Der Smaragdvogel

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Goldmann, 2004, Titel: 'The Linnet Bird', Originalausgabe

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Als die junge Linny Gow Mitte des 19. Jahrhunderts im indischen Kalkutta ankommt, hegt sie wie viele ihrer Reisegenossinnen einen sehnlichen Wunsch: einen der wohlsituierten britischen Kolonialbeamten zu heiraten. Doch vor allem will sie ihrer dunklen Vergangenheit als Kinderprostituierte in den Slums von Liverpool entfliehen. Tatsächlich findet sie einen Mann, den sie allerdings nicht liebt, und erfüllt fortan ihre Rolle als Ehefrau eines britischen Offiziers perfekt. Doch dann begegnet sie in den Bergen von Kaschmir einem Mann, der ihre wohlgeordnete Welt ins Wanken bringt...

 

Der Smaragdvogel

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12.09.2013 09:21:49
LettersFromJuliet

Inhalt

Liverpool 1823, die 11jährige Linney Gow wächst im Armenviertel bei ihrem Stiefvater auf, da die beiden nie Geld haben, verkauft er ihren Körper an Freier… Irgendwann kann sie fliehen und landet in einem Bordell, seitdem will sie für eine Überfahrt sparen, nur weg aus Liverpool, aber leider kommt es anders als sie denkt. Letztendlich gelangt sie durch eine neue Freundin nach Indien, wo sie einen reichen Offizier kennenlernt und heiratet. Mit Liebe hat dies jedoch nicht viel zu tun, diese findet sie erst auf einer Reise nach Kaschmir.

Meine Meinung

Auch dieses Buch zieht einen in seinen Bann und man kann einfach nicht aufhören zu lesen. Besonders der erste Teil des Buchs, der in England spielt, ist aufregend und zugleich und traurig/bewegend. Diese junge Frau ist immer auf der Suche nach einem geordneten und mit Liebe erfüllten Leben…ich konnte mich öfters in ihre Lage versetzen (also mehr im übertragenen Sinne), denn sind wir nicht alle auf dieser Suche?
Linney schafft es trotz aller Rückschläge immer wieder auf die Beine zu kommen und weiter zu kämpfen, sehr bemerkenswert.

09.01.2011 21:54:23
Andrea

Linda Holemann versteht es sehr gut die Leser mit ihrem Worten in eine andere Welt zu entführen. Die ausführliche und bildlich hervorragende Darstellung des Lebens und der Schauplätze im 19. Jahrhundert von Linny, Faith und allen anderen sind so eindrucksvoll, dass der Leser das Gefühl hat den Sonnenuntergang zu spüren, die Tränen zu schmecken und den Schmerz am eigenen Leib zu spüren. Die Geschichte birgt eine gewisse Spannung - nicht die eines Krimis - sondern eher emotional, die sich um Linnys Schicksal rankt. Ich kann mich eines gewissen Respekts vor der Hauptperson Linny Grow nicht verschließen, die ihr Leben so gut meistert. Sie schöpft immer wieder aus kleinen Ereignissen Kraft die dem Leser das Gefühl gibt, es ihr gleich tun zu wollen.
Scheint das Cover auch eher unauffällig, so ist der Inhalt um so größer zu werten. Flüssig und gefühlvoll geschrieben, kann ich dieses Buch jedem empfehlen der Romane mit starken Frauen und bewegte Schicksale mag.

26.08.2010 17:06:00
HelgaR

Es ist eine Geschichte ganz besonderer Art. Im nachhinein betrachtet hat man den Eindruck, als ob es sich um zwei verschiedene Leben bzw. Personen handeln würde.

Die ersten 200 Seiten lebt Linny in England, sozusagen im untersten Milieu, hier erfährt man einiges über ihr furchtbares Leben ab dem 11. Lebensjahr, dann allerdings mit 18 Jahren fährt sie mit einer Freundin nach Indien und befindet sich dort dann in einer etwas "versnobten" Gesellschaft. Von da an kann man das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen.

Eine äußerst interessante, aber leider auch sehr traurige Lebensgeschichte, die von 1823 bis 1840 spielt und in der man natürlich auch sehr viel über Indien erfährt. Vor allem auch die Unterdrückung und die Macht, die die Engländer an den Indern ausübten, ganz zu Schweigen von dem Hass Eurasiern gegenüber.

Das alles drückt sich natürlich in der Geschichte von Linny aus und es gibt mehr traurige, als glückliche Momente in ihrem Leben, wobei sie trotzdem immer ihre Träume hat.

Ein wunderschönes Buch, aber auch sehr ergreifend und nachdenklich stimmend.

27.01.2010 16:09:07
Antonia Sch.

Der Smaragdvogel von Linda Holeman ist ein äußerst spannender Roman, welcher dem Leser die Situation und vorallem die Verhältnisse in Indien während der Kolonialzeit veranschaulich. Mir als Leser fiel es nicht schwer mich in die Geschichte hinneinzuversetzen und mit der Hauptperson mitzufühlen.
Die Geschichte ist sehr rührend und macht Mut, das Äußerste zu wagen um Ziele, auch wenn sich noch so fern sind, zu erreichen. Nichts ist unmöglich.
Was mich im Moment irritiert ist die Beschreibung der Handlung in der Geschichte. Für mich stellt sich die Situation in Kalkutta eher so dar, dass Linny Gow, anders als hier beschrieben, auf Grund ihrer Erfahrungen als Kinderprostituierte eigentlich kein Interesse an einer Heirat hatte. Sie vermählt sich dann allerdings doch, da sie keine andere Wahl hat, wenn sie ihre Vergangenheit weiterhinn verbergen und ihr neues "richtiges" Leben nicht aufgeben möchte.
Ich kann dieses Buch jedem, der spannende, bewegende Geschichten mit starken, selbsbewussten Frauen mag, wärmstens empfehlen.