Das Blut der Rebellin von Sabrina Qunaj

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2015unter dem Titel „Das Blut der Rebellin“,, 704 Seiten.ISBN 978-3-442-47989-4.

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Kurzgefasst:

Wales im 12. Jahrhundert: Während in England ein Bürgerkrieg tobt, rebellieren die Waliser unermüdlich gegen die neuen Machthaber. Um die Position der Normannen zu stärken, soll die junge Isabel, Tochter des mächtigen Geraldine-Geschlechts, den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten. Doch am Vorabend der Hochzeit greifen die Rebellen an. Isabel kann fliehen und wird bald selbst zur Freiheitskämpferin. Der Sheriff hat seine Braut allerdings nicht vergessen und beauftragt den walisischen Prinzen Ralph le Walleys, sie zurückzuholen. Als die beiden sich ineinander verlieben, stehen sie plötzlich im Zentrum eines Krieges, in dem sie sich für eine Seite entscheiden müssen.

Ihre Meinung zu »Sabrina Qunaj: Das Blut der Rebellin«

Paul Schmitz zu »Sabrina Qunaj: Das Blut der Rebellin«03.02.2017
Mein zweiter Band von Sabrina Qunaj. Für mich der, nachdem ich mittlerweile auch alle drei Bände gelesen habe, der mich nicht so überzeugte. Ich hatte leider des öfteren Schwierigkeiten zurück in die Geschichte zu finden.

Interessant war es durchaus zu lesen, doch wurde dies Buch irgendwann zu sehr auf die Heldin beschränkt. Ich empfand es zu viel, dass diese immerfort gewann, die Anführerin der Rebellen wurde. Das erschien mir zu konstruiert.

Mir fällt es auch schwer hier eine Zusammenfassung zu schreiben, mein subjektives Empfinden ist, dass es der schwächste Band der "Trilogie" war...
rolandreis zu »Sabrina Qunaj: Das Blut der Rebellin«01.07.2016
Weiter geht es mit dem zweiten Band der Trilogie um die Geschichte der Geraldines. War ich schon vom ersten Band begeistert, so hat dieses Buch nahtlos das Niveau gehalten. Nefta, die walisische Prinzessin aus dem ersten Teil ist mittlerweile eine alte Dame und in den Mittelpunkt rückt ihre Enkelin Isabel. Deren Schicksal und Abenteuer haben mich sofort wieder in den Bann gezogen. So durchlebt man als Leser mit ihr Höhen und Tiefen, Trauer und Freude sowie Liebe und Hass. Auch der zweite Band umfasst rund 700 Seiten, aber es fiel mir die letzten Tage schwer, das Buch wegzulegen. Immer wieder nutzte ich freie Minuten um weiterzulesen und zu wissen wie es Isabel der Rebellin ergeht. Teilweise ging mir die Geschichte richtig nah, denn der Stellenwert der Frau war im 12. Jahrhundert nicht gerade groß, um es milde auszudrücken. Die Protagonisten sind dabei von Sabrina Qunaj mit viel Liebe zum Detail dargestellt, so dass ich beim Lesen ganz in die damalige Welt eintauchte. Auch dieser zweite Teil der Trilogie hat mir sehr gut gefallen und für mich ist der dritte Band ein absolutes Muss. Ich bin gespannt wie es weitergeht und letztendlich endet.
-LENA- zu »Sabrina Qunaj: Das Blut der Rebellin«06.07.2015
Isabel, Enkeltochter der Nesta ferch Rhys , soll den grausamen Sheriff von Pembroke heiraten, eine politische Verbindung. Auf dem Weg nach Tenby lernt sie Ralph kennen, der ihr ein treuer Freund wird.
Am Vorabend der Hochzeit kommt es zu einem Überfall auf die Burg von Tenby und Isabel fällt in die Hände der Rebellen.

Ein Roman über Isabel , die zwischen die Seiten der Auseinandersetzungen der Waliser und Normannen gerät und wie sie sich entscheidet.
Diese Entwicklung verfolgt man mit Spannung (wenn man den Klappentext nicht gelesen hat!), leidet und hofft mit der Protagonistin. In manchen Szenen wirkte sie zu sehr erwachsen für ihr Alter. Nebenfiguren bereichern den Roman , verteilt Sympathiepunkte oder auch nicht.
Der Sheriff mit dem Aussehen eines „Adonis“, zeigt kaum menschliche Züge.
Einige Szenen wurden sehr schön beschrieben, auf manche hätte man auch verzichten können.
In diesem Roman bekommt man viele Einblicke in das soziale Leben der Waliser, die in den Augen der Normannen „Wilde“ sind, deren Unabhängigkeitskampf , die Rivalitäten der einzelnen Fürsten von Nord - und Südwales . Ihre Anführer Cadell, Maredudd und Rhys, die unterschiedlich sind, aber das Wohl ihrer Untertanen im Auge behalten, wurden realistisch und interessant beschrieben.
Der Autorin ist es gelungen reale Geschehnisse und Personen in diese fiktive Geschichte um Isabel und ihr Umfeld einzubinden.
Personenregister, Karte und Nachwort ergänzen den Roman.

Ein unterhaltsamer, flüssig zu lesender Historienschmöker mit einer Mischung aus Abenteuer, Freiheitskampf und Liebe .
dubh zu »Sabrina Qunaj: Das Blut der Rebellin«16.05.2015
"Das Blut der Rebellin" war mein erstes Buch von Sabrina Qunaj. Leider, muss ich sagen, denn bislang ist mir diese Autorin komplett entgangen. Vielleicht liegt das daran, dass ich bei historischen Romanen immer ein wenig zu vorsichtig bin - weder mag ich historische Schmöker, in denen nicht allzu viel Authentisches zu finden ist, noch interessiert mich jede Zeit und/ oder Region...

Die Geschichte dieses Buches spielt im 12. Jahrhundert in Wales, zu einer Zeit, in der sich viele Waliser den Eroberern widersetzen, während in deren Land ein Bürgerkrieg herrscht. Die junge Isabel, die dem mächtigen Geraldine-Geschlecht angehört, soll aus politischen Gründen mit dem Sheriff von Pembroke verheiratet werden. Isabel ist klug und tapfer und stellt sich ihrer Aufgabe, indem sie auf der Burg ihres zukünftigen Ehemannes die Einweisungen in die Gepflogenheiten einer Ehefrau über sich ergehen lässt, doch schon sehr bald merkt sie, aus welchem Holz der Sheriff von Pembroke geschnitzt ist. Das Mädchen, in dessen Adern sowohl adeliges walisisches als auch normannisches Blut fließt, muss sich schon bald entscheiden, für welche Sache nun ihr Herz schlagen soll. Als kurz vor der Hochzeit Rebellen die Burg angreifen, packt Isabel die Gelegenheit beim Schopfe und flieht. Doch sie hat die Rechnung ohne ihren Fast-Ehemann gemacht. Auch nachdem einige Zeit ins Land gegangen ist, will dieser sie nicht aufgeben und schickt Ralph le Walleys auf die Suche nach ihr - ausgerechnet Ralph...

Sabrina Qunaj hat einen historischen Roman geschrieben, der mich auf ganzer Linie überzeugt hat: er ist spannend, beruht auf historischen Fakten und hat wunderbar herausgearbeitete Figuren. Zugegeben, ich kenne mich mit der walisischen Geschichte nicht und mit den englischen Königen auch nur sehr rudimentär aus. Aber ich wurde durch die Lektüre auf die ein oder andere Sache aufmerksam, habe ein bisschen recherchiert und gelesen und kann im Anschluss nur sagen, dass die Autorin hier wirklich exzellente Arbeit geleistet hat. Und das ohne auch nur einen Hauch Langeweile zu verbreiten! Ja, am Anfang musste ich hin und wieder auf den Stammbaum zu Beginn des Buches linsen - einfach, um die Verquickungen zu verstehen und mich auch an so manchen verhältnismäßig ungewohnten Namen zu erinnern. Aber dafür ist die Geschichte intelligent, packend und ich hatte wirklich das Gefühl, in die damalige Zeit abzutauchen. Geschichte ist meist wahnsinnig spannend und erklärt uns viel von dem, was wir heute sind und warum. Wenn ich dann auch noch erfahre, warum Menschen zu bestimmten Handlungen gezwungen wurden, wie sie für sich und ihre Rechte eingesetzt und für Freiheit gekämpft haben, dann finde ich das auch heute noch bemerkenswert. Das große Thema ist hier natürlich der walisisches Freiheitskampf, aber ich kann nicht sagen, dass eine Seite in den Himmel gelobt wird. Grausamkeiten und Heldenmut gibt es auf beiden Seiten, ebenso wie Gut und Böse. Und so muss sich die Hauptfigur Isabel nicht nur einmal entscheiden, wohin sie gehört und wer sie sein möchte. Sie muss begreifen, dass Tapferkeit nicht alleine zählt und dass jeder seinen Preis für den Krieg und all die Toten bezahlen muss.
Wer "Die Tochter des letzten Königs" gelesen hat, kennt eine Handvoll Leute, die auch in diesem Buch eine Rolle spielen. Allen voran natürlich Nesta ferch Rhys, Isabels Großmutter. Eine bemerkenswerte Frau, die hier nur eine Nebenrolle spielt, mir aber sehr viel Lust gemacht hat, den vorherigen Roman der Autorin ebenfalls noch zu lesen. Denn auch wenn es theoretisch so etwas wie der Vorgänger ist, sind die Romane abgeschlossen und können somit für sich selbst gelesen werden - die Klammer sind die Geraldines und eben die walisische Geschichte.

Kurzum: ein toll erzählter, sehr spannender historischer Roman, der mir den walisischen Freiheitskampf näher gebracht hat und der mich vor allem mit seinen vielschichtigen Figuren überzeugt hat. So geht für mich dieses Genre - fernab von all dem wenig bis gar nicht authentischen Kitsch, den man leider zu häufig in den entsprechenden Regalen der Bichhandlungen findet! Die Autorin Sabrina Qunaj ist mit diesem Roman auf meine immerwährende Wunschliste gehüpft.

Klare Leseempfehlung!
vun-de-palz zu »Sabrina Qunaj: Das Blut der Rebellin«06.04.2015
Nicht ganz so überzeugend wie ihr erstes Buch "Die Tochter des letzten Königs", aber fast durchgehend spannend und interessant. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und man hat Verständnis für die Taten der Rebellen und fühlt mit. Der Teil mit Isabel als aktive Rebellin ist etwas übertrieben dargestellt, aber doch nicht so, dass es Unglaubwürdig erscheint. Mit einigen kleinen Schwächen ein lesenswerter historischer Roman, der auch die Hintergründe des walisischen Wiederstandes erklärt.
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