Die Seiltänzerin von Gabriele Breuer

Buchvorstellung

Die Seiltänzerin von Gabriele Breuer

Originalausgabe erschienen 2010unter dem Titel „Die Seiltänzerin“,, 412 Seiten.ISBN nicht vorhanden.

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Kurzgefasst:

Die Pfalz um 1430: Die junge Seiltänzerin Alessandra zieht mit ihrer Gauklertruppe nach Bacharach. Unterwegs stößt sie durch Zufall auf einen verletzten Mann. Alessandra verliebt sich unsterblich in den fremden Ritter und pflegt ihn gesund. Doch hat ihre Liebe eine Zukunft? Der Ritter ist einer Adligen versprochen, und Alessandra gerät als Heilerin schon bald ins Visier der Inquisition.

 

Ihre Meinung zu »Gabriele Breuer: Die Seiltänzerin«

KimVi zu »Gabriele Breuer: Die Seiltänzerin«26.02.2011
Schon die Lektüre des Klappentextes lässt vermuten, dass die angekündigte Liebesromanze der beiden Hauptprotagonisten den größten Teil der Handlung einnimmt. Fans von romantischen Verwicklungen, in denen unerschrockene Helden ihre Liebste aus den Klauen intriganter Bösewichte reißen, kommen hier voll auf ihre Kosten. Der historische Anteil dieses Romans steht eher im Hintergrund der unstandesgemäßen und scheinbar aussichtslosen Liebe der beiden. Dabei greift die Autorin auf gängige Klischees zurück, sodass es keine großen Überraschungen gibt. Leider wirkt die Handlung dabei stellenweise sehr konstruiert und unglaubwürdig.

Aufgrund des Buchtitels hatte ich erwartet, dass das Leben innerhalb der Gauklertruppe näher beschrieben wird. Doch leider nimmt dieser Aspekt wenig Raum ein. Alessandras Begabung in diesem Bereich wird lediglich kurz angeschnitten. Ihre Einführung in die Heilkunde wirkt nicht überzeugend, da die wenigen Kenntnisse, die Sanchari an Alessandra weitergibt, sicher nicht ausreichend sind, um Heiltränke und Tinkturen herzustellen und richtig anzuwenden. Das Leben innerhalb der Burgmauern wirkt allerdings sehr lebendig, auch wenn man dabei auf altbewährte Intrigen und Bösewichte trifft.

Der Schreibstil der Autorin ist recht flüssig und angenehm lesbar. Man kann dem Geschehen mühelos folgen. Aufgrund der Vorhersehbarkeit der Handlung wirkt die Erzählung jedoch nicht besonders fesselnd. Es fällt auch nicht immer leicht, sich mit der Hauptprotagonistin Alessandra zu identifizieren. Sie streift ihr altes Leben ganz spontan und ohne Bedauern ab und folgt dem Geliebten planlos in die Burg. Die Liebesgeschichte der beiden wirkt auf mich zu kitschig und übertrieben romantisch. Für meinen Geschmack gibt es zu viele Zufälle, die die Erzählung insgesamt unglaubwürdig machen.

Leider konnte mich das Buch inhaltlich nicht überzeugen, da meine Erwartungen wohl zu hoch waren. Ich hatte eine ausführlichere Beschreibung der Gauklertruppe und eine anspruchsvollere historische Rahmenhandlung erwartet. Wenn man allerdings auf der Suche nach einer historischen Liebesgeschichte ist, dann wird man sicher bestens unterhalten. Im Vergleich mit anderen Genrevertretern vergebe ich deshalb leider nur zwei von fünf Bewertungssternen.
lesemoni zu »Gabriele Breuer: Die Seiltänzerin«27.10.2010
eine wunderschöne romantische Geschichte die ich in vollsten Zügen genossen habe.In Zeiten der Pest und Hexenverfolgung spielt die Geschichte um Allesandra( die ein Geheimnis umgibt von dem sie selbst nichts ahnt) .Mehr möchte ich nicht verraten .Mir hat das Buch wunderschöne spannende Lesestunden beschert.Ich hoffe daß es noch viele Bücher aus der Feder dieser Autorin geben wird.Von mir gibt es eine 100% Leseempfehlung und natürlich 100 Punkte !!!
Ach war daß schön *seufz*
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