Der Knochenpoet

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Lübbe, 2005, Titel: 'Der Knochenpoet', Originalausgabe

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Als Kaiser Friedrich, genannt Barbarossa, im Frühjahr 1158 zum ersten Mal seine neue prächtige Pfalz im Marktflecken Lautern besucht, wird auf der nur wenige Meilen entfernten Burg Beilstein eine mysteriöse Truhe voller Menschenknochen entdeckt. Und noch ein weiterer Mord hält die Burgbewohner in Atem. Als der Burgherr Merbodo verdächtigt wird, stellt seine Tochter Rotrud auf eigene Faust Ermittlungen an. Doch welche Rolle spielt der zwielichtige Spielmann Trushard, auch der "Knochenpoet" genannt - jener Mann, in den Rotrud sich verliebt?

 

Der Knochenpoet

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Letzte Kommentare:
15.11.2011 16:54:30
Schnagg

Ein interessantes Buch. Schön geschrieben u. zudem amüsant. Langeweile kam keinesfalls auf.
Das Folgebuch Das Flammensiegel hab ich mir sofort bestellt da ich mehr von Rotrud und Trushard lesen möchte.
Beides sind in sich abgeschlossene Geschichten.
Der Schwerpunkt liegt hier auf dem detektivisch amüsanten Spürsinn von Rotrud.

24.07.2011 23:59:07
Jenny

SEHR empfehlenswert!!!
Eines der Buecher, das mich durch diese bestimmte Art von Humor des Oefteren zum Lachen gebracht hat!

Und bisher das einzige Buch, das ich zweimal gelesen habe! Wirklich gut geschrieben, mit Wiedererkennungswert fuer die Autorin.

Bin gerade auf der Suche nach dem 2. Teil, da ich eben erst bemerkt habe, dass es eine Fortsetzung geben soll! Hoffentlich so gut wie der erste Teil.

Fuer alle die, die sich fuer Gaukler und Spielleute begeistern koennen ein absolutes MUSS!

25.10.2010 11:57:03
Florian

Ich habe das Buch kürzlich in einem Discounter erworben, die einleitung war etwas langatmig, aber dafür wird es danach bis zum Ende des Buches sehr spannend.
Habe auch mal über den Schauplätzen nachgegoogelt, somit kann mann sich ein besseres Bild über die Handlungen in jener zeit machen.
Ich und auch meine Familie die alle samt dieses Buch gelesen haben finde dies super spannend und wir werden uns auf jedenfall auch den zweiten teil kaufen.
Liebe Autorin schreib e weiter so und bringe bitte noch viele Teile aus der Rotraud von Saulheim Reihe.

11.01.2009 09:27:18
jordis

Dieses Buch habe ich mir aus der Bücherei ausgeliehen, weil ich den Titel irgendwie total interessant fand und auch der Klappentext recht ansprechend war. Auf einer Burg im Mittelalter zur Zeit Barbarossas werden geheimnisvolle Menschenknochen in einer Truhe gefunden, 2 weitere Menschen sterben und ein geheimnisvoller Spielmann taucht auf - der "Knochenpoet" genannt.

Das Buch fing dann auch recht witzig an. Kleiner Ausschnitt:

"Das Leben hatte mich gelehrt, dass Männer Frauen bevorzugten, die das Hirn eines Regenwurms, die Gefügigkeit eines Lämmchens und die Schönheit eines Pfaus vereinigten. Ich hingegen besaß die Sturheit eines Esels und die Attraktivität eines Suppenhuhns."

Leider erschöpfte sich der Witz dann recht schnell und das Buch wurde unglaublich langatmig. Die Ich-Erzählerin, Rotrud, Tochter des Burgherren, auf dessen Burg besagte Knochen gefunden werden, ermittelt auf eigene Faust. Gleichzeitig verliebt sie sich in den "Knochenpoeten", dessen Namen einfach nur auf seine dürre Gestalt zurück geht - mehr nicht, äußerst unspektakulär, wenn ich an die Erwartungen denke, die ich an den Titel hatte.

Das alles ist schon mehr als unglaubwürdig, wenn man an andere Frauen des 12. Jahrhunderts denkt, aber ich wollte mich durchaus darauf einlassen (Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel).

Aber die ganze Story zieht sich dann so unglaublich in die Länge, da relativ schnell für den Leser klar wird, wo der Hase lang hoppelt, nur eben diese Rotrud nicht, dass deren Naivität (oder Dummheit) irgendwann nervt. Ich bin mir gar nicht sicher, ob das von der Autorin witzig gemeint sein sollte oder ob sie den Leser für ebenso langsam denkend hält.

Ich konnte das Buch jedenfalls wochenlang nicht weiterlesen. Dass ausgerechnet diese Rotrud nach über 350 Seiten dann doch noch auf den Mörder kommt, grenzt an ein Wunder. Dass sie so lange überlebt erst recht.

Nebenbei wird der Leser mit unzähligen Namen konfrontiert, die eigentlich nur die eine Rolle spielen: zu verwirren. Wirklich Sinn haben sie in dem Buch nicht.

Ich bin jedenfalls froh, dieses Überbleibsel aus 2008 zurück in die Bibliothek bringen zu können. Den 2. Teil werde ich mir nicht antun.