Gérald Messadié

Der französische Historiker und Autor Gérald Messadié wurde 1931 in Kairo geboren und kam mit 19 Jahren nach Paris. Er studierte fernöstliche Sprachen und Geschichte und veröffentlichte mit 20 Jahren seinen ersten Roman, der von Albert Camus in der damaligen Untergrundzeitung Combat veröffentlicht wurde.

Messadié war 25 Jahre lang Chefredakteur eines Wissenschaftsmagazins und schrieb hierfür auch Essays und Artikel. Neben zahlreichen Sachbüchern ist er vor allem für seine Romane bekannt. Seinen nationalen und internationalen Durchbruch schaffte er 1989 mit dem Roman L´Homme qui devint Dieu (dt. Ein Mensch namens Jesus), der ein weltweiter Bestseller wurde und eine Welle von Romanen über Leben und Wirken von Jesus Christus auslöste. Es folgten weitere Romane, die zum Teil ebenfalls religionshistorisch sind.

Für seinen Roman La fortune d´Alexandrie (dt. Alexandria) erhielt er von der großen französischen Buchhandelskette Relais H den Preis für den besten Unterhaltungsroman des Jahres 1996. Weitere Preise füllten seinen Trophäenschrank.

Viele seiner Romane sind in Frankreich in mehreren Teilen erschienen und wurden auf deutsch direkt in einem Band herausgebracht, wie auch Ein Mensch namens Jesus, der in vier Teilen erschien. Angegeben ist in der Literaturliste immer das Jahr der Erscheinens des jeweils ersten Teils.

Gérald Messadié starb im Alter von 87 Jahren am 5. Juli 2018 in Paris.

Historische Romane von Gerald Messadié:

Weitere Romane von Gerald Messadié:

  • (1955) Un personnage sans couronne
  • (1957) Les princes
  • (1961) Le chien de Francfort
  • (1992) Der Gesang der Mondfische
    Le chant des poissons-lune
  • (1992) Ma vie amoureuse et criminelle avec Martin Heidegger
  • (1995) 29 jours avant la fin du monde
  • (2001) 25, rue Soliman Pacha
  • (2003) Trois milles lunes