Die Frauen der Wolkenraths

Erschienen: Januar 2007

Bibliographische Angaben

  • Krüger, 2007, Titel: 'Die Frauen der Wolkenraths', Originalausgabe

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Elke Röhrig
Eine Familiensaga in Dresden inmitten der Vor-, Kriegs- und Nachkriegszeit des I. Weltkriegs

Buch-Rezension von Elke Röhrig Jan 2008

Käthe ist eine Frau von denen, wie sie uns gerade in dieser Zeit immer wieder begegnen. Eine Frau, die klaglos von früh bis spät schafft und dabei ihre Familie zusammenzuhalten versucht, das wirkliche Familienoberhaupt halt. Eine Frau, die ihre Gefühle zu verbergen sucht und mehr für Andere da ist als für sich selbst, eine jener Frauen, die bereits in mittleren Jahren schon ein mit tiefen Falten durchfurchtes Gesicht haben, dabei aber wache Augen und einen wachen Geist. Einer solchen Frau wünscht man nur das Beste, denn auf sie kann man sich absolut verlassen.

Die Frauen der Wolkenraths

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Letzte Kommentare:
16.06.2010 13:07:29
arno

Ich stell das mal nur so in den Raum:
Elke Vesper könnte gut die Enkelin der Lysbeth sein, und hat somit ein gutteil der Geschichte vom Erzählen miterlebt und in zweiten Teil auch. Familiensagas sind ja nicht so mein Ding, aber die Wolkenrahts haben es mir angetan. Die strikte Trennung des männlichen vom Weiblichen Teil der Familie ist so gewollt und vielleicht auch so gewesen. Was mich verwunderte, ist die genaue Berichter- stattung was in Berlin geschah. Ich bin auf den 2. Teil gespannt

07.08.2009 22:49:42
olympia

Der Klappentext umreißt die Grundhandlung des Buches sehr gut. Familiengeschichten, überhaupt über mehrere Generationen hinweg, haben ihren ganz besonderen Reiz.

Die Hauptprotagonistin ist jedenfalls Käthe, Tochter eines Dresdner Tischlermeisters, die wohlbehütet und geliebt aufwächst. Seit dem Tod ihrer Mutter führt sie ihrem Vater den Haushalt und frönt nur einer Leidenschaft - das Trinken heißer Schokolade. So lernt sie schließlich den eleganten, gebildeten und charmanten Alexander Wolkenrath kennen und wird schließlich seine Frau.
Das Leben der jungen Familie und das ihrer Kinder ist die eigentliche Geschichte.

Ehrlich muss ich gestehen, dass ich nach den ersten 20 bis 50 Seiten meinte, das Buch nicht weiterlesen zu wollen. Zu banal erschienen mir die Geschehnisse, zu schwach der Schreibstil und zu wenig die Spannung. Das Erzähltempo und auch, dass wirklich etwas Leben in die Geschichte kommt, ändert sich erst, als Käthes und Alexanders Kinder schon halbwüchsig sind. Vesper bietet nun dem Leser die Möglichkeit, die Erlebnisse aus den verschiedensten Blickwinkeln der Familie zu sehen, wenngleich dabei die Herren der Schöpfung etwas zu kurz kommen. Es wird sehr ereignisreich, die Perspektiven wechseln und somit kommt die Erzählung in Schwung. Nur sprachlich bleibt alles etwas lau.
Die Autorin ist zwar bemüht, beim Leser Empathie zu wecken, was ihr zeitweise auch gelingt, aber im Großen und Ganzen ist der Schreib- und Erzählstil zu farblos.
Die Charaktere wiederum sind vielschichtig und glaubwürdig. Werden von den Frauen der Wolkenraths einem auch die Beweggründe und Gedanken näher gebracht, so bleibt der Leser gegenüber den Männern hier im Unklaren. Man hätte manchmal gerne mehr über Alexander Wolkenraths Gedanken, Beweggründe und auch berufliche Tätigkeit erfahren, was einem die Autorin aber komplett verwehrt.

In der Zeit in der die Wolkenraths ihren Alltag meistern, fällt auch der erste Weltkrieg, den die Autorin mit viel Feingefühl nachvollziehbar dargestellt hat.
Im Grunde eine unterhaltsame Lektüre, die alles beinhaltet, was man sich von einem Roman über eine Familie erwartet. Nur das gewisse Etwas" fehlt, dass aus dem ganz passablen Buch ein wirklich gutes Buch macht.

23.01.2008 17:17:59
c.b.mertens

die historischen fakten in diesem buch sind gut recherchiert. die charaktere sind zum teil plastisch - die ganze handlung ist aber viel zu wenig durchgängig - die figuren handeln nicht aus sich heraus, sondern offensichtlich willkürlich nach der ersichtlichen regie der autorin. kein buch, das einem gut tut, das einen froh macht, es gelesen zu haben. wenn ich über die politischen verhältnisse des beginnenden 20.jahrhunderts informiert werden will, lese ich etwas anderes...