Das Fundament der Ewigkeit von Ken Follett

Buchvorstellungund Rezension

Originalausgabe erschienen 2017unter dem Titel „A Column of Fire“,deutsche Ausgabe erstmals 2017, 1168 Seiten.ISBN 978-3-7857-2600-6.Übersetzung ins Deutsche von Dietmar Schmidt, Rainer Schumacher.

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Kurzgefasst:

1558. Noch immer wacht die altehrwürdige Kathedrale von Kingsbridge über die Stadt. Doch die ist im Widerstreit zwischen Katholiken und Protestanten zutiefst gespalten. Freundschaft, Loyalität, Liebe …nichts scheint mehr von Bedeutung zu sein. Die wahren Feinde sind dabei nicht die rivalisierenden Konfessionen. Der eigentliche Kampf wird zwischen denen ausgefochten, die an Toleranz und Verständigung glauben, und den Tyrannen, die ihre Ideen den anderen aufzwingen wollen – koste es, was es wolle.

Ned Willard wünscht sich nichts sehnlicher, als Margery Fitzgerald zu heiraten. Doch der Konflikt entzweit auch sie, und Ned verlässt Kingsbridge, um für die protestantische Prinzessin Elizabeth Tudor zu arbeiten. Als diese wenig später Königin wird, wendet sich ganz Europa gegen England. Um in dieser heiklen Situation früh vor Mordkomplotten, Aufständen und Angriffen der konkurrierenden Mächte gewarnt zu sein, baut die scharfsinnige Monarchin mit Neds Hilfe den ersten Geheimdienst des Landes auf. Die kleine Gruppe geschickter Spione und mutiger Geheimagenten ermöglicht es Elizabeth I. in den nächsten fünfzig Jahren, an ihrem Thron und ihren Prinzipien festzuhalten. Die Liebe zwischen Ned und Margery scheint verloren zu sein, denn von Edinburgh bis Genf steht ganz Europa in Flammen ...

Das meint Histo-Couch.de: „Kingsbridge im Religionskrieg“86Treffer

Rezension von Carsten Jaehner

Das ist er also, der dritte „Kingsbridge“ von Ken Follett. 400 Jahre nach Die Säulen der Erde und 200 Jahre nach Die Tore der Welt angesiedelt, geht es nicht mehr um den Bau einer Kathedrale, die sich längst im Stadtbild von Kingsbridge etabliert hat, oder um den Bau und die Funktion einer Brücke. Hier geht es um Höhere Politik, hier geht es um Macht und Religion. Protestanten oder Katholiken, Elizabeth oder Mary Stuart, das ist hier die Frage, und es entspinnt sich ein Roman, der weit über die Grenzen von Kingsbridge hinausgeht, sowohl lokal, als auch politisch.

Im Mittelpunkt des Romans steht Ned Willard, der in Kingsbridge aufwächst und Protestant ist. Er ist verliebt in Margery Fitzgerald und sie in ihn, doch ist sie Katholikin und somit ist den beiden scheinbar keine Zukunft beschert. Als Königin Mary im Sterben liegt und die Frage offen ist, wer ihre Nachfolge antreten soll, gibt es nur zwei Möglichkeiten: Elizabeth oder Maria Stuart, Königin von Schottland. Protestanten und Katholiken positionieren sich im Hintergrund und hieven schließlich Elizabeth auf den Thron und somit eine Protestantin, die allerdings keinen generellen Groll gegen die Katholiken hält, erstaunlicherweise, denn Mary war Katholikin.

Und so wird der Protestantismus die Staatsreligion, nachdem auch die Königin Oberhaupt der anglikanischen Kirche wurde. Elizabeth verfolgte selbst nicht aktiv die Katholiken in ihrem Lande, aber Strömungen im Hintergrund setzen die Verfolgungen fort. Ned Willard ist inzwischen zum engsten Vertrauten der Königin aufgestiegen und hat einen gut funktionierenden Spionagering aufgebaut, der nicht nur an ihrem Hofe, sondern vor allem auch in Frankreich agiert, wo Maria Stuart den französischen Dauphin geheiratet hat und nun Königin von Frankreich und Schottland ist.

Katholiken gegen Protestanten

Es beginnt ein Geschacher der Französischen und Englischen Geheimdienste, und auch die Spanier und die Niederländer mischen kräftig mit. Was in England Ned Willard ist, ist in Frankreich Pierre Aumande, der in Paris tätig ist und beim eigenen Leibe miterlebt, wie die Katholiken eines Nachts die Protestanten, hier Hugenotten genannt, abschlachten, eine Nacht, die als Bartholomäusnacht 1572 in die Geschichtsbücher eingegangen ist.

Ken Follett begleitet seine Protagonisten über weite Strecken des 16. Jahrhunderts und beschreibt die komplette Regentschaft Elizabeths samt dem Geschacher um ihre Nachfolge. Neben der Bartholomäusnacht spielen auch die Ereignisse um den Sieg der Engländer über die Spanische Armada 1588 eine größere Rolle, wenngleich die Ereignisse nicht so intensiv und genau geschildert werden, dass sie sich dem Leser gut aufschlüsseln. Wen speziell dieses Ereignis besonders interessiert, der findet andere Bücher wie Der Pirat von Mac P. Lorne, die das genauer beschreiben und besser aufschlüsseln, warum die Armada letztlich vernichtend geschlagen wurde.

Packende historische Ereignisse

Natürlich hat Elizabeth wieder ihre Spione vor Ort, ihr Netz ist gut gesponnen und ihre Regentschaft letztlich auch deswegen erfolgreich. Doch Follett beschäftigt sich viel mehr mit Elizabeths Konkurrentin Maria Stuart, als mit Elizabeth selbst. Maria Stuart vermodert jahrelang in englischen Gefängnissen, ehe sich Elizabeth dazu entscheiden kann, sie tatsächlich der lang erwarteten Strafe zuzuführen. Marias Gang aufs Schafott ist dann auch von Follett eindrücklich beschrieben und beobachtet, letztlich aber nur ein Stein im Gesamtmosaik des Buches. Als Elizabeth schließlich kinderlos stirbt und man sich auf Maria Stuarts Sohn Jakob VI. von Schottland als König Jakob I. festlegt, hatte man genügend Zeit, sich im Hintergrund auf die neuen politischen Verhältnisse einzustellen. Schließlich wird Jakob als erstes den Begriff „Großbritannien“ auch für seinen neuen Staat benutzen.

Und in diesen wirren politischen Verhältnissen leben Folletts Privatcharaktere, lieben, hassen, töten sich, füllen das Leben auf mit viel Schmerz, Spionage und so manchem locker sitzenden Dolch, der das eine oder andere Leben früher beendet als gedacht. Follett wechselt immer wieder die Erzählung zwischen Ländern und Personen, man ist aber immer gut informiert, wo und wann man sich gerade befindet. Folletts gewohnt einfache Sprache sorgt zudem dafür, dass man nicht durch zu viele fremde Wörter aus der Geschichte gerissen wird. Natürlich hat Follett mit 1150 Seiten auf dünnem Bibelpapier wieder einen ordentlichen Schmöker vorgelegt, aber er ist durchweg flüssig zu lesen und in intensiveren, historisch gut belegten Momenten wie der Bartholomäusnacht oder dem Ende Maria Stuarts an Spannung kaum zu ertragen, auch wenn man weiß, wie es ausgeht. Hingegen fällt die Schilderung des Siegs über die Spanische Armada leider etwas ab, da Follett hier sein selbst ausgelegtes Bett nicht nutzt.

Kingsbridge als Beispiel für englische Städte

Auch wenn man am Anfang nicht weiß, wie der rote Faden des Romans aussehen soll, so ist er durch den Roman durch doch zu erkennen, im Gegensatz zum Vorgänger Die Tore der Welt, der keinen roten Faden hatte. Allein daher gebührt dem Fundament der Ewigkeit auch eine höhere Wertung als seinem Vorgänger. Spielt die Stadt Kingsbridge auch keine zentrale Rolle im Roman, so kommen die Protagonisten immer wieder hierhin, ihre Heimat, sie sich natürlich durch den Religionskrieg auch verändert hat und sich immer noch im Wandel befindet. Kingsbridge ist letztlich ein Beispiel für viele englische Städte, wie es ihnen zugegangen sein mag durch die Veränderungen in der Welt, erzählt am Beispiel einiger Menschen und Familien, ihr Freud, ihr Leid, und man fiebert natürlich mit mit Ned Willard, ob er und seine Margery nicht doch über die Jahre einen Weg finden, mit Pierre Aumande, vor allem auch mit Rollo, Margerys Bruder, der ebenfalls dick im Spionagegeschäft verankert ist und es allein daher einen innerfamiliären Konflikt gibt. Follett leuchtet viele Möglichkeiten aus, wie die Zeit und die Gegebenheiten miteinander und gegeneinander interagieren. Und am Ende schafft er es, alle Handlungsfäden irgendwie zu einem Ende zu bringen.

Dem Roman sind beigefügt im Einband Karten von Kingsbridge und Westeuropa, ein ausführliches (und notwendiges) Personenverzeichnis mit realen und fiktiven Personen sowie eine kurze Danksagung. Der Roman ist größtenteils in einem Guss geschrieben und nur an wenigen Stellen tun sich Längen auf, die aber wohl bei einer Seitenzahl von 1150 nicht verwundern, wenngleich aber vermeidbar gewesen wären. Wie in vielen Romanen von Ken Follett darf man keine allzu großen Charakterentwicklungen erwarten, wer einmal als böse oder gut klassifiziert wurde, kommt nur schwer aus diesem Schema heraus. Selbst als Hauptfigur wie Ned Willard darf man nicht auf großartige Entwicklungen hoffen, auch wenn der Roman gut sechzig Jahre eines Menschenlebens erzählt. Das ist natürlich ein Schwachpunkt des Romans, wenngleich nicht neu und daher nicht überraschend. Dennoch hätte man sich in den Charakteren mehr Schattierungen gewünscht. Und ob der deutsche Titel dem Originialtitel (A Column of Fire, übers. etwa: Eine Säule aus Feuer) näherkommt, mag jeder selbst entscheiden.

Die historischen Ereignisse und das Leben der Zeit sind gut geschildert und man kann mit den Ereignissen und Handlungen mitfiebern oder sich davon abwenden, je nach Gusto. Sprachlich eher auf einfachem Niveau, dafür aber auch für jeden Leser erreichbar, ist der Roman am Ende eine schöne Fortsetzung der Kingsbridge-Reihe. Er hat nicht die Stringenz von Die Säulen der Erde, aber mehr Spannung und Handlung als Die Tore der Welt und kann daher qualitativ zwischen den beiden Bänden eingereiht werden. Da alle drei Bücher nur bedingt Fortsetzungen voneinander sind, kann man sie getrost einzeln lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Kleine Hinweise und Anmerkungen lassen jedoch immer wieder aufhorchen.

Alles in allem ein angenehmer historischer Roman, der nicht der stärkste aus der Feder von Ken Follett ist, beileibe aber auch nicht der schlechteste und der flüssig lesbar und daher auch für Neueinsteiger ins Genre geeignet ist. Und letztlich ragt er immer noch aus dem heutigen Histo-Einerlei hinaus. Am Ende doch: empfehlenswert.

Ihre Meinung zu »Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit«

hanstein zu »Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit«19.06.2018
Nach diesem Buch ist es sicher dass ich keinen Follett-Roman mehr kaufen werde! langatmig, ich habe z.T. viele Seiten überschlagen ohne etwas versäumt zu haben. Lieber Hr, Follett lesen sie doch mal ihre "Tore der Welt" oder "Säulen der Erde" oder noch besser die Romane von Rebecca Gable.
Das war sicher nicht das, was ich erwartet hatte1
Canterburyfan zu »Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit«24.05.2018
Oh je. Diiser Follett war vor allem eines:voll. Voll von Episoden, die die Handlung nicht vorangebracht haben und durch ihre Langamigkeit (aber gleichzeitig Belanglosigkeit und Oberfächlichkeit) mehr Verwirrung gestftet haben, als einen hilfreichen Hintergrund zu liefern. Einfach zuviel gewollt. Enttäuschend. Ein Wort, um den Roman zu charakterisieren: Geschwätzig.
Carola Buechner zu »Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit«22.05.2018
Ich habe mehr erwartet. Der dritte Teil der Kingsbridge-Reihe liest sich zäh und ist wenig mitreißend. Die Sprache mitunter sehr einfach und platt. Kaum zu glauben, dass die Texte aus der Feder von Ken Follet stammen. Es sind zu viele Schauplätze und Themen verarbeitet, wobei die Detailtreue auf der Strecke bleibt. Die Phantasie des Lesers wird nicht angeregt. Das Buch war eine Enttäuschung und der Preis von 36 € überschreitet die Schmerzgrenze.
Paul Schmitz zu »Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit«18.05.2018
Voarb, ich habe eine Bewertung von 55 Punkten abgegeben. Lange zwiegespalten zwischen dem Nicht-mehr-weglegenkönnen und dem Mensch-ist-das-langweilig habe ich mich im endeffekt durch das Buch gequält.

Ich hatte das ganz Zeit das Gefühl, dass drei Autoren ein Buch schreiben und dieses später durch den veröffentlichenden Autoren zusammengefügt wurde. Das Gefühl hatte ich schon bei der Jahrhundertsaga (die ich im übrigen grandios fand). Leider konnte das Stielmittel dieser Saga nicht ins Mittelalter transformiert werden. Weniger, vielleicht auch eine kürzere geschichtliche Spanne hätte dem Buch durchaus gutgetan. Entweder Armada oder Elisabeth. Entweder Sklavenhandel und neue Welt oder Religionskrieg. Entweder ein Buch über Seefahrer oder ein Buch über Ritter. Aber alles in einem Buch, das geht irgendwie nicht. Oder doch?

Meine 55 Punkte lassen den Schluss zu, dass ich genau dieses nicht empfinde. Ich persönlich mag es lieber, man konzentriert sich auf eine Sache und nicht auf eine allumfassende Rundsicht über die Epoche des elisabethinischen Zeitalters. Mit Kingsbridge hat das Ganze dann auch eher weniger zu tun. Was am ersten Roman noch fesselnd war, im Zweiten bereits nachlies, ging bei mir nun ganz verloren. Schade.
Günther Förster zu »Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit«03.05.2018
Ich möchte noch einen weiteren Aspekt hinzufügen. Was die vorab angekündigte
Anzahl von 1161 Seiten angeht, stimmt es.
Aber schaut euch die Seiten genauer an, die
Schrift und der Abstand zwischen den Worten
wurde vergrößert und auch der Zeilenabstand
wurde erweitert. Das bedruckte Feld ist gleich
gleich groß, im Vergleich zu den 2 Vorgänger
Romanen. Man hat also diesen Roman aufgebläht und verlangt auch noch 36;00 Euro
dafür.
liawer zu »Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit«07.03.2018
Der erste Teil gefiel mir sehr gut, der Zweite schon weniger und den Dritten hätte ich mir sparen können. Streckenweise hatte man das Gefühl, man liest ein Geschichtsbuch für den Schulunterricht. Andere Abschnitte waren wiederum sehr trivial, wie z. B. Liebesszenen. Das war echt nicht das, was wir von Herrn Follett kennen!
rolandreis zu »Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit«26.10.2017
"Das Fundament der Ewigkeit" ist der dritte Band der Kingsbridge-Reihe von Ken Follett. Obwohl die beiden Vorgängerbände schon lange in meinem Buchregal schlummern, war dies mein erster gelesener Roman aus dieser Reihe. Das stellt aber keinerlei Problem dar, denn er spielt auch in einer anderen Epoche als die Vorgänger. Die Kathedrale von Kingsbridge spielt ebenfalls eine untergeordnete Rolle, viel mehr geht es um die Glaubenskonflikte in Europa zwischen Katholiken und Protestanten im 16. Jahrhundert. Dabei startet Follett mit mehreren Handlungssträngen innerhalb Europas und führt diese nach und nach zusammen. Im Mittelpunkt dabei steht Ned Willard, mit dessen Erinnerung im Prolog auch die Geschichte startet. Schnell hatte mich diese dann auch eingefangen und ich tauchte ab in die fiktive Welt des Autors. Und dabei mischt er sehr geschickt echte Historie wie zum Beispiel die "Barthalomäusnacht" mit reiner Fiktion. Mir gefällt dieser Schreibstil sehr gut und nicht umsonst sind Autoren wie Ken Follett oder Rebecca Gablé hier Meister ihres Faches. Man muss als Leser kein großer Historiker sein, aber die lebendige Handlung nimmt einen mit auf die Zeitreise. Die Figuren sind alle gut beschrieben, so konnte ich mir diese alle sehr gut bildlich während des Lesens in meiner Phantasie vorstellen. Und auch die Spannung kommt nicht zu kurz, immer wieder fiebert man mit den Protagonisten mit. Dies ist zwar nicht wirklich notwendig, denn bei Follett gewinnen eigentlich immer letztendlich die Guten. Trotzdem ist es so, dass man nur so von Seite zu Seite weiterlesen möchte. Daher ist für mich dieses Buch eines der Lesehighlights von 2017. Die Geschichte nahm mich immer mit und es ist für mich unerheblich wieviel wahre Historie eingeflochten ist. Fakt ist, das Ken Follett einen spannenden Roman geschrieben hat, der mich auf seine Zeitreise eingeladen hat.

Noch ein paar kurze Worte zur Hardcover-Ausgabe: Der Druck des Umschlags gefällt mir sehr gut. Das Erfühlen des Emblems und der Buchstaben ist gelungen. Auch die Landkarte und die Zeichnungen im Buch finde ich sehr schön. Einzig die Preisgestaltung des Verlages empfinde ich ein wenig übertrieben. Natürlich lässt sich mit Autoren wie Ken Follett gutes Geld verdienen, aber 36 Euro ist schon mal ein Brocken. Daher kann ich auch viele Leser verstehen, die bewusst auf die Taschenbuchausgabe warten. Hier hätte ein wenig Augenmaß seitens des Lübbe-Verlags sicherlich gut getan und ich wäre mir sicher, dass dann einige Leser mehr zur Hardcover-Ausgabe greifen würden.
Brigitte Limburg zu »Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit«09.10.2017
Ich bin sehr enttäuscht von diesem so groß angekündigtem Buch. Streckenweise richtig langweilig, habe seitenweise Schilderungen übersprungen. Leicht durchbare und vorhersehbare Ereignisse. Auffällig ist die Detailgenauigkeit bei den ausführlich und auffällig häufig geschilderten sexuellen Ereignissen. Kein Vergleich mit der Jahrhundert-Saga. Dieses Trilogie über das schwierige Kapitel unserer jüngeren Geschichte war in allen 3 Büchern kurzweilig und niemals langweilig zu lesen.
Wilfried Höhne zu »Ken Follett: Das Fundament der Ewigkeit«08.10.2017
Eine langatmige (langweilige) Aufzählung geschichtlicher Ereignisse. Weniger wäre hier mehr gewesen. Wer einen unterhaltsamen historischen Roman zu diesem Thema sucht ist beim "Palast der Meere " von Rebecca Gable besser aufgehoben. (und hat noch gespart) Die bombastische Werbung hat nicht das gehalten was ich erwartet habe. Man kann dieses Thema besser angehen.
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