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Ergebnisse 1 – 10 von 47 zu Ihrer Suche nach „nazis

Elke Vesper: Die Wege der Wolkenraths

85 (19 Stimmen) für

Hamburg, im Mai 1933: Am Kaiser-Friedrich-Kanal brennen die Bücher. Die Familie Wolkenrath teilt sich in zwei Lager: Während die Männer der NSDAP beitreten, kämpfen die Frauen gegen das neue Regime. Lysbeth versucht, ihren jüdischen Mann Aaron zu schützen, ihre Schwester Stella bespitzelt für ihren englischen Liebhaber die Nazigrößen, mit denen ihr Gatte verkehrt. Und Stellas Tochter Angela arbeitet im Untergrund, unterstützt von der über 100jährigen Tante. Die Wolkenraths waren schon immer Meister im Bewahren von Familiengeheimnissen wird ihnen das auch in diesen schwierigen Zeiten gelingen? [...]

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Laurent Seksik: Vorgefühl der nahen Nacht

59 (3 Stimmen) für

Im September 1940 kommt Stefan Zweig mit seiner zweiten Ehefrau, der dreißig Jahre jüngeren Lotte Altmann, nach Brasilien. Mit seiner ethnischen Buntheit ist dieses Land für ihn ein Gegenentwurf zum in Europa herrschenden Rassenwahn. Voller Hoffnung quartiert er sich nördlich von Rio ein. Auch seine Frau knüpft an Brasilien große Erwartungen. Sie werden herzlich aufgenommen, sie werden gefeiert und sie feiern mit - sogar im Karneval. Die Farben leuchten, das Klima lässt Lotte aufleben und in Ernst Feder, dem früheren Chefredakteur des "Berliner Tageblatts", gewinnen sie einen unterhaltsam ironischen Freund. [...]

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Jan Zweyer: Goldfasan

86 (8 Stimmen) für

1943. Hauptkommissar Peter Goldstein arrangiert sich mit den Nazis: Schon sehr frühzeitig verkürzt er seinen Namen auf Golsten und tritt nicht nur der Partei bei, sondern um der Karriere willen sogar der SS. Aktuell hat Golsten den Auftrag, sich den Haushalt von Walter Munder, dem stellvertretenden Kreisleiter der NSDAP in Herne, anzusehen. Dessen polnische Haushaltshilfe ist verschwunden, was erst mit zwei Tagen Verzögerung gemeldet worden ist. Ohne es zu ahnen, sticht Golsten mit seinen Befragungen in ein Wespennest. Und noch etwas ahnt Golsten nicht: Sein eigener Schwiegervater bietet in dem gemeinsamen Wohnhaus einem Juden Schutz vor den Nazis. [...]

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Sarah Quigley: Der Dirigent

69 (5 Stimmen) für

Im Sommer 1941 verlassen die deutschen Soldaten klammheimlich Leningrad. Eine Katastrophe naht: Die Stadt wird belagert, soll dem Erdboden gleichgemacht werden. Der Großteil der Künstler und Kulturschaffenden wird evakuiert. Bis auf Dmitri Schostakowitsch, den wohl berühmtesten russischen Komponisten. Er bleibt, um seine Stadt zu verteidigen. Doch ein anderer wird zum eigentlichen Helden: Karl Eliasberg, Dirigent eines zweitklassigen Radioorchesters. Hungernd und im Angesicht des Todes führt Eliasberg mit seinem Orchester Schostakowitschs "Siebte Symphonie" auf. [...]

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Paul Kohl: Nazigold

33 (2 Stimmen) für

Mittenwald, Kriegsende 1945: Fliehende Wehrmachtssoldaten, Flüchtlinge aus dem Osten und entlassene KZ-Häftlinge strömen in den Ort, amerikanische Panzer rollen ein. Tonnen von Gold und Devisen der Berliner Reichsbank werden im Gebirge über dem Walchensee vergraben: das Nazigold. Kurz darauf räumen die Amerikaner die Gruben leer. Ein Jahr später wird der ehemalige Kommandant der Gebirgsjäger-Kaserne und jetzige Betreiber des Ami-Amüsierclubs "Crazy Horse" ermordet. Kommissar Gropper, der in Mittenwald nicht nur diesen Mord aufklären, sondern auch seine Jugendliebe Wilma wiederfinden will, stößt bei seinen Ermittlungen auf weitere mysteriöse Todesfälle und bringt sich selbst damit in große Gefahr. [...]

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Simon Mawer: Die Frau, die vom Himmel fiel

83 (9 Stimmen) für

Paris 1943: Marian Sutro ist kein Mädchen wie die anderen. Soeben aus der Schule ins Leben entlassen, kauert die neunzehnjährige Londonerin nun vor der geöffneten Tür eines Flugzeugs der Royal Airforce, unter ihr das besetzte Frankreich, bereit, mit dem Fallschirm ins Ungewisse zu springen. Sie soll ihre Jugendliebe Clément aufsuchen, der in Paris für die Nazis als Wissenschaftler arbeitet. Wird sie ihre Aufgabe erfüllen? Wird sie Clément finden - und was wird dann mit Benoît, ihrem neuen Liebhaber? [...]

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Titus Simon: Hundsgeschrei

94 (14 Stimmen) für

Wie die jüdische Bevölkerung von den Nazis gedemütigt und drangsaliert wird, erfährt Jakob Winter schon früh am eigenen Leib. Geboren ausgerechnet an Hitlers Geburtstag, blickt der Spross einer jüdischen Fabrikantenfamilie in die Abgründe seiner Zeit - zunächst in seiner Heimatstadt im schwäbisch-fränkischen Grenzland und später im Ghetto von Riga. Doch ihm gelingt die Flucht und er entrinnt dem sicheren Tod in den Vernichtungslagern der Nazis. Nach einer abenteuerlichen Odyssee durch Europa kehrt er schließlich mit den amerikanischen Truppen nach Hohenlohe zurück. Wo er feststellen muss, dass hier keine Heimat mehr auf ihn wartet. [...]

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Eveline Hasler: Mit dem letzten Schiff. Der gefährliche Auftrag von Varian Fry

58 (2 Stimmen) für

Frankreich, August 1940: Der junge amerikanische Journalist Varian Fry erhält vom Emergency Rescue Committee in Marseille den Auftrag, 200 verfolgten Künstlern die Ausreise in die USA zu ermöglichen. Die Arbeit Frys ist illegal und brandgefährlich, denn das Vichy-Regime hat sich verpflichtet, Gegner des Nationalsozialismus an die deutsche Regierung auszuliefern. Unter Einsatz seines Lebens verhilft er im Verlauf eines Jahres fast 2000 Menschen, vor allem Künstlern und Intellektuellen, aber auch vielen Unbekannten, zur Flucht vor den Nazis. [...]

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Harald Gilbers: Germania

90 (25 Stimmen) für

1944. In der zerbombten Reichshauptstadt Berlin macht ein Serienmörder Jagd auf Frauen und legt die verstümmelten Leichen vor Kriegerdenkmälern ab. Alle Opfer hatten eine Verbindung zur NSDAP. Doch laut einem Bekennerschreiben ist der Täter kein Regimegegner, sondern ein linientreuer Nazi. Der jüdische Kommissar Richard Oppenheimer, einst erfolgreichster Ermittler der Kripo Berlin, wird von der Gestapo reaktiviert. Für Oppenheimer geht es nicht nur um das Überleben anderer, sondern nicht zuletzt um sein eigenes. Womöglich erst recht dann, wenn er den Fall lösen sollte. Fieberhaft sucht er einen Ausweg aus diesem gefährlichen Spiel. [...]

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Pieter Webeling: Das Lachen und der Tod

89 (17 Stimmen) für

Ernst Hofman aus Amsterdam ist von Beruf Komiker. Er lebt für den Applaus und von dem Gelächter seiner Zuhörer. Da seine verstorbene Mutter Jüdin war und er mit politischen Witzen auffällig geworden ist, wird er 1944 in einem Viehwaggon mit anderen Verfolgten in ein Konzentrationslager gebracht. Doch Ernst Hofman kann nicht anders, er bleibt selbst im Lager Komiker und erzählt, mit Billigung des Barackenältesten, abends den Mitgefangenen Witze, um sie vor der endgültigen Verzweiflung zu bewahren und von dem Grauen abzulenken. Als der deutsche Lagerkommandant das erfährt, will er Hofman dazu bringen, abends vor den SS-Leuten als Kabarettist aufzutreten. Erst weigert sich der Komiker, doch dann verspricht ihm der Lagerkommandant, die Frau, in die sich Hofman auf dem Transport verliebt hat, am Leben zu lassen. Es ist ein diabolischer Vorschlag, der den Häftling an die Grenzen seines Gewissens und seines Überlebenswillens führt. [...]

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