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Ergebnisse 1 – 10 von 50 zu Ihrer Suche nach „drittes reich

John Boyne: Der Junge im gestreiften Pyjama

83 (443 Stimmen) für

Der neunjährige Bruno weiß nichts von der Endlösung oder dem Holocaust. Er ist unberührt von den entsetzlichen Grausamkeiten, die sein Land dem europäischen Volk zufügt. Er weiß nur, dass man ihn von seinem gemütlichen Zuhause in Berlin in ein Haus verpflanzt hat, das in einer öden Gegend liegt, in der er nichts unternehmen kann und keiner mit ihm spielt. Bis er Schmuel kennenlernt, einen Jungen, der ein seltsam ähnliches Dasein auf der anderen Seite des angrenzenden Drahtzauns fristet und der, wie alle Menschen dort, einen gestreiften Pyjama trägt. Durch die Freundschaft mit Schmuel werden Bruno, dem unschuldigen Jungen, mit der Zeit die Augen geöffnet. Und während er erforscht, wovon er unwissentlich ein Teil ist, gerät er unvermeidlich in die Fänge des schrecklichen Geschehens. [...]

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Laurent Seksik: Die besondere Gabe des Nathan Lewinski

87 (1 Stimmen) für

In einem polnischen Schtetl wächst der kleine Nathan auf, der Gedanken lesen kann. Als sein Onkel Benjamin, der ebenfalls diese Gabe besitzt, ermordet wird, schickt die Mutter Nathan weit fort. Nach Wien, zu einem anderen Onkel: Er heißt Sigmund Freud, und auch er kann in den Köpfen der Menschen lesen. Nathan zieht weiter, zuerst nach Berlin, wo er die schwarzen Gedanken eines Mannes namens Hitler sieht... [...]

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Laurent Seksik: Vorgefühl der nahen Nacht

59 (3 Stimmen) für

Im September 1940 kommt Stefan Zweig mit seiner zweiten Ehefrau, der dreißig Jahre jüngeren Lotte Altmann, nach Brasilien. Mit seiner ethnischen Buntheit ist dieses Land für ihn ein Gegenentwurf zum in Europa herrschenden Rassenwahn. Voller Hoffnung quartiert er sich nördlich von Rio ein. Auch seine Frau knüpft an Brasilien große Erwartungen. Sie werden herzlich aufgenommen, sie werden gefeiert und sie feiern mit - sogar im Karneval. Die Farben leuchten, das Klima lässt Lotte aufleben und in Ernst Feder, dem früheren Chefredakteur des "Berliner Tageblatts", gewinnen sie einen unterhaltsam ironischen Freund. [...]

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Armin Öhri: LZ 129

90 (20 Stimmen) für

Mai 1937 - Die Hindenburg, das grösste Luftfahrzeug aller Zeiten und der Stolz des Dritten Reiches, macht sich auf die Fahrt über den Atlantik. Mit an Bord ist auch der Emigrant Kurt Bäumler, der Hitler-Deutschland endgültig hinter sich lassen möchte und sich für die junge, jedoch verheiratete Amerikanerin Sofie Anderson zu interessieren scheint. Aber auch Gerüchte, dass ein mörderischer Anschlag auf den Zeppelin geplant sei, lassen in der Reisegesellschaft die gespannte Atmosphäre am Vorabend des Zweiten Weltkrieges zum Siedepunkt kommen. [...]

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Armin Öhri: Die Entführung

81 (27 Stimmen) für

April 1933. Ein einsames Alphotel im Schnee. Finstere Gestalten mit Messern und Pistolen. Ein jüdisches Brüderpaar, das für den Konkurs mehrerer Theaterbühnen verantwortlich gemacht wird. Und jemand, der noch eine Rechnung mit ihnen begleichen will. Die vierzehnjährige Anna fährt mit ihrer Schulfreundin und deren Eltern in die Ferien nach Liechtenstein. Doch ihr Aufenthalt in dem kleinen Land mündet in eine Katastrophe, und sie wird Zeugin einer menschlichen Tragödie. [...]

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Bernward Schneider: Spittelmarkt

68 (14 Stimmen) für

Berlin im Herbst 1932. Der Anwalt Eugen Goltz reist im Auftrag des Bankiers Philipp Arnheim nach New York, um die Scheidung von dessen amerikanischer Ehefrau Florence zu regeln. Dort erfährt er von einem mysteriösen "Pharao", dem Oberhaupt einer okkulten Geheimgesellschaft in Berlin, die mit der nationalsozialistischen Bewegung in Verbindung zu stehen scheint. Kurz darauf kommt Florence Arnheim auf rätselhafte Weise ums Leben. [...]

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Bernward Schneider: Flammenteufel

54 (4 Stimmen) für

Berlin im Oktober 1933. Anwalt Eugen Goltz erhält einen Telefonanruf. Eilig sucht er seine Mandantin, die Tänzerin Alice Resow, in einem Hotel in der Lietzenburger Straße auf. Er findet sie tot vor. Im nächsten Moment stürmt die Gestapo in das Hotel, hat aber zu Goltz Überraschung nur Interesse daran, Alice Tod wie einen Selbstmord aussehen zu lassen. Eugen Goltz beschließt, die Hintergründe des mysteriösen Falls aufzuklären. Eine heiße Spur führt ihn zurück in die Nacht des Reichstagsbrands vom 27. Februar 1933. [...]

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Jan Zweyer: Goldfasan

86 (8 Stimmen) für

1943. Hauptkommissar Peter Goldstein arrangiert sich mit den Nazis: Schon sehr frühzeitig verkürzt er seinen Namen auf Golsten und tritt nicht nur der Partei bei, sondern um der Karriere willen sogar der SS. Aktuell hat Golsten den Auftrag, sich den Haushalt von Walter Munder, dem stellvertretenden Kreisleiter der NSDAP in Herne, anzusehen. Dessen polnische Haushaltshilfe ist verschwunden, was erst mit zwei Tagen Verzögerung gemeldet worden ist. Ohne es zu ahnen, sticht Golsten mit seinen Befragungen in ein Wespennest. Und noch etwas ahnt Golsten nicht: Sein eigener Schwiegervater bietet in dem gemeinsamen Wohnhaus einem Juden Schutz vor den Nazis. [...]

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Silvia Tennenbaum: Straßen von gestern

90 (18 Stimmen) für

Dort, wo heute in Frankfurt die Doppeltürme der Deutschen Bank aufragen, kommt 1903 Lene Wertheim zur Welt. Die Wertheims sind eine alteingesessene jüdische Familie im feinen Westend, mit festen Grundsätzen und Regeln. Man feiert Weihnachten als prunkvolles Familienfest - zum Entsetzen der orthodoxen Verwandtschaft. »Die Juden sind wie alle anderen, und wenn sie es nicht sind, sollten sie es sein«, erklärt Eduard Wertheim, Bankier, Kunstsammler und Mäzen, seinen Nichten und Neffen. Jacob, der Intellektuelle in der Familie, gründet eine Buchhandlung am Römer. Und Elias Süßkind, Eduards Freund und Schwager, wird Direktor des Städel - bis zur Schließung der Galerie zeitgenössischer Malerei 1933. Lene erhält 1938 in Paris für sich, ihren zweiten Mann und ihre beiden Kinder Ausreisevisa für die USA. Aber nicht alle Wertheims haben das Glück, sich rechtzeitig vor den Nazis in Sicherheit bringen zu können. [...]

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Susanne Ayoub: Mandragora

95 (1 Stimmen) für

Pola Wolf hat überlebt: Gefängnis, Krieg, ihre eigene, zerstörerische Leidenschaft. Ohne Geständnis, scheinbar ohne Motiv ist die junge Lehrerin knapp vor dem Anschluss wegen versuchten Giftmordes verurteilt worden. 1945, im zerstörten Nachkriegs-Wien, fügen sich die Scherben der Vergangenheit zusammen: Was steckt wirklich hinter ihrem vermeintlichen Mordversuch an der Familie ihres Schuldirektors? Welche Rolle spielt der magisch-esoterische Geheimzirkel mit seinen bizarren sexuellen Ritualen, dem die überzeugten Nationalsozialisten hinter der bürgerlichen Fassade angehörten? Ist das angesichts von millionenfachem Leid und Tod überhaupt noch von Belang? Doch die Blume des Bösen gedeiht auch inmitten der Trümmer. [...]

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