Die achte Karte

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Droemer-Knaur, 2007, Titel: 'Sepulchre', Originalausgabe

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Nur acht Motive, darunter die Liebenden, die Kraft, der Teufel - und die Gerechtigkeit. Als die junge Meredith auf der Suche nach den Wurzeln ihrer Herkunft durch Paris streift, stößt sie auf ein seltenes und unvollständiges Set Tarotkarten aus vergangener Zeit. Und eine der Karten trägt unverkennbar ihre eigenen Züge ...

Die verblüffende Ähnlichkeit verwirrt Meredith völlig. Zufall, schließlich kann der Zeichner sie nicht gekannt haben. Aber ist es auch Zufall, dass die Karten sie ebenso in den Süden Frankreichs führen wie die wenigen Familienerbstücke, die sie besitzt? Liegt etwa eine Botschaft in der Karte der Gerechtigkeit? Das zumindest glaubt Meredith, als sie feststellt, dass es eine Verbindung gibt zwischen dem Tarotset und dem, was sie über ihre Familie herausfindet. Immer wieder taucht dabei der Name einer jungen Frau auf: Léonie Vernier. Sie entpuppt sich als die Zeichnerin der Karten. In ihren Bildern erzählt sie die Geschichte ihres Bruders Anatole und seiner großen Liebe im Jahr 1891. Eine Liebe, die ein anderer unbedingt zerstören will: Victor Constant. Und Léonie selbst ist es, die ihm, geblendet von seinem Charme, den Weg weist zu den Liebenden. Ihre Karten kennen die Wahrheit - und hundert Jahre später droht sich die Vergangenheit zu wiederholen.

 

Die achte Karte

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Letzte Kommentare:
06.07.2011 05:32:22
Dracon

Die achte Karte hat sowohl licht wie Schattenseiten,fangen wir mal mit dem positiven an. Die Autorin versteht es meisterhaft die Atmosphäre des späten 19.Jahrhundert zubeschwören. Die Mitglieder der Familie Venevier werden so lebendig beschrieben das man das Gefühl hat man würde mit ihnen das Leben der sogenannte besseren Schicht in Paris mit erleben, auch die beschreibung von Paris ist gelungen man hört ja förmlich die Pferde schnauben und die Räder der Droschken über das Pflaster poltern.
Leider gelinngt das der Autorin mit den Personen in der Gegenwart nicht ,sie bleiben blas ihr Handeln vorhersehbar und zu schienen haft
Die Handlung des Buches zieht einen langsam und mit bedacht in ihren Bann .Je weiter man in die Handlung eindringt wird es immer schwieriger das Buch aus der Hand zulegen. Troz einiger schwachen Stellen ist dieses Buch wirklich gelungen und lesenswert.

24.01.2011 17:33:20
simsa

„Die achte Karte“ von Kate Mosse habe ich soeben beendet und es war ein Buch, welches mich wirklich mitgerissen hat.
Erzählt wird die Geschichte von Meredith, die nach Frankreich gereist ist um weiter an einer Debussy-Biografie zu arbeiten. Zusätzlich ist Meredith auf der Suche nach ihren Vorfahnen, die in einer Stadt in Südfrankreich gelebt haben sollen. Als sie sich in Paris die Karten legen lässt, fällt nicht nur auf das sie ein ungewöhnliches Blatt hat, nein auch eine der Karten sieht aus wie sie selber.
Parallel dazu wird eine Familiengeschichte aus dem Jahr 1891 erzählt. Darin geht es um die Geschwister Anatole und Leonie, die Ihre Tante in Südfrankreich besuchen. Anatole flüchtet sozusagen aus Paris, auch wenn es seiner Schwester zu Anfang weniger bewusst ist und auch Leonie bemerkt schnell mysteriöse Dinge auf dem Landsitz der Tante…
Ich fand dieses Buch sehr flüssig geschrieben und ich war sofort in der Geschichte drin. Man kann das Buch ganz schwer beschreiben, aber mir hat es gefallen das Tarot-Karten eine solche Rolle gespielt haben. Zusätzlich fand ich diesen mystischen Klang, der gerade in der Vergangenheit eine Rolle spielt, sehr spannend.
Kurz gesagt, ein Buch welches mich sehr gefesselt hat und das ich gerne gelesen habe.

20.01.2009 13:55:20
Grinsfrosch

Historische Bücher lese ich, weil ich für Geschichte ein absolutes Faible habe. Dieses Buch hat mich dazu angeregt, mich näher mit Debussy und seiner Epoche auseinander zu setzen. Wenn ich auf Namen und Begebenheiten stosse, über die ich mehr wissen will, setze ich mich an den PC und versuche noch mehr herauszufinden.
Leider fiel mir daher gleich auf S. 92 ein Fehler auf: Nicht Lilly Debussy war es, die die Trennung von Claude ahnend einen Selbstmordversuch unternahm, sondern Gaby. Das tut der historischen Genauigkeit Abbruch, zumal diese Recherche eine leichte Übung war. Ich hoffe - denn ich bin noch nicht am Ende des Buches - dass ich nicht mehr finden würde, denn bisher hat mich das Buch überzeugt. Aber wie gesagt - für mich zählt als Qualitätsmerkmal neben dem Spannungsbogen auch die historische Genauigkeit.

11.11.2008 17:18:03
hinterwald

es mag ja den einen oder anderen geben, der sich von der unsäglich inkompetenten meinung eines gewissen some1 bei amazon davon abschrecken läßt, sich dieses buch zu kaufen - und damit gleichzeitig einen freien download der komplettlesung bei audible erwirbt, alleine das macht den kauf schon lohnenswert - aber die, die wissen, warum sie "das verlorene labyrinth" geliebt haben, werden, das sei gleich zu anfang gesagt, nicht enttäuscht werden.

ich habe das erste (hör)buch vor allem deshalb geliebt, weil ich die augen zumachen und dann mit der autorin die region besuchen konnte, in der ich seit ca 20 jahren urlaub mache - und das nicht nur, weil damals jemand so klug war, mir beigent leigh's "der heilige gral und seine erben" zu schenken. nun ja, sicher auch ein wenig, weil die bücher von beigent/leigh mein erstes interesse geweckt haben.

wer das pays cathare und gerade die region zwischen den gorges de galamus und dem limoux kennt, wird dieses buch per se genau so lieben wie das erste, wird jeden beschriebenen ort, wie etwa den ausblick in rennes le chateau, sofort vor seinem inneren auge haben - und alleine das, die schöne beschreibung der region, macht das buch - wie auch das erste lesenswert.

frau mosse hat wieder einmal handwerklich sehr akkurat gearbeitet, sie läßt die zeit, in der abbé sauniere "seinen schatz findet", also den anfang der 90er jahre des 19. jahrhunderts detailreich lebendig werden, auch das für jemanden, der sich für jene epoche interessiert, eine attraktive lektüre.

sie baut sehr ruhig einen spannungsbogen auf, für den man natürlich selbst die nötige ruhe haben sollte - wenn die karten aufgedeckt werden oder die geister aus dem grab steigen, um im bild zu bleiben, wird der geneigte leser feststellen, daß sich die geduld mehr als gelohnt hat.

natürlich ist die KPP (kills-per-page) rate nicht gerade sehr hoch und wer sich dan brownsche hollywoodkamerafahrten erwartet oder gar eine weitere spekulative ausbeutung des rennes-le-chateau rätsels, der wird sich allerdings enttäuscht zeigen, auch ist der fantasy-anteil von "die achte karte" (im original Sepulchre, also eigentlich totenkammer) nicht ganz so ausgeprägt, wie in "das verlorene labyrinth", aber alles in allem hat frau mosse mit ihrem zweiten buch da weiter gemacht, wo sie mit ihrem ersten aufgehört hat: bücher über eine wunderschöne region zu schreiben, ihre geheimnisse auszuloten, wunderbar verwobene generationsübergreifende geschichten zu erzählen, die spannend zu lesen und unterhaltsam sind, vor allem aber kenntnisreich und so detailgenau, daß sie auch in den augen ihrer mitbürger in der region bestehen kann.

wer das mag, dem kann ich dieses buch nur ans herz legen. wer eine höhere KPP-rate erwartet oder bei büchern schon nach nicht einmal einem drittel lektüre genau weiss, daß sie "langweilig" sind, soll lieber auf den nächsten dan brown warten - über den und dessen adepten sich kate mosse übrigens unbekümmert lustig machen kann, ohne gemein zu werden: sie weiss, daß auch ihre leser im nächsten jahr mit einer liste der von ihr beschriebenen orte ausschwärmen werden, um couiza, esperaza, rennes les bains, quillan, axat und vor allem carcassone unsicher zu machen.

dazu kann ich nur sagen: willkommen im pays cathare. die blanquette de limoux ist wirklich lecker und achten sie darauf, ausserhalb der eigentlichen saison zu kommen, sonst werden sie wohl keinen fuss in die batide von carcassonne setzen können. das wollen nämlich alle und deshalb ist es da oft sehr sehr eng.

und wenn sie in rennes le chateau den ausblick geniessen, dürfen sie frau mosse dafür im stillen danken, sie dorthin gelockt zu haben. nicht wegen verborgener schätze, katholischer verschwörungen, nein einfach wegen des blicks auf eine wirklich verzauberte region.