Sabine Ebert schreibt Geschichte, unsere Geschichte – brillant, anrührend, spannend!

Mitteleuropa

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Meister der Täuschung

Als im Dezember 1137 der Kaiser stirbt, entfacht ein blutiger Kampf um die Thronfolge. Sowohl Fürsten als auch Geistliche spinnen Intrigen, um die Welfen um ihre Macht zu bringen. Als jedoch Konrad von Staufen in die ihm missfallende Königsrolle gedrängt wird, erkennt er schnell, dass das betrügerische Spiel nicht nur den Welfen gilt: Sowohl sein Bruder als auch sein Neffe, der künftige Friedrich Barbarossa, lehnen sich im Hinterhalt gegen den neuen König auf.

Es entsteht ein jahrelanger Krieg um die Krone, trotz allem schaffen es die Welfen, ihre Macht unter Beweis zu stellen.

Doch mit dem Krieg soll der Machtkampf nicht enden: Als ein zweiter Kreuzzug gefordert wird, beschließen die Erzfeinde Heinrich der Löwe, Konrad von Wettin und Albrecht der Bär eine Allianz zu gründen, um diesen zu umgehen.
Als dann aber Bernhard von Clairveaux die Fürsten dazu aufruft ihm in das Heilige Land zu folgen, spitzen sich die Geschehnisse zu …

„Sabine Ebert versteht es, das ganz große historische Bild aufzublättern“

- MDR Kultur

Friedrich Barbarossa

Stammbaum

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Friedrich Barbarossa wurde 1122 geboren und stammte von zwei verfeindeten Adelsfamilien ab. Als der bisherige König Konrad III. starb, wurde aufgrund des jungen Alters seines Sohnes sein Neffe Barbarossa gekrönt. Dies geschah 1152. Da er der erste deutsche König mit dem Namen Friedrich war, konnte er den Titel Friedrich I erhalten, obwohl er als Herzog von Schwaben Friedrich III gewesen wäre. Der Beiname Barbarossa lässt sich aus dem italienischen ableiten, und spielt auf seinen roten Bart an. Friedrich Barbarossa ertrank 1190 in einem Fluss in der heutigen Türkei. Sein Nachfolger wurde sein Sohn Heinrich XI.

Über die Autorin

Sabine Ebert

© Finepic, Helmut Henkensiefken

Sabine Eberts Passion für Geschichte reicht weit zurück: „Ich bin in Berlin aufgewachsen und habe in meiner Kindheit und Jugend sehr viel Zeit im Pergamonmuseum verbracht, auch viel über Geschichte gelesen. Das prägt.“

Man kann Sabine Eberts Arbeitsweise durchaus ganzheitlich nennen: sie schreibt mit solidem Wissen im Hintergrund und Einfühlung. Das sieht schon, wer ihr Arbeitszimmer betritt: an den Regalen voller Fachliteratur hängen historische Gewänder, die sie bei ihren Lesungen trägt. Auf dem Schreibtisch steht obligatorisch, neben Blume und Kerze, ein Symbol aus der Zeit, über die sie jeweils schreibt. Aktuell ist das ein schlichter Tonbecher aus dem 12. Jahrhundert, eine Replik natürlich, wie sie lachend betont. „Aber als ich über die Völkerschlacht schrieb, habe ich mir eine Original-Mokkatasse aus dem Antiquitätenladen gegönnt“.