Schnee in Venedig

Erschienen: Januar 2004

Bibliographische Angaben

  • Kindler, 2004, Titel: 'Schnee in Venedig', Originalausgabe

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Italien 1862. Venedig ist von den Habsburgern besetzt. In einer Kabine des Raddampfers von Triest nach Venedig wird ein hoher kaiserlicher Beamter ermordet aufgefunden. Neben ihm die Leiche einer nackten jungen Frau. Ein Fall für Commissario Tron, der von der jungen Kaiserin Elisabeth von Österreich bei seinen Nachforschungen tatkräftig unterstützt wird.

 

Schnee in Venedig

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Letzte Kommentare:
11.10.2014 18:35:12
Bücherfreund12

Historische Krimis sind nicht einfach. Sollen sie eher den Tatsachen entsprechen, oder lieber dem heutigen Krimigenre das Wort reden? Eher eintauchen lassen in die Geschichte, oder besser Spannung a la Georges, Brunetti und Co beschreiben? So spannend war es in Venedig im 19. Jahrhundert nämlich sicher nicht. Vor allem die Dialoge des Buches passen nicht in die Zeit. Zu viele Redewendungen, Begriffe und Urteile möchte man eher den Tatort-Kollegen aus Münster in den Mund legen. Auch die Charaktere der Personen bleiben recht blass. Der Autor scheint sich hingegen im Gassengewirr Venedigs gut auszukennen, denn wer selbst einmal in der Lagunenstadt war, findet Vieles in der Erinnerung wieder. Sogar die Kaiserin Sissi höchstpersönlich möchte den smarten Komissario Tron kennenlernen. Romy Schneider lässt grüßen. Aber warum nicht? Wer es lieber mit dem bekannten Ablauf eines Krimisfahrplans hält, der ist hier nicht ganz falsch. Wer mehr von der Historie erfahren will, sollte andere Bücher wählen. Fazit: Lesbar, aber zu wenig Tiefe.

09.08.2013 22:35:43
Mistie

Nicolas Remin - Schnee in Venedig - 15/02/2013

Mit "Schnee in Venedig", einem Kriminalroman der dazu auch noch während des venezianischen Karnevals spielt, habe ich mich unserer verschneiten Karnevalszeit etwas angepasst. Um es vorweg zu sagen, das Buch wurde schon 2005 veröffentlicht und ist der erste Krimi um Commissario Tron und die Geschichte spielt im Jahr 1862 zu der Zeit als Venedig ein Teil des habsburgischen (österreichischen) Reiches unter Kaiser Franz Josef I und Kaiserin Elisabeth (Sissy) ist.

Wer nun glaubt, dies sei ein opulenter und schwülstiger Historienkrimi wird enttäuscht sein, die Figuren sind nämlich eher mit Bleistift gezeichnet und zart ausgemalt worden - doch, finde ich, gut charakterisiert: Commissario Tron ist letzter Spross einer verarmten adligen Familie, der nur Commissario geworden ist weil er sich seinen Lebensunterhalt verdienen muss. Alvise Tron hat alles was einen guten Kommissar ausmacht: ziemlich gutaussehend, intelligent (aber nicht übermässig), sportlich und vor allem neugierig …

Der Autor lässt der Phantasie des Lesers genügend Platz bei der Beschreibung der Stadt und der Personen und so hat Commissario Alvise Tron die allerbesten Voraussetzungen sich in den Folgeromanen weiter zu entwickeln.

Fazit: Mir hat's gefallen - ein gelungenes Debüt!

01.10.2009 16:15:48
tedesca

Eine wunderbare Stadt, interessante und fein charakterisierte Akteure sowie eine durchwegs spannende Handlung machen dieses Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Commissario Tron, der verarmte Conte, steht seinen Berufskollegen der heutigen Zeit in Scharfsinn an nichts nach, seine feine Art macht Lust darauf, mehr über ihn zu lesen.
Als Hörbuch besonders empfehlenswert, da Karl Menrad es hervorragend versteht, im Dialog von schönstem Schönbrunnerdeutsch in ein herrliches "Böhmakeln" zu verfallen - Monarchie pur!

04.09.2009 11:01:07
tassieteufel

Venedig 1862, die Lagunenstadt ist Teil des österriechischen Habsburgereiches, die Stimmung in der Stadt nicht gerade österreicherfreundlich, da wird in der Kabine eines Raddampfers
ein kaiserlicher Hofrat tot aufgefunden, mit ihm zusammen ebenfalls ermordet eine junge Frau, was reichlich Grund zu Spekulationen gibt. Gerade als Commissario Tron die Ermittlungen aufgenommen hat, reißt die österriechische Militärpolizei den Fall an sich. Doch Conte Tron läßt sich so leicht nicht ausschalten, hat ihm der Fall doch ein Wiedersehen mit der Principessa di Montalcino beschert und die hat ein gewisses Interesse daran, das der Fall gelöst wird.
Nicolas Remin ist es ganz wunderbar gelungen, die Lagunenstadt Ende des 19.Jh äußerst lebendig und facettenreich zu schildern, als Leser fühlt man sich regelrecht dorthin zurückversetzt. Der Plot wird mit hintergründigem Humor erzählt, was einen oft zum Schmunzeln bringt, dabei lebt die Geschichte nicht nur vom Krimifall, sondern von den vielen winzigen Kleinigkeiten, die der Autor hier eingebaut hat, herrlich wie der Commissario jeden Montag mit Spaur Innereien verzehren muß obwohl er das gar nicht mag oder von seiner Mutter die Vorteile von einer Heirat mit einer reichen Amerikanerin dargelegt bekommt! Bei all dem "netten Beiwerk" wird aber nicht wie in vielen anderen Büchern der Krimifall vernachlässigt, der bleibt immer als roter Faden in der Geschichte und entwickelt sich mit stetiger Spannung. Mit Alvise Tron, dem verarmten Conte, der sein Einkommen als Commissario aufbessern muß, ist Nicolas Remin eine
sympathische Figur gelungen, die totzdem Ecken und Kanten hat, allerdings am Anfang noch etwas farblos erscheint. Besonders gut hat mir gefallen, das Kaiserin Sissi, die quasi im Hintergrund
herumgeisterte, mal fernab von Kitsch und Gefühlsduselei als intelligente und bodenständige Frau geschildert wurde, das war noch das I-Tüpfelchen auf dem Ganzen.
Die politischen Verhältnisse und Verwicklungen sind sehr gut in das Krimigeschehen eingebettet und bieten mit der schillernden Kulisse Venedigs, dessen Stern etwas im Sinken begriffen ist, den perfekten Hintergrund für den Krimifall.

Fazit: viel historisches Flair, eine tolle Kulisse und interessante Figuren sind die Zutaten für diesen gelungenen Histo-Krimi, dazu ein humorvoller Erzählstil und eine gute Portion Spannung und fertig ist eine gelungene Krimilektüre!!