Alyss langes schwarzes Haar referiert wurde. Bis zu dem Moment hatte sie für mich weder ein Gesicht, noch irgendwelche sonstigen äußerlichen Attribute, die ich hätte benennen können. Über weite Phasen könnte diese Geschichte in fast jeder Zeit spielen, denn das historische Flair kommt einfach nicht rüber.

Erst auf den letzten 60 Seiten nimmt das Buch nochmals Fahrt auf. Gerade genug, damit man sich für die Fortsetzung interessieren mag. Das ist mir aber zu wenig, um das Gesamtwerk als gutes Buch zu bezeichnen. Zumal die handelnden Personen und ihre zarten Bande so deutlich angelegt sind, dass man sich deren künftiges (Liebes-) Leben durchaus an einer Hand abzählen kann.

Ich bin enttäuscht. Und ich frage mich, warum hier ein einstmals so renommierter Name so lange mit schwachen Büchern verlegt wird, bis der Ruf einst ruiniert sein wird. Quantität ist nicht gleich Qualität, und ich bitte die Autorin von Herzen, dass sie eine schöpferische Pause einlegt und uns dann wieder mit guten und atmosphärisch dicht gewobenen Büchern erfreut, statt in Massenfabrikation derart lauwarme Geschichten zu Papier zu bringen.

07.08.2010 22:46:06
Sabine

Das ist das erste Buch von Andrea Schacht, das ich nach der Hälfte weggelegt habe und nicht zu Ende lesen werde. So gut mir die anderen auch gefallen haben (ich meine jetzt nur die Almut-Reihe mit dem ersten Band der Alyss-Serie), so enttäuscht war ich dieses Mal.
Mir kommt es vor wie eine eilige Aneinanderreihung der üblichen Versatzstücke, etwas lieblos zusammengeschrieben. Schade!
Ich glaube, die Luft ist einfach raus, das ist ja bei Serien, deren Folgen in kurzen Abständen veröffentlicht werden, leider öfter der Fall.

06.07.2010 20:39:02
tassieteufel

Im Hause van Doorne hängt noch immer der Haussegen schief. Alyss gibt sich nun keinerlei Illusionen mehr über den Charakter ihres Gatten hin, hat dieser doch auch noch ihren geliebten Weinberg verkauft.Doch der Gatte entschwindet wieder mal auf Handelsfahrt,was Alyss gar nicht so unangenehm ist, zumal ja auch John of Lynne wieder in der Stadt und in Alyss Hauswesen ein gern gesehener Gast ist. Als Alyss vorübergend den sechsjährigen Kilian aufnimmt, dessen
Eltern auf eine Handelsfahrt gehen, ahnt sie noch nicht, das sie sich damit nur Ärger einhandelt, denn der Junge ist ein ziemlicher Spitzbube der nur Unsinn im Kopf hat. Als Kilian aus ihrem Haus entführt wird und auch noch ihre wertvolle Brautkrone gestohlen wird, ist es mal wieder an der Zeit zu ermitteln………..
Noch weniger als der Vorgänger ist dieses Buch ein historischer Krimi. Sicher macht sich Alyss mit Hilfe von Marian, ihrem Hauswesen und John of Lynne auf die Suche nach Kilian und ihrer Brautkrone, aber wirklich "kriminalistisch" wird es dabei nicht. Während das Krimielement immer weiter in den Hintergrund rückt, kommt mehr und mehr Fantasy zum Tragen, seherische Gaben von Gislindis, Marians Gabe den Schmerz anderer aufzunehmen und Alyss Gabe in Bezug auf
Tiere, mir persönlich gefällt das nicht so sehr, dabei hätten die Figuren solche übernatürlichen Fähigkeiten gar nicht nötig, bieten sie an sich doch schon genug Potenzial.
Alyss turbulentes Hauswesen mit all seinen verschiedenen Personen ist von der Autorin aber wieder sehr gelungen und unterhaltsam geschildert, auch wenn es für meinen Geschmack zu viel Raum einnimmt. Zwischen Alyss und John hat es nun endgültig gefunkt und da darf man gespannt sein, wie das weiter geht. Beide sind verheiratet, allerlei Geheimnisse schwirren umher, also jede Menge offener Fragen für die nächsten Bücher, leider führt das auch dazu, das man am Ende ein wenig unzufrieden ist, weil einfach viel zu viel offen bleibt.
Unterhaltsam ist das Buch aber allemal, diverse Streiche vom Satansbraten Klilian und eine Alyss die unversehends in eine Kneipenschlägerei gerät, sorgen für Heiterkeit und das ein oder andere Schmunzeln, ebenso wie einige Dispute zwischen John und Alyss. Und ein paar obligatorische Auftritte von Almut und Ivo gibt es auch wieder.
Gelungen ist auch diesmal die gekonnt geschilderte mittelalterliche Atmosphäre in Köln, da merkt man, das sich die Autorin auskennt.

Fazit: unterhaltsam mit einer Prise Humor und viel mittelaterlicher Atmosphäre läßt sich das Buch gut lesen, leider rückt der Krimianteil zugunsten von Fantasy weiter in den Hintergrund, bleibt abzuwarten wie sich das in den weiteren Teilen entwickelt.

15.06.2010 19:25:05
M-L. Bakhaus

Endlich ist er da, der zweite Alyss -Roman. Er gefällt mir sehr gut. Wieder nimmt man am regen Leben im Hause von Alyss teil. Wie sagt Master John: es ist kein großartiges Haus( vom Baustil her), aber es strahlt Leben aus. Auch ihr Zwillingsbruder spielt wieder eine große Rolle. Er unterstützt seine Schwester bei Suche nach dem Ausreißer und der Brautkrone. Dabei entdeckt er sein Herz wieder.
Ich warte schon sehnsüchtig auf den dritten Alyssroman.

15.06.2010 16:02:51
Purzelina

Etwas handlungsarme Fortsetzung der "Alyss"-Reihe. Im Vergleich zu den "Almut"-Romanen etwas weniger Religion, mehr Fantasy. Das Krimielement ist ziemlich im Hintergrund.
Für Fans von Andrea Schacht genügend spannend erzählt, aber meiner Meinung nach im Vergleich zu den Beginen-Romanen schlechter geschrieben.