Eine Taube bringt den Tod von Peter Tremayne

Buchvorstellung

Eine Taube bringt den Tod von Peter Tremayne

Originalausgabe erschienen 2009unter dem Titel „The Dove of Death“,deutsche Ausgabe erstmals 2010, 432 Seiten.ISBN 978-3-7466-2573-7.Übersetzung ins Deutsche von Irmhild Brandstädter, Otto Brandstädter.

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Kurzgefasst:

Sommer im Jahre 670. Als Fidelma und Eadulf nach ihren Abenteuern in Autun auf einem irischen Handelsschiff zurück in ihre Heimat reisen, wird dieses von Piraten angegriffen. Der Kapitän und Fidelmas Cousin, ein Prinz aus dem Königreich Muman, fallen ihnen zum Opfer. Fidelma und Eadulf können sich auf eine Insel retten und erhalten den Auftrag, die Piraten ihrer gerechten Strafe zuzuführen.

 

 

Ihre Meinung zu »Peter Tremayne: Eine Taube bringt den Tod«

anath zu »Peter Tremayne: Eine Taube bringt den Tod«18.05.2010
Dieses Buch hat mich ein wenig enttäuscht. Ein spannender Fall, eine völlig neue Umgebung (Bretagne)...und trotzdem war da dieser Eindruck von Steifheit und Emotionslosigkeit, der trotz aller Spannung immer wieder aufkam. Fidelma wirkte seltsam hölzern auf mich, dabei erlebte sie Situationen, in denen Entsetzen,Wut oder sogar Verzweiflung normal gewesen wären. immer wieder tauchten Protagonisten auf, die sich irgendwie seltsam verhielten. Vor allem zum Schluß, als ein einheimischer Richter zu Rate gezogen wird, der völlig unmotiviert durch die Gegend giftet und offenbar vom Autor nur die Funktion zugewiesen bekam, Fidelma besonders klug und sachlich erscheinen zu lassen.
Diesmal war es tatsächlich so, daß keine der handelnden Figuren mich wirklich angesprochen hat, eben leider auch nicht meine ansonsten heiß geliebte Fidelma. Als sie durch ihre Unbesonnenheit fast Eadulfs Tod verursacht jammert sie zwar ein bißchen, schaltet aber sofort wieder auf coole Ermittlerin um. Nur Eadulf ist wie immer : ziemlich weicheiig tapst er durch die Handlung, sieht jede Menge und kann einfach keine sinnvollen Schlußfolgerungen daraus ziehen - eine getreue Kopie Dr.Watsons eben.
Und trotzdem fand ich das Buch spannend. Ich hatte zwar ziemlich schnell eine Idee, wer hinter den Mordanschlägen stecken könnte (die sich zum Schluß auch fast genau so bestätigte), aber Tremayne hat für seine Leser auch jede Menge Ablenkungsmanöver in petto und es macht ja auch Spaß, sich ein wenig an der Nase herum führen zu lassen.
Auch die Beschreibung der Bretagne und ihrer Bewohner war informativ und interessant. Auf dem Buch steht hinte ein Zitat aus "Publishers weekly" : eine brillante und bezaubernde Heldin. Dem würde ich mich für dieses Buch nicht unbedingt anschließen, in diesem Band fand ich Fidelma nicht gerade bezaubernd, aber durchaus brillant. Und das ist auch der Grund, warum ich das Buch weiter empfehlen würde.
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