Die Brücke von Alcántara

Erschienen: Januar 1993

Bibliographische Angaben

  • Goldmann, 1993, Titel: 'Die Brücke von Alcántara', Originalausgabe

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Man schreibt das Jahr 1064. Auf dem ersten blutigen Kreuzzug christlicher Ritterheere gegen das maurische Spanien begegnen sich drei sehr ungleiche Männer. Ibn Ammar, der gefeierte und verbannte arabische Poet, Yunus Ibn al-A'war, ein hochgeachteter jüdischer Arzt, in Kenntnissen und Praxis seiner Umwelt weit überlegen, und Lope, der Bursche eines spanischen Edelmannes, der im Verlauf seiner oft lebensgefährlichen Abenteuer zum Hidalgo wird. Dann trennen sich ihre Wege wieder, doch Jahre später treffen die drei in Sevilla wieder zusammen. Inzwischen ist der Maure zum Großvezir aufgestiegen, der spanische Christ Lope hat sich in die Tochter des luden verliebt. Aber alle müssen sie in dieser unheilvollen Nacht auf der Brücke von Alcäntara erkennen, dass die Tage der kulturellen Hochblüte und des friedlichen Zusammenlebens endgültig gezählt sind.

 

Die Brücke von Alcántara

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Letzte Kommentare:
19.10.2010 14:55:37
Lothar Englert

Ich finde die Zusammenfassung gegen Ende etwas irreführend. Auf der Brücke von Alcantara vollzieht sich ein unfassbares Verbrechen, das Lope und Karima, die Tochter des jüdischen Arztes, auf unheilvolle Weise zu Betroffenen macht. Und es ist schließlich die durch Lope vollzogene zähe Verfolgung und Bestrafung der Täter, von Karima übrigens aus tiefstem Herzen abgelehnt, die beide für ihr weiteres Leben zusammenführt.
Die Brücke von Alcantara überzeugt durch eine kraftvolle, packende Sprache und durch die präzise Authentizität der Schilderungen. In seiner Spannung, Ausdruckskraft und Lebendigkeit gehört dieser Roman aus meiner Sicht zu den absolut besten Arbeiten, die in diesem Genre zu finden sind. Frank Baer ist hier etwas gelungen, das heute begrifflich so gerne und oft so fehlgehend strapaziert wird: Ein Meisterwerk.