Historische Romane über den Ersten und Zweiten Weltkrieg

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Neubeginn in der Rothschildallee von Stefanie Zweig

91 (1 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2011,280 Seiten

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"Mit den Kindern stirbt auch die Hoffnung nicht", sagt Betsy Sternberg, als sie 1948 wieder in die alte Wohnung in der Rothschildallee zieht. Die Bombenschäden sind behoben, der Kirschbaum im Hinterhof ist noch da, die Vögel zwitschern frohe Lieder, doch für die Überlebenden der Familie Sternberg gibt es kein Zurück in das alte Leben. Zukunft, Heimat, Sicherheit sind für sie Worte ohne Bedeutung. In dieser Atmosphäre geschieht ein für diese Zeit nicht alltägliches Wunder: Im Hausflur steht Erwin, der nach Palästina ausgewanderte Sohn ... [...]

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Irgendwo in Deutschland von Stefanie Zweig

94 (3 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:1996,336 Seiten

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Die Odyssee, die im Jahr 1938 Walter, Jettel und Regina während der Emigration von Oberschlesien nach Afrika führte, ist noch nicht zu Ende. 1947 kommt die Familie zurück in das Nachkriegsdeutschland der Entbehrungen und des Hungers. Regina, die Afrika nicht vergessen kann, geht heimlich mit ihren Gedanken auf Safari und singt ihrem in Nairobi geborenen Bruder Suaheli-Lieder vor ... [...]

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Heimkehr in die Rothschildallee von Stefanie Zweig

98 (1 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2010,296 Seiten

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In letzter Minute wird die zehnjährige Fanny von der mutigen Anna vor der Deportation gerettet. Ihre Großmutter Betsy überlebt Theresienstadt, verliert Mann, Tochter und Enkelsohn und stellt sich doch dem Leben - zwei Wunder aus einer Zeit, in der Tragödie und Hoffnung so dicht beieinanderstanden wie nie zuvor. Der dritte Teil der Familienchronik spielt zwischen 1941 und 1948 und schildert, wie es jenen Mitgliedern der Familie Sternberg erging, die den Mördern entkommen konnten und nun in der ganzen Welt verstreut sind. Er ist auch eine Hommage an die Frauen Deutschlands, die in den Ruinen vor den Trümmern des Lebens standen und die doch nicht aufgaben. [...]

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Nirgendwo in Afrika von Stefanie Zweig

83 (5 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:1995,384 Seiten

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Der jüdische Rechtsanwalt Walter Redlich aus Leobschütz rettet sich 1938 nach Ostafika und kann gerade noch rechtzeitig seine Frau Jettel und die fünfjährige Tochter Regina nachholen. Walter ist entschlossen, ein neues Leben in Kenia zu beginnen.Doch insgeheim leidet er an seiner Liebe zu Deutschland, und ihm und seiner Frau fällt das Eingewöhnen schwer. Regina jedoch verfällt dem Zauber Afrikas, der Natur, den Menschen mit ihren Riten und den Tieren, die zu ihren Freunden werden. Auf der einsamen Farm Ol'Joro Orok wird der Hausboy Owour zum guten Freund und zur Stütze der Familie. Walter meldet sich zur Britischen Army und Regina besucht ein englisches Internat. 1946 wird ihr Bruder Max geboren. Jetzt aber zieht es Walter endgültig zurück nach Deutschland zurück, während Regina längst ihre wahre Heimat gefunden hat... [...]

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Die Kinder der Rothschildallee von Stefanie Zweig

69 (3 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2009,384 Seiten

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Der Boykott der jüdischen Geschäfte im April 1933 nimmt dem Kaufmann Johann Isidor Sternberg jede Hoffnung auf eine Zukunft in Deutschland. Er, seine Frau Betsy, die Kinder und Enkel werden zu Aussätzigen in ihrer geliebten Heimatstadt Frankfurt. Die Nazis nehmen ihnen Arbeit, Sicherheit und schließlich die Heimat. Die Bedrohung ihres Lebens wird für die jüdische Familie Sternberg zur schrecklichen Normalität. [...]

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Vivian und Ein Mund voll Erde von Stefanie Zweig

(keine Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:1980,224 Seiten

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Vivian ist während des Zweiten Weltkrieges mit ihrem Vater nach Afrika geflohen, kann sich kaum noch an Deutschland erinnern und sieht die kenianische Farm Ol'Joro Orok als ihre Heimat an. Sie ist gut vertraut mit den Sitten des Volkes der Kikuyu und spricht mit acht Jahren bereits drei verschiedene Sprachen: Kikuyu, Swahili und Deutsch. Die Farm am Fuße des schneebedeckten Mount Kenya bedeutet für Vivian Heimat, der Kikuyujunge Jogona ist ihre erste Liebe. Von ihm lernen ihre Augen sehen, die Ohren hören und der Mund schweigen. Damit Jogona ihr treu bleibt, berührt sie sein Gesicht mit dem Ziegenhaar, das ihr ein Medizinmann gegeben hat. Um die Freundschaft vor dem Gott Mungu zu beschwören, schlucken die beiden Erde. Ihr harziger Duft wird Vivian ein Leben lang begleiten  genau wie Jogona. [...]

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Das Haus in der Rothschildallee von Stefanie Zweig

81 (5 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2007,320 Seiten

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Der Anfang des 20. Jahrhunderts verwoben mit dem tragischen Schicksal einer Familie: Keine dunkle Wolke scheint das Leben von Johann Isidor Sternberg und seiner Familie an des Kaisers Geburtstag, am 27. Januar 1900, zu trüben. Doch die harmonische Idylle erfährt bald ihre ersten Brüche ... Das Leben einer jüdischen Familie in Frankfurt vom Beginn des Jahrhunderts bis in die Zwanzigerjahre. Das Haus in der Rothschildallee wird zum Symbol einer Zeit, die die Geschichte Deutschlands für immer bestimmt hat. [...]

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Nur die Liebe bleibt von Stefanie Zweig

78 (1 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2006,320 Seiten

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Der jüdische Jurist Dr. Walter Redlich muss mit seiner Frau Jette und der gemeinsamen Tochter Regina vor den Nazis fliehen. Die Familie will nach Afrika auswandern. Da die Zukunft bzw. das Auskommen im fernen Afrika ungewiss ist, besteigt Walter Redlich als erster der Famile am 08. Januar 1938 den Zug von Breslau in Richtung Freiheit. Unverhofft für Walter steigt sein enger Vertrauter Josef Greschek später zu, mit dem er die Strecke nach Genua gemeinsam verbringt. Regina und Jette sollen nachkommen, sobald er sich eine Existenz geschaffen hat. Am 18. Juni 1938 reisen die beiden in Begleitung von Jettes Mutter mit dem Zug nach Hamburg und besteigen dort einen Ozeanriesen, der sie nach Afrika bringt. In Afrika angekommen, besteigen die beiden am 20. Juli 1938 einen weiteren Zug, der sie ins Kenianische Hochland zu Vater und Ehemann bringt... Am 09. März 1947 macht sich Familie Redlich, um den einjährigen Sohn & Bruder Max angewachsen, wieder auf den Rückweg in Richtung "Heimat"... [...]

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Eine brillante Masche Rezension, Buchbesprechungvon Jan Zweyer

73 (5 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2014,221 Seiten

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Einer der größten Hochstapler der Nachkriegszeit und sein aufsehenerregender Prozess sind schon lange in Vergessenheit geraten. Dabei schreibt das Leben bekanntlich die besten Geschichten: Johann Bos, der sogenannte Diamantenkönig, erleichterte mit Verschlagenheit und einer guten Portion Charme die Ehefrauen inhaftierter Nazis um ihre letzten Wertgegenstände. Er wurde zeitweise von über achtzehn Staatsanwaltschaften gesucht, sieben Mal festgenommen. Immer wieder kam er frei, häufig durch Bestechung. Er türmte aus Gerichtssälen und Heilanstalten, gab sich als Geisteskranker aus, als Industriellensohn oder Kripobeamter. Sein finaler Prozess, in dem der Richter eine neunundvierzigseitige Anklageschrift verliest, wird zum Medienereignis. Nicht nur, weil die Sitzungen neben Arnsberg auch in München, Würzburg, Frankfurt und Hannover stattfinden, um so viele Zeugen wie möglich aussagen zu lassen. Sondern der Richter bekommt schnell vor Augen geführt, wie es Bos schaffen konnte, das Vertrauen der Strohwitwen zu gewinnen, und jede Situation für sich zum Guten zu wenden. [...]

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Persilschein Rezension, Buchbesprechungvon Jan Zweyer

Tipp der Redaktion
87 (6 Stimmen) für

erstmals auf Deutsch:2011,320 Seiten

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Deutschland 1950: In einem Hinterhof wird ein Mann mit durchschnittener Kehle aufgefunden. Peter Goldstein, der die Ermittlungen in dem Mordfall übernimmt, trifft schnell auf ein Problem: Der Tote hat zwei Identitäten. Als Uwe Schmidt bewohnte er eine Mansardenzimmer, das offensichtlich durchsucht wurde. Trotzdem findet sich etwas Interessantes der Hinweis auf ein Schließfach. Die Wohnung, die der Tote als Knut Lahmer angemietet hatte, ist unangetastet geblieben. Dort entdeckt Goldstein ein Soldbuch, das verrät, dass Lahmer Angehöriger der Geheimen Feldpolizei war, und eine Pistole. Durch Zufall kann der Mörder trotz dieser Merkwürdigkeiten überraschend schnell ausfindig gemacht werden allerdings ist er tot. Schnell wird der Fall als Selbstmord abgetan, doch Goldstein findet einen Hinweis, dass der Mann sich die Waffe nicht selbst an den Schädel gesetzt hat. Heimlich stellt er weiter Nachforschungen an und stößt auf einen bekannten Namen: Was hat Wieland Trasse, Nazimitläufer und Kriegsgewinnler, der sich erst vor Kurzem mithilfe eines Persilscheins reingewaschen hat, mit der Geschichte zu tun? [...]

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