Die Frauenburg von Marita Spang

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Originalausgabe erschienen 2018unter dem Titel „Die Frauenburg“,, 816 Seiten.ISBN 3-426-52023-0.

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Kurzgefasst:

Die junge Gräfin Loretta von Starkenburg-Sponheim übernimmt im Jahre 1324 nach dem frühen Tod ihres Gatten die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn. In dem Kurfürsten Balduin von Trier findet sie einen mächtigen, aber gefährlichen Verbündeten gegen ihre zahlreichen Feinde – und endlich auch Erfüllung in einer Liebe, die vor der Welt geheim gehalten werden muss. Als sie sich entschließt, eine Burg zu erbauen – ein unerhörtes Ansinnen für eine Frau ihrer Zeit – hat sie endgültig alle machthungrigen Männer gegen sich. Doch neben Klugheit und Weitsicht hilft ihr auch ihre Gabe, Unglück vorherzusehen. Nur ihr eigenes Unglück vermag sie nicht zu erahnen...

Ihre Meinung zu »Marita Spang: Die Frauenburg«

dorli zu »Marita Spang: Die Frauenburg«18.07.2018
In ihrem historischen Roman „Die Frauenburg“ nimmt Marita Spang den Leser mit in das 14. Jahrhundert und erzählt die spannende Lebensgeschichte der Gräfin Loretta von Starkenburg-Sponheim.

Marita Spang hat die historischen Ereignisse der 1310er und 1320er Jahre mit einer fiktiven Geschichte verknüpft und ein facettenreiches und vor allen Dingen sehr glaubwürdiges Bild der damaligen Zeit gezeichnet. Schon nach wenigen Seiten ist man mittendrin im Geschehen und damit in einer Welt aus Machtgier, Intrigen und Fehden, aber auch aus Liebe und Leidenschaft.

Im Alter von 16 Jahren heiratet Loretta von Salm den ältesten Sohn des Grafen Johann II. von Starkenburg-Sponheim. Als ihr Ehemann nach wenigen Jahren schwer erkrankt, nimmt dieser Loretta an seinem Sterbebett das Versprechen ab, bei ihrem Schwiegervater durchzusetzen, dass sie bis zur Volljährigkeit ihres Sohnes Johannes als Regentin eingesetzt wird und nicht ihr Schwager Pantaleon. Graf Johann zögert, dem Wunsch seines Sohnes zu folgen, lässt sich aber schließlich von Loretta überzeugen – eine Entscheidung, die sich als gut und richtig erweisen soll, denn Loretta verwaltet die Grafschaft mit viel Geschick.

Gräfin Loretta war eine außergewöhnliche Frau des Spätmittelalters. Sie war klug und weitsichtig und hatte in einer wirtschaftlich schwierigen Zeit großen Einfluss auf das politische Geschehen. Sie war tatkräftig, agierte mutig und mit ungewöhnlichen Maßnahmen in einer von Männern beherrschten Welt und zeigte keinerlei Scheu, sich mit den Mächtigen des Landes anzulegen, um ihre Interessen zu wahren. Sie findet sogar entgegen aller Widrigkeiten Mittel und Wege, eine eigene Burg zu bauen – die Frauenburg.

Marita Spang hat ihre Protagonistin zudem mit einer besonderen Gabe ausgestattet, die sich in der weiblichen Line ihrer Familie weitervererbt. Loretta ist in der Lage, drohendes Unheil zu erahnen und Menschen aus ihrem Umfeld zu warnen bzw. sie aus einer bedrohlichen Situation zu retten.

Auch die Darstellung der anderen Akteure hat mir sehr gut gefallen. Sowohl fiktive Figuren wie auch die zahlreichen historischen Persönlichkeiten bekommen schnell ein Gesicht. Alle werden lebendig und ausdrucksvoll präsentiert und wirken in ihrem Tun überzeugend. Es war äußerst spannend, ihre Wege zu verfolgen und ihr Miteinander und Gegeneinander zu beobachten.

„Die Frauenburg“ hat mich rundum begeistert – es war sehr interessant, diese außergewöhnliche Frau kennenzulernen und es hat großen Spaß gemacht, sie durch die Höhen und Tiefen ihres bewegten Lebens zu begleiten.
Bücherfreund zu »Marita Spang: Die Frauenburg«19.04.2018
Wer sich für gute historische Romane interessiert, wird mit diesem Buch über eine der faszinierendsten Frauen des Mittelalters sicherlich auf seine Kosten kommen. Marita Spang hat einen Schreibstil, der einen unwiderstehlich in seinen Bann zieht und nicht mehr loslässt. Mein Eindruck ist, die Autorin wird von Buch zu Buch besser.
toma zu »Marita Spang: Die Frauenburg«16.04.2018
Ich habe DIE FRAUENBURG bereits gelesen, als das E-Book 2016 heraus kam und freue mich, dass nun auch endlich das Print erschienen ist.
Dieses Buch verdient viele Leser, denn Marita Spang ist eine hervorragende Erzählerin, die es versteht, historische Fakten und fiktive Elemente zu einer spannenden und glaubwürdigen Geschichte zu verbinden.
Von mir gibt es 100°
Karin Memmesheimer zu »Marita Spang: Die Frauenburg«15.04.2018
Ein ganz toller Historischer Roman. Beim lesen lebt man die Geschichte der Loretta mit. Die Spannung fängt bei der1. Seite an und zieht sich durch das ganze Buch. Ein Muss für jeden Liebhaber von Historienromanen. Auch die beiden andere. Romane kann ich sehr empfehlen. Kaum hatte ich mit dem Lesen begonnen konnte ich die Bücher nicht mehr aus der Hand lassen. Ich freue mich jetzt schon auf ein weiteres Buch.
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