Die Schicksalswächterin von Gabriele Breuer

Buchvorstellung

Originalausgabe erschienen 2017unter dem Titel „Die Schicksalswächterin“,, 384 Seiten.ISBN 3-548-28905-3.

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Kurzgefasst:

Österreich im Jahr 1760: Kurz vor ihrer Hochzeit wird die junge Sophie Gräfin von Waldbach von einer Krankheit schwer entstellt. Eine Nachricht ihres Onkels rettet sie vor einem abgeschiedenen Klosterleben: Sophie wird von Kaiserin Maria Theresia an den Wiener Hof gebeten, um dort zur Erzieherin ausgebildet zu werden. Doch Sophies Freude wandelt sich schnell in Entsetzen: Einige der Kinder, für die sie verantwortlich ist, wurden im Zuge der Auswanderung von lutherischen Protestanten von ihren Eltern getrennt, um bei Hofe im katholischen Glauben erzogen zu werden. Unter ihnen ist Caroline, die kleine Tochter des Stallmeisters Benno. Dieser ist seiner Tochter heimlich gefolgt und hat sich als Reitlehrer an der Wiener Hofreitschule eingeschlichen. Bald schmieden Sophie und Benno einen waghalsigen Plan, um Caroline zu befreien.

Ihre Meinung zu »Gabriele Breuer: Die Schicksalswächterin«

Mohnblume zu »Gabriele Breuer: Die Schicksalswächterin«09.11.2017
Meine Meinung:
Zum Inhalt:
Sehr gut gefiel mir die Junge Gräfin Sophie, wie habe ich mit ihr gelitten und gebangt als sie an den Blattern kurz vor ihrer Hochzeit mit Graf Peter von Bebendorf erkrankte, und war erleichtert das sie es überlebte. Man spürte ihre bittere Enttäuschung und Verzweiflung das ihre Hochzeit mit Peter Platze, und ausgerechnet ihre jüngere Schwester Püpperl ihren Platz einnahm und Peter heiratete. War sie nicht schon gestraft genug, jetzt bleibt ihr nur noch der Weg ins Kloster, aber gut das es noch den lieben und Guten Onkel in Wien gibt, der seine Nichte als Erzieherin an den Hof von Kaiserin Maria Theresa holt. Die Reise nach Wien war mehr als Abenteuerlich und sehr spannend, dadurch lernte sie Benno ihren Retter kennen, der ihr später auf der Hofburg noch über den Weg laufen soll, und ihr manche Gewissensbisse und Sorgen bereiten wird. Sophie wächst in ihre Aufgabe am Hofe, die Erziehung der Kinder lenkt sie von ihrem Kummer ab. Sehr zu ihrem schrecken erfährt sie da von der Verfolgung der Lutheraner, die man Verfolgt und nach Siebenbürgen umsiedelt, ihnen vorher aber die Kinder entreißt um sie zu guten Katholiken zu erziehen. Unter ihren Schützlingen ist auch Caroline, ein kleines verzweifeltes Dinge das nicht nur durch den Tod seine Mutter verlor, nein man nahm ihn nun auch noch den Vater. Ausgerechnet der neue Stallmeister am Hofe Benno ist der Vater von der kleinen Caroline. Ein Mann der sich nach seinem Kinde sehnt und verzweifelt sucht. Wie es das Schicksal so will begegnen sich Sophie und Benno wieder und sie erfährt von ihm alles. Aber Benno hat ein Dunkles Geheimnis, von dem nur Sophie weiß, und ausgerechnet das bringt ihn in große Gefahr. Sophie die das Elend und die Verzweiflung nicht mehr ertragen kann, schmiedet einen Abenteuerlichen Plan mit Benno. Aber dieser Plan ist mehr als Abenteuer- und Gefährlich, ob es ihr gelingt Caroline aus den Fängen von der Kaiserin zu befreien, ist mehr als sehr fraglich.

Zur Autorin:
Gabriele Breuer, hat mich mit ihrem sehr Abenteuerlichen und spannenden Roman sehr in den Bann gezogen, teilweise lass es sich wie ein Krimi. Der Schreibstil ist sehr flüssig und mitreißend. Man konnte der Beschreibung der Geschichte sehr gut folgen, das sie eine gute Beobachtungsgabe besitzt und man den Verhalten der Figuren sehr gut folgen konnte. Der Plot war sehr gut aufgebaut, die Darstellung und das Handeln der Figuren zur damaligen Zeit konnte man gut folgen. Es war schön das keine Fragen zum Ende offen blieben und alle lose Fäden sich zum Schluss verbanden.
Der Spannungsbogen war von Anfang bis zum Ende sehr hoch, sie Verstand es einem auf die Folter zu spannen. Ihre Figuren waren sehr glaubwürdig, man konnte sich in jede einzelne hinein versetzen, besonders in Sophie und die kleine Caroline und deren Vater Benno, man konnte denen ihren Seelischen Schmerz spüren. Ihre Ängste und Verzweiflungen. Isabell, die Frau des Thronfolgers hatte ich auch ins Herz geschlossen, eine Frau mit Grobmut und viel Sinn für Gerechtigkeit. Auch die einzelnen Charaktere der einzelnen Protagonisten sind gut herausgearbeitet.
Die historische Authentizität, war sehr gut dargestellt besonders Maria Theresia war sehr gut beschrieben, eine Frau mit harten Prinzipien und Verbohrtheit, die die Lutheraner verfolgen ließ und nach Siebenbürgen umsiedeln ließ, ihnen die Kinder entriss um sie im katholischen Glauben zu erziehen. Das Leben am Hofe war sehr detailliert geschildert , die Rolle der Adeligen Frauen und der Kammerzofen, die quasi in Klausur am Hofe lebten. Die Ansichten ihres Sohnes und seiner Frau Isabell, der dafür plädierte, das jeder seinem Glauben leben darf. Die damalige Zeit mit all ihren Sitten und Gebräuchen kam sehr gut rüber.
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