Die Erbin des Grals

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • Aufbau, 2003, Titel: 'Die Erbin des Grals', Originalausgabe

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Die Anfänge der unglaublichen, aber historisch verbürgten Geschehnisse in einem kleinen südfranzösischen Ort nahe der Pyrenäen, die einen ehrgeizigen Landpfarrer zuerst fast den Verstand und dann das Leben kosteten, reichen bis zu den Katharern, den Merowingern und schließlich zu Jesus Christus selbst zurück. Jenes Geheimnis, das die Dorfkirche von Rennes-le-Château birgt, schreibt Marie Dénarnaud heimlich am Ende ihres Lebens nieder. In ihrer Jugend war sie Haushälterin des Abbé Saunière geworden und bald darauf seine Geliebte, denn der leidenschaftliche Abbé war ein Freigeist. Als er 1886 bei Renovierungsarbeiten in der verfallenden Kirche einen Topf mit Goldmünzen, vergilbte Pergamente und unter einer Gruft sogar einen funkelnden Schatz fand, ergriff ihn eine Neugierde, die sich geradezu zur Besessenheit steigern sollte. Denn die Entzifferung der Pergamente ließ keinen Zweifel zu, daß es sich um den sagenhaften Gral handelte, sondern offenbarte auch, daß hinter dessen Geheimnis ein noch gewaltigeres verborgen lag.

 

Die Erbin des Grals

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Letzte Kommentare:
12.07.2009 19:17:49
Keera

Eigentlich hat mich die Gralsgeschichte nie sonderlich interessiert – aber wenn man sie SO angeboten bekommt, wie in diesem Buch, dann will man mehr darüber lesen und man wird zum Fan von Helene Luise Köppel.
Die HANDLUNG spielt in Rennes–le-Chateau, wo im Jahr 1886 der Abbe einen Schatz und vergilbte Pergamente findet, die ihn auf die Spur des Grals bringen. Dieses hat weitreichende Folgen, nicht nur für sein eigenes Leben, sondern auch für das Leben seiner jungen Haushälterin Marie, die ihn liebt. Frau Köppel beschreibt die Geschichte aus der Sicht von Marie, was es möglich macht, dass vieles von dem, was der Abbe wirklich gefunden hat, im Dunkeln bleiben kann, weil Marie nicht ernst genommen und nicht in alles eingeweiht wird. Die Geschichte bleibt also von Anfang bis Ende spannend und geheimnisvoll. Dass auch von Verwandtenbesuchen, Kochrezepten und Liebesdingen geredet wird gefällt mir gut, - so ist es halt im Leben.
Ebenso, wie es H.L. Köppel gelingt, die Handlung auf einem sehr angenehmen Spannungsniveau zu halten, gelingt ihr eine sehr einfühlsame Entfaltung der CHARAKTERE. Marie ist liebenswert, intelligent, neugierig und loyal. Und sie ist eine Frau aus dem Beginn des letzten Jahrhunderts. Sie bleibt, zumindest in ihren Handlungen stets in den engen Grenzen, die ihr ihr Geschlecht und ihre gesellschaftliche Stellung zuweisen, auch wenn sie beides in ihren Gedanken und Ansichten mehr und mehr in Frage stellt. Entsprechend ist Maries männlicher Gegenpart, der Abbe geschildert. Er weiß genau, dass Marie nicht dumm ist, dennoch verhindert sein Bewusstsein als Angehöriger des vermeintlich überlegenen Geschlechts und als gesellschaftlich Höhergestellter, dass er sie wirklich als Partnerin ansieht und ernst nimmt. Meisterlich finde ich es, dass es H.E. Köppel gelingt, diese Personen aus einer anderen Zeit auch für uns heutige Menschen glaubwürdig und nachvollziehbar darzustellen.
Dasselbe Kunststück wie bei den Charakteren gelingt der Autorin auch bei der SPRACHE. Die Sprache ist zum Teil fast altmodisch. Da wird nicht geflirtet sondern poussiert, es gibt „brave Bürschlein“ und „Backfische“ und dennoch bleibt alles gut lesbar und verständlich. Große Klasse!
Insgesamt ein Buch, das Lust darauf macht, mehr von dieser Autorin zu lesen.