Die Monster von Templeton

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • , 2008, Titel: 'The Monsters of Templeton', Originalausgabe

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Ein historischer Schauerroman, der zwei Jahrhunderte umspannt: einerseits berichtet er in der Gegenwart von der Suche eines Mädchens, Willie, nach ihrem Vater, andererseits erzählt er davon, wie sich die Geheimnisse einer Familie in einer einzigen Stadt manifestieren.

Indem Willie versucht, die Wahrheit über ihre Herkunft herauszufinden, taucht sie in die Geheimnisse ihrer Familie ein. Sie entdeckt Briefe, Zeitungsartikel und Tagebücher, und die Toten scheinen aufzuerstehen, um ihre Geschichten zu erzählen, dunkle Rätsel treten zu Tage, Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen ineinander, alte Geschichten können endlich zu einem friedlichen Ende kommen, während die schockierende Wahrheit über mehr als ein Monster gelüftet wird...

 

Die Monster von Templeton

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Letzte Kommentare:
19.03.2010 16:17:38
Ailis

Ich weiß gar nicht so recht, wo und wie ich anfangen soll - dieses Buch ist einfach wundervoll!
Und dabei ist nicht nur die Geschichte, die Lauren Groff erzählt wundervoll, nein, auch bei der Gestaltung dieses Romans stimmt einfach alles! Ein schön gestalteter Einband, in rot/schwarz/weiß gehalten, der, zusammen mit der Schrift, etwas Edles hat und Geheimnisse verspricht, die es sich zu erlesen gilt. Jedes Kapitel wird von einem kleinen Ornament angeführt, in dem man ein Element aus dem Cover wiedererkennt und zu meiner großen Freude hat dieser liebevoll gestaltete Roman auch noch ein Lesebändchen. Also, der erste Eindruck könnte kaum besser sein.
Nun zur Geschichte: Wilhelmine "Willie" Sunshine Upton ist schwanger - von ihrem verheirateten Professor. Nachdem die geprellte Ehefrau hinter das Techtelmechtel ihres untreuen Gatten gekommen ist und ihrer Rivalin in aller Öffentlichkeit eine Ohrfeige verpasst hat, macht Willie sich verwirrt auf den Weg nach Templeton, ihrer Heimatstadt, zu ihrer Mutter Vivienne. Ihre Zukunft versinkt in tiefem Nebel und ihr wird klar, dass auch ihre Vergangenheit ungewiss ist. Um sich abzulenken von der Entscheidung, die sie treffen muss, macht sie sich auf die Suche nach ihrem Vater, dessen Identität sie nicht kennt. Ihre Mutter gibt ihr nur einen einzigen Anhaltspunkt: Willies Vater stammt aus Templeton und hatte der damals siebzehnjährigen Vivienne erzählt, er und sie hätten womoglich einen gemeinsamen Ahnen. Also wühlt Willie sich durch Briefe, Tagebucheinträge und Zeitungsartikel und findet dabei letzlich mehr, als sie zu suchen dachte...

Was im ersten Moment nur nach einer Familiengeschichte klingt, ist so viel mehr als das. Allein schon der erste Satz des Buches macht deutlich, dass in diesem Roman mehr Magie auf den Leser wartet als die Magie des Lebens:

"An dem Tag, als ich, knietief in der Schande, nach Templeton zurückkehrte,
tauchte im Flimmerspiegelsee der über fünfzehn Meter lange Kadaver eines
Ungeheuers auf."

Der Tod dieses Ungeheuers taucht die Stadt in eine tiefe, unerklärliche Trauer - es galt als Legende und jetzt, wo es nicht mehr da ist, fühlen die Bewohner sich leer und traurig. Während ihrer Forschungen erfährt Willie einiges über Templeton, dessen Gründer einer ihrer Uhrahnen war. Das Magische, das Unerklärliche und die Geister der Toten gehörten schon immer zu Templeton und ihren Bewohnern, wenn auch nur im Verborgenen und unausgesprochen. Auch Willie kennt einen solchen Geist, er lebt in ihrem Zimmer und hat ihr schon immer im Leben die Richtung gewiesen.
Nach und nach erfahren wir die Geschichte der Familie Temple, durch die Berichte der Ich-Erzählerin, aber auch in einzelnen Fragmenten, die die Ahnen selbst zu Wort kommen lassen. Dadurch gewinnt der Roman an Tiefe, denn aus den verschiedenen Perspektiven entsteht ein vilefarbiges Bild der Vergangenheit.
"Die Monster von Templeton" ist ein Familienroman, ein historischer Roman und ein Schauermärchen in einem - einfach wunderbar!
Als ich am Ende des Buches angelangt war, ging es mir wie Stephen King, der folgendes über "Die Monster von Templeton" sagte:

"Ich war traurig, als das Ende des Romans in Sicht kam - einen größeren Erfolg
kann man nicht erzielen."