Die Naschmarkt-Morde

Erschienen: Januar 2009

Bibliographische Angaben

  • Gmeiner, 2009, Titel: 'Die Naschmarkt-Morde', Originalausgabe

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Jörg Kijanski
Großes historisches Flair mit gelungenen Charakteren

Buch-Rezension von Jörg Kijanski Aug 2009

 

Die Naschmarkt-Morde

Die Naschmarkt-Morde

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Letzte Kommentare:
11.07.2014 12:31:47
Willy Hesse

Wieder sehr gut. Ich bin Wiener und freue mich über die vielen Ausdrücke die mich an meine Oma erinnern. Die Geschichte ist sehr spannend und mit vielen Facetten.
Einen Tipp an Leser die sich das Buch vornehmen: Nicht wenn ihr hungrig seit. Ihr leidet gewaltig. Hier werden Speisen so bildhaft beschrieben, dass einem das Wasser im Mund zusammenläuft und der Magen knurrt. Trotzdem ein hoher Lesegenuß.

31.05.2010 20:08:06
Marenni

Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut. Ich liebe historische Krimis und dann auch noch einer, der in meiner geliebten Wahlheimat Wien spielt...ich hatte große Erwartungen.
Leider wurden diese nur wenig erfüllt. Die Story plätschert ohne Höhen und Tiefen vor sich hin, die Protagonisten sind mir, mit Ausnahe der reoluten Köchin, in die sich Hauptkommissar Nechybar verliebt, eher unsymphatisch. Immer wieder werden nebenstränge in die Handlung eingeflochten, die dann nicht oder nur unzureichend weitergeführt (somit überflüssig sind??) werden.
Äußerst gelungen finde ich jedoch die Atmosphäre Wiens, des Naschmarktes im speziellen um die Jahrhundertwende. Ich habe mir viel Situationen sehr gut vorstellen können (was vielleicht auch daran liegt, dass ich viel der beschrieben Orte kenne...).
Alles in allem war der Krimi zwar kein "Superknaller", aber dennoch unterhalstsam und kurzweilig zu lesen.
Ein schönes Geschenk für wienliebende Krimifans ist das Buch allemal!

31.05.2010 00:25:53
adhara

Der Genuss an diesem Wien-Krimi hält sich denn doch in Grenzen - selbst wenn man der Wiener Küche zugetan ist. Es gibt durchaus Kochbücher, die etwas einfacher zu handhaben sind und einen ebensolchen Eindruck in die Wiener Küche bieten. Kurz und gut: Mich haben die eingestreuten Rezepte, Ess-Szenen, in gefülltem Nachttopf ertrinkender Fliege etc. eher gestört denn belustigt. Der sogenannte Wiener-Schmäh, der hier serviert werden soll, ist mächtig abgedroschen und klischeehaft - und selbst im gemütlichen Österreich hätte ein Inspektor von der Vorgehensweise eines Joseph Maria Nechyba wohl bald mal Dienst in einer gottverlassenen Gegend getan. Für einen Krimi passiert so herzlich wenig, dass dem Morden schon fast entgegen gefiebert wird. Psychologisches Geschick beim Aufbau des Plots fehlt völlig und überraschende Wendungen sucht man vergebens.
Einziger Pluspunkt dieses Romans - Krimi ist hier eine verfehlte bezeichnung - ist die atmosphärische Schilderung der Wohnsituation um 1900 in der Österreichischen Hauptstadt. Die ist wahrhaft gelungen.

Ein Rätsel bleibt mir, weshalb das Glossar zum Schluss mehr oder weniger die selben Ausdrücke enthält, wie sie schon als Fussnote auf der jeweiligen Seite erklärt werden. Andere, nur für den Insider verständliche Wendungen hingegen nirgends erklärt werden.

Als mit dem Naschmarkt und den Wiener Gepflogenheiten vertraute Leserin bin ich von diesem Roman mehr als nur enttäuscht.

31.05.2010 00:25:42
adhara

Der Genuss an diesem Wien-Krimi hält sich denn doch in Grenzen - selbst wenn man der Wiener Küche zugetan ist. Es gibt durchaus Kochbücher, die etwas einfacher zu handhaben sind und einen ebensolchen Eindruck in die Wiener Küche bieten. Kurz und gut: Mich haben die eingestreuten Rezepte, Ess-Szenen, in gefülltem Nachttopf ertrinkender Fliege etc. eher gestört denn belustigt. Der sogenannte Wiener-Schmäh, der hier serviert werden soll, ist mächtig abgedroschen und klischeehaft - und selbst im gemütlichen Österreich hätte ein Inspektor von der Vorgehensweise eines Joseph Maria Nechyba wohl bald mal Dienst in einer gottverlassenen Gegend getan. Für einen Krimi passiert so herzlich wenig, dass dem Morden schon fast entgegen gefiebert wird. Psychologisches Geschick beim Aufbau des Plots fehlt völlig und überraschende Wendungen sucht man vergebens.
Einziger Pluspunkt dieses Romans - Krimi ist hier eine verfehlte bezeichnung - ist die atmosphärische Schilderung der Wohnsituation um 1900 in der Österreichischen Hauptstadt. Die ist wahrhaft gelungen.

Ein Rätsel bleibt mir, weshalb das Glossar zum Schluss mehr oder weniger die selben Ausdrücke enthält, wie sie schon als Fussnote auf der jeweiligen Seite erklärt werden. Andere, nur für den Insider verständliche Wendungen hingegen nirgends erklärt werden.

Als mit dem Naschmarkt und den Wiener Gepflogenheiten vertraute Leserin bin ich von diesem Roman mehr als nur enttäuscht.

31.05.2010 00:25:06
adhara

Der Genuss an diesem Wien-Krimi hält sich denn doch in Grenzen - selbst wenn man der Wiener Küche zugetan ist. Es gibt durchaus Kochbücher, die etwas einfacher zu handhaben sind und einen ebensolchen Eindruck in die Wiener Küche bieten. Kurz und gut: Mich haben die eingestreuten Rezepte, Ess-Szenen, in gefülltem Nachttopf ertrinkender Fliege etc. eher gestört denn belustigt. Der sogenannte Wiener-Schmäh, der hier serviert werden soll, ist mächtig abgedroschen und klischeehaft - und selbst im gemütlichen Österreich hätte ein Inspektor von der Vorgehensweise eines Joseph Maria Nechyba wohl bald mal Dienst in einer gottverlassenen Gegend getan. Für einen Krimi passiert so herzlich wenig, dass dem Morden schon fast entgegen gefiebert wird. Psychologisches Geschick beim Aufbau des Plots fehlt völlig und überraschende Wendungen sucht man vergebens.
Einziger Pluspunkt dieses Romans - Krimi ist hier eine verfehlte bezeichnung - ist die atmosphärische Schilderung der Wohnsituation um 1900 in der Österreichischen Hauptstadt. Die ist wahrhaft gelungen.

Ein Rätsel bleibt mir, weshalb das Glossar zum Schluss mehr oder weniger die selben Ausdrücke enthält, wie sie schon als Fussnote auf der jeweiligen Seite erklärt werden. Andere, nur für den Insider verständliche Wendungen hingegen nirgends erklärt werden.

Als mit dem Naschmarkt und den Wiener Gepflogenheiten vertraute Leserin bin ich von diesem Roman mehr als nur enttäuscht.

31.10.2009 09:49:34
HelgaR

Inspector Nechyba ist ein gemütlicher, etwas korpulenter Mann, der sich hauptsächlich genussvoll dem Essen widmet und dementsprechend ist auch der Krimi in einer ruhigen Art geschrieben, in der auch der Humor nicht fehlt und vor allem die Ermittlungen eher gemütlich vorangehen.

Die einzelnen Personen sind alle ganz eigene Typen, eben der damaligen Zeit angepasst und haben mir ausgezeichnet gefallen. Sehr gut recherchiert und beschrieben werden der Naschmark und seine Umgebung im Jahr 1903. Obwohl man ziemlich rasch den Mörder vermutet, ist die Geschichte doch sehr gut aufgebaut, bis am Ende der Täter entlarvt wird.

Es werden zwischendurch immer wieder Rezepte aus alten wiener Kochbüchern erwähnt. Ein Verzeichnis der historischen Personen, Fußnoten, sowie das anschließende Glossar, helfen bei manchen wienerischen Ausdrücken und runden die ganze Geschichte ab. Ein schöner Wien-Krimi um den Naschmarkt im Jahr 1903.

Ich hatte das Vergnügen bei einer Lesung Mitte August dabei sein können und habe dabei erfahren, dass es noch zwei weitere Fälle geben wird. Der zweite Fall mit Inspector Nechyba, wird voraussichtlich im Juni 2010 erscheinen.

23.10.2009 14:35:05
Rainer Sponholz

Die Naschmarkt-Morde werden leider als ein aus Kunstfleisch produziertes Touristenkrimi-Schnitzel serviert, mit Liebe-geht-durch-den-Magen-Gefühl paniert (immerhin Kochrezepte), angerichtet mit ein wenig Wiener Küche, -Kultur und -Schmäh, garniert mit ein paar berühmten Namen, Frl. Mitzi-Sex (oder war da gar der Reigen gemeint?) und degenerierten Aristokraten. Schuß Mörder-Ketchup drüber. Fertig ist die Jause! Laut Auskunft des Verlages läuft das Buch prächtig - das kommt bei industiell konzipierten Fertiggerichten ja öfters vor. Das hat mich dann zu dieser kleinen Kritik motiviert. Fazit: Da gibt es bessere Wien-Krimis.

17.08.2009 16:42:05
Liselotte Bauer-Gauss

Wunderbare Zeitreise mit akribisch recherchiertem historischen Hintergrund. Das Buch entführt durch die unmittelbare Sprache der Dialoge in die Welt der Jahrhundertwende. Sehr spannend beschriebene Mordszenen, unterstützt durch ein geniales verbales Stakkato. Auch als Geschenk für Krimi und Wien Liebhaber ein Volltreffer.