Die Handelsherrin

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Piper, 2007, Titel: 'Förföljd', Originalausgabe

Couch-Wertung:

81

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Annalena Brix
Machtkampf um Stockholm und eine Frau auf der Flucht

Buch-Rezension von Annalena Brix Dez 2008

Kurzgefasst:

Ende des 14. Jahrhunderts in Stockholm: Die junge Anne hat nach dem Tod ihres Mannes ein großes Handelshaus übernommen. In der schwedischen Hauptstadt herrschen die Vitalienbrüder, die Seeräuber der Ostsee, mit eisernem Regiment - und sie haben es auf Anne und ihren Besitz abgesehen. Zwar gelingt ihr zusammen mit ihrer kleinen Tochter die Flucht in ihre Heimatstadt Lübeck. Doch auch dort ist sie nicht sicher vor ihren Verfolgern...

 

Stockholm 1392: Anne Persdotter ist zum zweiten Mal verwitwet und führt ihr Handelshaus alleine weiter. Doch die Bedingungen sind schwierig. Nachdem die Vitalienbrüder die einflussreichsten schwedischen Bürger umgebracht haben, beherrschen sie die Stadt und machen den Bürgern das Leben schwer. Die Piraten wollen sich Annes Handelshaus bemächtigen und trachten ihr nach dem Leben. Anne gerät damit nicht zum ersten Mal in ihr Visier...

Als Anne ihre Angestellte ermordet auffindet, sucht sie Rat bei ihrer Freundin Valborg. Gemeinsam mit ihr und ihrem Freund, dem Ratsherrn Hermann Möller, findet sie einen Ausweg. Anne wird mit ihrer kleinen Tochter Maria in ihre Heimatstadt Lübeck zurückkehren und von dort aus Handel treiben, bis Stockholm wieder sicher ist. So schnell wie möglich bricht sie auf.

Wertvolle Gefährten und scheinheilige Schurken

Wie schon im vorangegangenen Buch gelingt es der Autorin, spannende Figuren zu zeichnen. Bereits bekannte Figuren erhalten mehr Tiefe und neue interessante Figuren kommen hinzu. Die Freundschaft zwischen Anne und Valborg ist ungebrochen und der Leser erlebt mit den beiden Frauen, die Ereignisse in Stockholm und Lübeck. Anne gewinnt in Lübeck durch eine zufällige Begegnung wertvolle Freunde und Weggefährten, die ihr zur Seite stehen. Andere wiederum, die es scheinbar gut meinten, entpuppen sich als hinterlistig und gefährlich. Und auch Valborg muss auf sich acht geben. Außerdem ist auch der Spielmann Mattis wieder mit von der Partie und gerät in die Dienste der Vitalienbrüder.

Neben den historischen Ereignissen um die Vitalienbrüder und das Ringen von Deutschen, Dänen und Schweden um die Macht in Stockholm lässt Catharina Sundberg ihre Frauenfiguren einige Herausforderungen bestehen. In Lübeck zu handeln, erweist sich als schwierig für Anne und sie kommt schließlich in Kontakt mit einer Widerstandsbewegung, die gegen die Vitalienbrüder kämpft. Auch für Valborg in Stockholm sind die Bedingungen für den Betrieb ihres Weinkellers nicht einfach. Beide durchleben viele Hoffnungen, Enttäuschungen und Rückschläge und müssen neuen Mut fassen. Natürlich werden auch Männerwelt und Liebe nicht ausgelassen, fügen sich aber gut und unaufdringlich in die Erzählung ein.

Unruhige Zeiten, reizvolle Seiten

Das Kunststück von diesen unruhigen Zeiten mit all ihren verschieden Machtinteressenten zu erzählen, meistert die Autorin geschickt, indem sie den Leser mal mit Anne, mal mit Valborg und mal mit Mattis auf die Reise schickt. So bietet sich die Gelegenheit für verschiedene Blickwinkel und eine transparente Einbindung der historischen Ereignisse. Dadurch und durch die wirklich ereignisreiche Geschichte legt man das Buch nur ungern aus der Hand. Für diejenigen Leser, die bereits den ersten Teil gelesen haben, ist es eine tolle Fortsetzung, die den ersten Teil noch übertrifft. Aber auch ohne das Vorwissen ist es ein wunderbarer und spannender Roman, der sich lohnt!

 

Die Handelsherrin

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Letzte Kommentare:
21.06.2010 12:32:40
arno

Das Buch ist hier mit nur 2 Stimmen bewertet, daß wird dem Buch in keiner Weise gerecht. In diesem Buch habe ich eine völlig andere Sicht auf die Vitalienbrüder bekommen, die sich bisher nur auf Störtebecker und seine Kumpane bezog. Eine Fortsetzung dieses Romans mit dieser starken Frau die aber inder Liebe so schwach ist könnte mir ungemein gefallen.