Die Geliebte des Propheten

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • Lübbe, 2006, Titel: 'Die Geliebte des Propheten', Originalausgabe

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Mekka und Medina in den Jahren 622-656: Mohammed, der mächtige Prophet und Begründer des Islam, lernt auf einem Feldzug die neun Jahre alte Tochter eines Kampfgefährten kennen. Aischa gilt als das schönste Mädchen des Orients, und Mohammed ist sofort von ihr verzaubert. Und auch Aischa erkennt ihre Bestimmung an der Seite dieses bedeutenden Mannes, wird schon bald zur Hauptfrau des Propheten. Aischa ist Mohammeds lebendes Gedächtnis, denn da er nicht lesen und schreiben kann, wird sie zur eigentlichen Autorin des Korans. Als Mohammed stirbt, träumt Aischa den ewigen Traum vom islamischen Weltreich weiter und hat zahllose Abenteuer zu bestehen.

 

Die Geliebte des Propheten

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Letzte Kommentare:
18.11.2008 11:43:49
Geli

Bitte keine Selbstrezensionen! Mag ja sein, dass diese Dinge zutreffen, das rettet den Roman mMn aber nicht! Heutige Deutsche verstehen unter "Geliebte" nunmal ein erotisches Techtelmechtel. ;-)
Außerdem habe ich inzwischen schon mehrfach mitbekommen, dass arabische Wörter im Roman vorkommen, die ziemlich unpassend sind. Eine ägyptische Arbeitskollegin von mir sagt etliche "Koseworte" seien Beschimpfungen.
Ich hab das Buch mal angefangen und irgendwann genervt weggelegt, es ist "orientalisierend", aber nicht authentisch. Ich musste dauernd an diese kitschigen Ölschinken aus dem späte 19c denken! ZB das, was auch auf Berlings Paradies der Assassinen gedruckt wurde. :-(
Wenn ich von der islamischen Welt lesen will, greif ich lieber auf Autoren zurück, die daher stammen.

18.11.2008 11:19:34
Berndt Schulz

Wir Kundenrezensenten sollten uns nicht so wichtig nehmen. Man kann ein 700-Seiten-Buch nicht nach dem Klappendeckel beurteilen. Wie heißt es so schön: Der Beweis für den Geschmack eines Puddings, ist das Essen des Puddings. Der Ausdruck "Geliebte" des Propheten wird noch heute selbst von Muslimen benutzt, es bezeichnet die emphatische Bedeutung von Aisha. Und da Mohammed selbst bekannte, er habe nur in Gegenwart seiner Geliebten Aisha Offenbarungen von Gott empfangen und sie ihr erzählt, kann man sehr wohl sagen, Aisha sei eine Autorin des Korans gewesen.
Ich fand den Roman von Mattias Gerwald jedenfalls ohne Einschränkung großartig.

11.11.2008 14:13:16
amir

Aisha war nicht die Geliebte des Propheten sondern seine rechtmaessig angetraute Ehefrau. Sie als "eigentliche Autorin des Koran " zu bezeichnen, ist vollkommen unangemessen. Gemeint kann höchstens sein, dass Sie den Koran wortgetreu überliefert hat, was aber auch historisch falsch ist, denn der Koran wurde von den damals lebenden Muslimen, sofort nach der jeweiligen Offenbarung, Sure für Sure und Wort für Wort auswendig gelernt. Richtig ist, dass Aisha auch lange Zeit nach dem Tod Mohammeds von andern Muslimen zu vielen Fragestellungen zu Rate gezogen wurde, weil sie das Verhalten des Propheten über lange Jahre aus nächster Nähe mitbekommen hatte. Die sachlichen Fehler "Autorin des Koran" und " Geliebte des Propheten" drücken ein so fundamentales Unverständnis des behandelten Themas aus, dass ich von der Lektüre nachhaltig abgeschreckt bin.

04.08.2008 15:25:13
Heidrun Merk

Ein anrührendes, spannendes, interessantes und lehrreiches Buch aus der zeit, als der Islam entstand. Die Figur der Aisha ist mir so vertraut vorgekommen, als lebte sie in unserer Zeit. Und doch macht der Autor nicht den Fehler, in die Vergangenheit "hineinzuquatschen". Ich bin sehr angetan und habe den historischen Roman schon oft verschenkt und weiter empfohlen.
Heidrun Merk, Frankfurt