Aisha. Das Juwel von Medina

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • , 2008, Titel: 'The Jewel of Medina', Originalausgabe

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Rita Dell'Agnese
Ich liebe deinen unabhängigen Geist!

Buch-Rezension von Rita Dell'Agnese Jan 2009

Warum dürfen gläubige Moslems keinen Alkohol trinken? Wieso gehen die Frauen verschleiert? Was hat sich Aisha, die Lieblingsfrau Mohammeds, zuschulden kommen lassen, das sie unauslöschlich als Verräterin gebrandmarkt hat? Sherry Jones geht in ihrem feinfühligen Roman "Aisha. Das Juwel von Medina" der Entstehung des Islam nach. Sie schlüpft dafür in die Rolle der Kindbraut Mohammeds, die gemeinhin als seine Lieblingsfrau galt. Mit viel Sprachtalent und Humor erzählt Sherry Jones in Ich-Form vom Schicksal des Mädchens mit der roten Mähne, das so viel lieber eine Kriegerin gewesen wäre als eine verheiratete Frau - denn zunächst einmal lebt Aisha in ihrem Elternhaus ungezügelte Freiheit.

Aisha. Das Juwel von Medina

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Letzte Kommentare:
23.11.2016 22:44:04
Im Herzen Shia

Es ist nur von der sunnitischen Seite aus geschrieben! Die Shiiten werden hier in dem Buch diskriminiert!
Es ist eine Frechheit.
Man sollte alle Quellen - sunnitische UND shiitische aufschreiben und nicht lediglich den Sunnitentum vergöttern!
So verhält sich keine professionelle Schriftstellerin!
Dies hat wenig mit dem großen und ganzem Islam zu tun!

10.01.2011 01:21:58
Rebecca

Ich bin froh, dass Sherry Jones dieses Buch geschrieben hat. Ich bin gläubige Christin und habe in meinem Alltag kaum Kontakt zum Islam. Durch die Medien erfährt man meist nur negative Dinge, die extremistische Islamisten angerichtet haben und so war mein Bild des Islams nicht allzu gut.
Das Buch hat meine Sicht sehr geändert und dazu geführt, dass ich mich auch darüber hinaus mit dem Islam beschäftigt habe. Dieses Buch ist ein Geschenk, welches die Kommunikation zwischen den Kulturen nur anregen kann!
@ Zara: Die Autorin hat sich vielleicht Freiheiten genommen, es ist ja auch ein Roman. Von Lügen kann man allerdings nicht sprechen! Das wird schon an den Quellen ersichtlich, die sie benutzt und auch im Anhang des Buches angibt. Sie benutzt anerkannte islamisch-muslimische Quellen, die auch in deinem Glauben als wahr angesehen werden.

09.05.2010 16:14:31
Cyparissus

Es ist nicht schlecht. Ein Manko ist die Ich-Perspektive, die zwar hier passt, aber meines Erachtens ungünstig für einen historischen Roman ist. So versteht man zwar viel Aischas Denkweise, aber wenn ich ehrlich bin, wäre mir die Denkweise der Umma zu erfahren lieber, als die Eifersucht Aischas. Vieles wird leider nur Angerissen. Die Story hätte noch mehr Potential. Die Figur Mohammeds und die Entwicklung Aischas Gefühle für ihn, waren mir uneinsichtig. Wenn ich ehrlich bin, stand ich auf der Seite Safwans und konnte die Beweggründe der Haremsfrauen mehr verstehen als die, der anderen. Ich hätte mir viel mehr politische, historische und auch religiöse Details gewünscht, um wie gesagt, Mohammed besser zu verstehen können. Meistens wurde es zwar angerissen, aber leider nie vernünftig fortgesetzt. Vielleicht verlange ich aber auch zu viel.
Ich hatte zu Beginn meine Zweifel, aber es hat Spaß gemacht zu lesen. Eventuell lese ich die Fortsetzung.

15.12.2009 17:43:56
Zara

Ich habe das buch gelesen,es ist ein buch der von einem menschen geschrieben wurde der ÜBERHAUPT keine ahnung von Islam hat.Es ist Absurd so viele lügen zu erfinden.Ich bereue meine 10,30 die ich für dieses buch ausgegeben habe.Für menschen die ihre Religion lieben,tut es weh sowas zu lesen.Es stimmt sehr und sehr vieles nicht was im buch steht.
Ich wünsche mir sehr das andere brüder und schwester dieses buch nicht in die hand kriegen.
So veile lügen über für mich den besten und schönsten menschen auf der welt zu schreiben bricht mir das herz!Ich hoffe das dieses buch verband wird.Danke!!!

09.11.2009 16:54:48
Sabrina Gerhart

Ich denke, dass es ein unterhaltsamer Roman ist. Dennoch werden einige historische Fakten ausser Acht gelassen. Ihr Vater Abu Bakr hat auf die Ehe bestanden, um das politische Band mit dem Propheten zu festigen. Der Prophet, wäre er überhaupt an einer Kinderbraut interessiert gewesen, hätte nicht so lange Abstinenz geübt. Was hätte ihm denn das Warten gebracht? Nein, alle Ehen nach Khadija wurden aus politischen Gründen geschlossen und um die Frauen abzusichern. Er hätte Zwist unter die Stämme und seine Anhänger gebracht, wenn er die Töchter nicht genommen hätte. Im Buch wird deutlich, dass besonders Aishas Vater und ihre Mutter auf die Ehe bestehen. Der Prophet hat Frauen nie angegafft oder einfach ausgewählt ohne deren Zustimmung. Oder vorsätzlich wegen Schönheit geheiratet. Aisha, so sehr sie auch verehrt wird, hat dem Propheten das Leben nicht leicht gemacht. Auch wird Ali dargestellt wir der Bösewicht bei Aladin. Immerhin hat der Prophet ihm seinen wertvollsten Juwel anvertraut, nämlich seine Tochter Fatima. Aber es ist halt ein Roman und kein Geschichtsbuch, daher können historische Patzer verziehen werden. Der Prophet wird als humaner und barmherziger Gesandter dargestellt, wie er ja auch war. Also rückblickend auf Karrikaturen und polemische Filme bin ich doch letztendlich positiv überrascht.

21.02.2009 08:53:17
adhara

Schade, dass hier einige Leserinnen und Leser ihre Meinung posten, ohne das Buch gelesen zu haben. Denn genau das, was sie hier so empört ankreiden, findet in diesem Buch eben nicht statt: Es geht an keiner einzigen Stelle darum, dass Mohammed in Aisha ein sexuelles Abenteuer sucht. Er geht bedacht und achtungsvoll mit seiner kindlichen Frau um, lernt sie die Weisheit Allahs und schützt sie gegen die manchmal recht harsche Meinung seiner Anhänger.
In diesem Buch wird weder der Islam noch Mohammed diffamiert.
Bitte zuerst lesen und dann kritisieren!