Auf hoher See in Gottes Hand

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Ullstein, 1998, Titel: 'The Wicked Trade', Originalausgabe

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England befindet sich im Krieg mit Frankreich, doch der Handel blüht. Allerdings beherrschen skrupellose Schmugglerbanden mehr oder weniger die britischen Küsten. Vom Hunger getrieben, sieht William Bentley sich gezwungen, erneut auf einem Schiff des Königs anzuheuern. Obwohl er während der blutigen Meuterei auf der Welfare bereits die schmutzigen Geschäfte innerhalb der Navy hassen gelernt hat, landet er nun selbst, zum Offizier befördert, im Sumpf von Korruption, Verrat und Mord.

 

Auf hoher See in Gottes Hand

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Letzte Kommentare:
15.11.2014 09:27:12
emperorsarm

Das ist also der zweite Roman der William Bentley Reihe. Als wichtigster Unterschied sei erst einmal gesagt, den ersten habe ich an einem Tag durchgelesen - beim zweiten habe ich mich über Wochen gequält. Aber fangen wir vorne an.
Der deutsche Titel ist schlichtweg irreführend, denn das Buch handelt zu vielleicht zehn Prozent auf See. Hauptaugenmerk des Autors ist die Gesellschaft der ärmeren Leute an Land. Es geht um Schmuggel, Prostitution und Mord. War zwar schon im ersten Band die Navy nur Hintergrund und nicht wirklich Thema des Buches - dies waren die sehr guten Charaktere - so ist sie hier überflüssig und es ist fraglich warum überhaupt die Figur des William Bentley wieder aufgegriffen wurde. Die Geschichte hier zu beschreiben ist schlichtweg unmöglich, es sei denn man tut dies mit dem Wort: wirr. Das gesamte Buch ist wirr, die Redeweise der Personen, die Beschreibungen des Autors, die Handlungsstränge, die sich ständig wiederholen ( z.B. wird eine junge Prostituierte ständig entführt, gerettet, wieder entführt und gerettet... ) sind ebenso wirr wie zahlreich. Es werden seltsame Zeitsprünge vorgenommen - in der Handlung wird vorgegriffen und dann plötzlich ohne Vorwarnung befindet man sich wieder zu einem früheren Zeitpunkt, was das Lesen sehr anstrengend macht. Zu Gute halten muss man Needle dass er durch die verschiedenen Handlungsstränge und zahlreichen Wendungen deutlich machen wollte, dass das Schicksal von William nicht in seiner eigenen Hand liegt, sondern er nur Spielball der Mächtigen ist. Allerdings kommt das nicht wirklich überraschend, schließlich ist er ein einfacher Midshipman und verfügt weder über Geld noch Einfluss. Am Ende wird es zwar noch einmal spannended - allerdings werden wichtige Enthüllungen in einem Nebensatz erwähnt und außerdem wirkt das ganze sehr gehetzt. Während vorher über lange Passagen hin die ewige Flucht von Deborah ( der Prostituierten ) beschrieben wird, spielt sich das Schlussgeschehen, auf das ( natürlich ) die ganze Handlung hinarbeitet in wenigen Seiten ab und vieles wird ausgelassen oder übersprungen, nur um ganz zum Schluss ein offenes Ende übrig zu lassen.
Meiner Meinung nach handelt es sich um einen unrühmlichen zweiten Band der Reihe. Anders als im ersten Buch macht William keinerlei Entwicklung durch, noch irgend ein anderer der Charaktere. Schön ist zwar, dass Figuren aus dem ersten Teil wieder auftauchen, aber auch das geschieht mehr beiläufig und gerade das Treffen mir Marry Broad ( der Frau von Jesse Broad aus dem ersten Teil ) ist wenig überzeugend. Alles in allem wirkt das Buch wie ein Lückenfüller für einen möglichen dritten Teil, aber das hätte man auch schöner und kürzer gestalten können, ohne eine langweilige Mordaufklärungsstory und Schmugglerjagd einzubauen. Ebenso vermisst man den doppeldeutigen und tiefsinnigen Schreibstil von Needle, er verirrt sich in nichtssagende Phrasen, die sich auch noch ständig wiederholen. Zwar wird die rauhe Gesellschaft der damaligen Zeit recht gut beschrieben, aber das kann man auch mit weniger Zeilen tun und ohne liebgewonnenen Charaktere zu verwursten. Bleibt abzuwarten was ein dritter Teil bringt.