Die Jüdin von Toledo

Erschienen: Januar 1954

Bibliographische Angaben

  • , 1954, Titel: 'Die Jüdin von Toledo', Originalausgabe

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La Fermosa, die Schöne, wurde im mittelalterlichen Spanien Raquel, die Tochter des angesehenen Juden Jehuda Ibn Esra, genannt. König Alfonso VIII. von Kastilien hatte den Vater aus Sevilla als Minister an seinen Hof geholt, damit er die wirtschaftliche Zerrüttung des Landes aufhalte. Bei Alfonso erwachte bald eine tiefe Leidenschaft für die gebildete, tolerante junge Frau und was für Raquel als politisches Opfer im Interesse der Vernunft und des Friedens begann, wächst auch bei ihr zu einer stürmischen Liebe für den kühnen, lebensfrohen König. Im Volk gilt Raquel als die eigentlichen Königin, doch die wirkliche peitscht das Land in einen Krieg, für dessen verheerende Folgen schließlich die Juden verantwortlich gemacht werden.

Die Jüdin von Toledo

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Letzte Kommentare:
02.07.2015 21:32:16
Stefan Schmid

Ein faszinierendes Buch mit ausgezeichneten Dialogen und Personenbeschreibungen! Der Autor versteht es, die teilweise sehr komplexen geschichtlichen Zusammenhänge so zu präsentieren, dass sie spannend und verständlich rüber kommen. Es stimmt traurig, dass hier einmal mehr aufgezeigt werden muss, wie religiöser Fanatismus und Machtstreben den Menschen immer wieder in Fallen locken und wie unzählige Unschuldige an den Folgen unsäglich leiden müssen.

21.01.2011 16:09:37
grossebine

Da dies mein erster Roman von Lion Feuchtwanger ist, kann ich nicht sagen, ob ich die Jüdin von Toledo für eines seiner besten (oder eher schwächeren) Werke halte, mir hat dieses Buch jedenfalls sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist gehoben, etwas"altmodisch" ,wenn man sich aber für das Lesen Zeit nimmt, wird es zum wahren Lesegenuss.
Die Charaktere der Figuren, allen voran Alfonso von Kastillien, Jehuda Ibn Esra( Vermögensverwalter und Geschäftsführer des Königs) und dessen Tochter Raquel (Alfonsos Geliebte) sind sorgfältig ausgearbeitet. Sehr gut werden durch den ständigen Widerspruch des Gedachten mit dem Gesagten und letztendlich dem Vollbrachten, die Stärken und Schwächen der Personen zum Vorschein gebracht. Die Streitgespräche zwischen Don Jehuda und dem König, sind einfach wunderbar. Die Wünsche und Vorstellungen des Christen und Ritters lassen sich nur schwerlich mit den Zielen des Krämers (Alfonso über Jehuda) und Juden
vereinbaren. 3 Religionen in Kastilien zur Zeit der Kreuzzüge. Die jüdische Bevölkerung untersteht direkt dem König, ein Dorn im Auge der christlichen Kirche. Der König möchte endlich seinen Kreuzzug gegen die Moslems beginnen, dummerweise zwingt ihn ein Vertrag(ausgehandelt von Jehude) zum Frieden. Es brodelt, es gärt in Kastilien. Das Beharren auf die eigenen Glaubensgrundsätze, gegenseitige Schuldzuweisungen, Unterstellungen und unüberwindbares Mißtrauen dem Fremden gegenüber, all dies wird vom Autor genau beleuchtet und geschildert, er läßt jede der Religionen zu Wort kommen, ohne dabei Partei zu ergreifen. Es ist ein Gechichte über Ehre und Macht, Verstehen und Toleranz, Angst und Hass; und über die Liebe. Und die Frage: kann Liebe alles überwinden, alles verzeihen, alles überstehen ?
Ein kleiner Schönheitsfehler für mich war lediglich, daß Feuchtwanger mit der Historie (z.B Don Pedro von Aragon) sehr großzügig umgegangen ist..

Ein Buch das ich bestimmt nicht nur einmal gelesen habe.

Zeitpunkt.
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