Die Brüder Lautensack

Erschienen: Januar 1941

Bibliographische Angaben

  • , 1941, Titel: 'Die Brüder Lautensack', Originalausgabe

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Die Geschichte Hanussens. Dem Roman liegt die Lebensgeschichte des berühmten Telepathen Erik Jan Hanussen zugrunde. Feuchtwanger erzählt in dem 1941 entstandenen Roman den triumphalen Aufstieg und das erbärmliche Ende eines pompösen Scharlatans, der auf dem Weg nach ganz oben sein eigenes Todesurteil spricht: Er prophezeit einem hohen SA-Chef den Brand eines großen öffentlichen Gebäudes.

Die Brüder Lautensack

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Letzte Kommentare:
12.05.2012 23:33:21
Beverly

Die Morde der so genannten "NSU" an neun Einwanderern und einer Polizistin zeigen, dass die Nazi-Gang heute so aktiv ist wie vor einem Menschenalter. Wie sich Verbrecher damals mit viel Geschwurbel in das Gewand einer verquaten Weltanschauung hüllten und doch nur Verbrecher blieben, beschreibt Lion Feuchtwanger spannend in "Die Brüder Lautensack".
Da ist der Hellseher Oskar Lautensack, der alles Mögliche voraussieht, nur nicht sein eigenes Ende. Sein Bruder Hansgeorg hat nach Fehlschlägen als gewöhnlicher Dieb und Zuhälter begriffen, das der erfolgreiche Verbrecher eine Ideologie braucht und sich den Nazis angeschlossen. Dort hat er neben Föderern und Gönnern auch Rivalen wie den Grafen Zinsdorff, ein amoralisches Vieh in der Maske des Aristokraten.

Der Intellektuelle Paul Cramer agiert als Gegenspieler von Oskar Lautensack und teilt auf tragische Weise sein Schicksal. Seine Schwester Käthe steht für die Millionen Perspektivlosen, die sich gegen Ende der Weimarer Republik den Nazis anschlossen.

Diese und andere Protagonisten agieren in einem spannenden und flüssig erzählen Polit-Thriller um den Aufstieg einer "Bewegung", die Feuchtwanger als eine Gangsterbande schildert, der verantwortungslose Eliten die Macht über ein ganzes Land in die Hände gaben.